Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Fünfter Band (1770)
- Issue
- Viertes Stück (1770)
- Date
- 1770-01-01
- Page
- Seite 61 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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LS.*X» LS 6i Verwandten, in Gegenwart dessen Nachkommen, auch so gar bis ins rote Glied, uiemanden verachten, noch beschimpfen solle. Absonderlich aber sollen sich die Juden sehr hüten, einen solchen, auch nur das mindeste Leid oder Unrecht zuzufügen, deimder lalm. Tr.Lhae gigch S. Col. i. lehret also: „Derjenige, welcher das Recht eines Proseliten beuget, hat eben so viel gechan, als wenn er Gottes Recht gebeuget hätte." - Dahero ob gleich einige jüdische Lehrer, best Satz des talmud. Tract. Jftwamoth, in 4. Cap. d. j. . Die Proseliten sind denen Israeliten eben so beschwerlich als der Aussatz." also erklären: Die mehresten Proseliten kommen gemeiniglich aus schlechten Bewegungsursachen zu uns, und daher g-. hen sie auch um der geringsten Ursache willen wieder von uns weg, dadurch aber machen sie Israel nur irre, und verführen die Schwachglau- Ligen, und bringen sie in Unglück. Wie sie denn sagen, daß Israel in der Küsten das goldene Kalb blos auf die Anstiftung der damals unter ihnen lebenden Proseliten gemacht hätten. Ja sie gehen gar soweit und sagen , der Proseliten Kinder wären gemeiniglich auch nicht viel werth, weil sie ans uicheiligen Saamen entsprossen waren, wie demiAbsolöm von seiner Mutter der Maacha,welche David, zu einer Proelitin gemacht, und zu seinen, Weibe genommen hätte, ko sehr verderbet worden sey, daß er auch sogar seinen Vater nach dem