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— 13 — sich der Name nicht, wohl aber in den Bartholomäusbüchern. Battonn (II, 60 und IV, 33) bemerkt über das Gäßchen unter der Überschrift „Kleine Fischergasse, dem Brückhofe gegenüber": „Ihre (der Gasse) Lage schränkt sich zwischen die F…
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— 14 — Heller, verpfändete, „sie selbst und ihr Gut, das sie in Frankfurt oder außerhalb Frankfurts haben, ihre Höfe, Häuser nebst Friedhof und Schulhof (Synagoge) mit allen Nutzen, Gefällen und Diensten" bis zur Wiedereinlösung entweder du…
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— 15 — Heller schadlos zu halten. Die Kechenbücher dieser Jahre verzeichnen auch einzelne Verkäufe und die an die Stadt fallenden Hauszinse1). Aber der Fortgang des Verkaufs verzögerte sich wohl dadurch, daß das Bartholomäusstift einen groß…
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— 16 — *dei WetteTau, Ulrich von Hanau, dem ex sehr verpflichtet war, eine Judenhofstätte „zur Besserung seiner Lehen" und einige Wochen später eine zweite1). Inzwischen hatte der Bat es für das Beste gehalten, sich mit all denen, die ihre …
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…gen es deshalb vor, als Mieter zu wohnen. Ausdrücklich bemerkt das Bedebuch des Jahres 13624), daß der reiche Simon von Miltenberg in dem Hause des Johann von Wetzlar im Fürstenberg wohne und den l) Diese Besitzer ergeben sich aus den Bechenbüchern u…
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— 18 — Hauszins von 15 4> zahlte „von sins wegen", d. h. im Auftrag Johannes, des eigentlichen Hausbesitzers, und für das Jahr 1366 verzeichnet das Bedebuch hinter dem Hause der Else zum Drynschenkele1) (Dreischenkel) „die juden huser" ohne…
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— 19 — Wenn wir zusammenfassen, was unsere Quellen über die Lage und den Umfang des damaligen Judenquartiers aussagen — es ist erheblich mehr, als für den ersten3 Zeitabschnitt — so kommen wir zu folgendem Ergebnis: Wie früher, waren auch j…
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— 20 — keit wegen anführen will. So berichtet jener, daß Fifelin von Diepurg (Dieburg) 1375 im Hause zur Glocke, also auf der östlichen Seite der Fahrgasse1) gewohn^habe. Battonn zählt außerdem noch als Judenhäuser auf: das Haus „Zum Segen …
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— 21 — Der Grundriß war dadurch mitbestimmt, daß die Häuser ihre Giebelseite der Straße zuwandten. An Steinbauten fehlte es nicht ganz in der Stadt, auch im Judenquartier werden zwei erwähnt, eins in der östlichen Fahrgasse bei. der Arnsbur…
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— 22 — zweiten Judenschlacht (1349) völlig niedergebrannt1). Die dritte Synagoge ward wohl nach der Rückkehr der Juden auf derselben Stelle errichtet, wie die früheren. Über sie wissen wir gar nichts. Die Synagoge diente nicht nur zum Gotte…
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— 23 — Zinsverpflichtungen ruhten von früheren Zeiten darauf, wie gegen Wigel Frosch und die Nonnen des Weißfrauenklosters. Das, was Thomas unter den von ihm bloßgelegten Fundamenten als das Judenbad vermutet (Situationsplan Je), mag viel e…
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— 24 — erst durch diese wurde er in sie einbezogen. Höfe und Gärten grenzten an ihn, so der Kustodiengarten des Bartholomäusstiftes1). Wie aus einigen Stellen der Gerichtsbücher2) hervorgeht, war ein Teil des Friedhofes, der viel zu groß fü…
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— 25 — Zwanzig Jahre später ist Heinrich Schrenk von Gerlachsheim im Besitz einer ewigen Kente von 50 Pfund Heller auf den erwähnten Grundstücken. Die Gemeinde muß demnach innerhalb der festgesetzten Zeit die Eente zurückgekauft haben gegen…
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— 26 — Mehlwäge versetzt. Doch schon Battonn1), noch mehr aber Rriegk2), haben das Irrtümliche dieser Ansicht nachgewiesen, und die von Baerwald angeführten Gegengründe sind nicht stichhaltig genug. II. Handel der Frankfurter Juden bis zum …
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— 27 — erst kürzlich erschlossen worden sind1). Wir erfahren durch sie, daß jüdische Kaufleute, in Gesellschaften vereinigt, durch Kußland ziehen, um daselbst schon im voraus die ganze Produktion an Kleidern, besonders an Mänteln, aufzukauf…
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— 28 — vielerörterte Privileg des Bischofs Rüdiger von Speyer vom Jahre 1084 — gewährt wurden. Im Laufe des XIV. Jahrhunderts hat sich ein völliger Wandel in der Handelstätigkeit der Juden vollzogen. Wir stehen hier vor einem Rätsel. Eine s…
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— 29 — es klaffen noch viele Lücken. Eine Reihe örtlich beschränkter Spezialuntersuchungen werden uns möglicherweise größere Einsicht in diese hochwichtige Frage verschaffen. Der Ausgang des Kampfes, von dem wir nur einzelne Stadien kennen,…
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— 30 — treten uns da entgegen. Wo blieb da noch viel Raum für den Handel der Juden? Wenn wir das uns überlieferte Material noch so eingehend prüfen, finden wir doch keine Notiz, die uns damals die Frankfurter Juden als Großhändler und Kaufl…
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— 31 — Daß Christen ihren Bedarf an Pferden oft bei Juden decken, ersehen wir auch aus verschiedenen Stellen der Gerichtsbücher1). Erst im XVI. Jahrhundert reißt sich der Pferdehandel vom Leihgeschäft los und es bildet sich der besondere St…
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…23. a) Die Trinkweinsteuer tritt in den Bechenbüchern zuerst 1394 auf (Urkundenbuch S. 278), einzelne Juden (Joseph von Erkelenz und Wolf von Seligenstadt) zahlen den hohen Betrag von 5 Gulden. s) Urkundenbuch S. 394, 596, 689, 691. *) L. c. S. 228…