Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Fünfter Band (1770)
- Issue
- Viertes Stück (1770)
- Date
- 1770-01-01
- Page
- Seite 51 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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AA OXO -k einem gebohrnen Mägdlein gar nicht diele l Imstande, sondern nach der Wöchnerin gehaltenen 6 Wochen-, kommen einige andere Personen, Nebst der Gevatterin, welche hierzu erwählet worden ist, in derselben Behausung zusammen. Daselbst nun stellet sich die Gevatterin oben zu den Kopfe bey der Wiege, die andern Personen abc'r alle um dieselbe herum, alsdenn nimmt der Vorsänger, oder auch wohl der Stadt-Rabbi, das Kind aus der Wiege, die denn nach eines jeden Vermögen auf das beste ausgezierek ist, hebt dasselbe in die Höhe, spricht einen «Segen darüber, und giebt demselben zugleich den Namen, worauf denn alle Anwesenden Glück wünschen, und dagegen mit allerlei) Erfrischungen ergötzet werden. — In einigen Iuden-Gemeinen hat der Vorsänger, wenn er den Segen spricht, einen Becher voll Wein in seinen Händen. -Die deutschen Juden nennen diese Ceremoniemach ihrer üblen Mundart Partie Lurasche, d. i. eine Hohle (sturasche, oder leere und nichtige Freude. Hier könnten wir nun diese Materie gänzlich verlassen, wenn wir nicht noch von der Beschneidüng der Gerim, d. i. der ProMten, eines -und das andere zu sagen hätten. Wir wollen uns aber bey dieser Abhandlung ebenfalls des Unterrichts des schon erwähnten Buches Lebusch Zitteret Sahaf bedienen.- Daselbst heisset es nun im 2.68sten Abschnitte also: Wenn sich ein Fremder angiebk ein Jude zu werben, so heißt er Nicht eher ein ^zGer, d. i.P>rS- - D 2 selik,