Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Fünfter Band (1770)
- Issue
- Viertes Stück (1770)
- Date
- 1770-01-01
- Page
- Seite 50 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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5« LS. GX* LS ich mit dem Hause Israel und dem Hause Juda, einen neuen Bund machen." — Dis Schreibung des Gesetzes auf das Herz aber, fährst nur gedachter Rabbi fort, ist die Ausrottung der bösen Art und Natur, und eine Aölegung aller 2üste 'und Begierden, als welches eigentlich die rechte Beschneidung des Herzens ist, f. des Rabbi Ben ichay Auslegung über die heilige Schrift S.22O. Col.?. Nicht anders urtheilet auch R. Lippmnn n in seinem Buche TTUzzachon, Seit. 19. wo er spricht: „Es haben die Nazarener, d. i. Christen, ihr Gespött, wenn sie sagen, daß die jüdischen Weilt w, weil sie nicht beschnitten sind, auch nicht vor Jüdinnen zu halten wären; allein sie wissen nur nickt, daß der wahre Glaube nicht blos von der VejchNeidung, sondern von dem Hetzen abhanget: Denjenigen, der nicht recht glaubt, macht dieblose Beschneidung noch nickt zum Juden, wer aber recht glaubt, der ist, und wenn er auch nicht beschnitten ist, dennoch ein rechter Jude, wenn er gleich durch die Unterlassung der Beschneidung eine Sünde begangen hat." Die Ursache aber, warum das weibliche Ge-, schlecht der Juden sowohl von diesen, als auch den inebresten andern Gesetzen befreyet ist, bestehet hauptsächlich darinnen, weil die Juden sageichdas Weid sty nur des Mannes Gehülsin, und dessen Willen gänzlich unterworfen, folglich sty sie als ein Tbeil des Mannes anzukeheN, und von dem Gesetze gänzlich frey. Daher machen sie auch mit