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83 nicht erkannt, und darum willst du ihn nicht einmal kennen. Aber wer sich von der Erkenntniß Gottes hat durchdringen lassen, wie soll in dem ein finstrer Zweifel aufsteigen können? Die Sterne, die dort droben kreisen, er weiß es, sie sin…
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8L herausgeht, wie er hineingekommen, wahrlich! dann wäre es besser, er ginge nicht hinauf nach dem gelobten Lande des Jenseits, sondern er bliebe unten in der Wüste, denn er kann nicht zur Ruhe kommen. II. Gehen wir nun, geliebte Zuhörer, …
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85 Knie vor Steinen und Tbieren, und hölzernen und marmornen Bildern; da stieg in dieser Nacht eine Morgeuröthe, nein! ein volles Helles Tageslicht auf, die Erkenntniß des Herrn, die Erkenntniß des alleinigen Gottes — ,,ich bin der Ewige, d…
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86 men, wie dein Gott es dir versprach, die Morgenrötbe und das Tageslicht, die Kenntniß und Erkenntniß des Herrn werden nicht von dir weichen, die wie Spätregen die lechzende Erde tränken. Ist es nicht darum, ist es nicht dies zu erfüllen,…
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ll. .6 Mi Das Gebet. Predigt über 1. B. Sam, K. 1. V. 12—17. Geliebte Gottesgemeinde! In der armen nackten Wüste standen unsre Ahnen, und unter ihnen der Diener des Herrn, Moses. Da bauten sie auf in der armen Wüste ein reiches Zelt dem Her…
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88 men aus den Stürmen der Zeiten in die Gegenwart? Hat es Alles verloren in seinen Kämpfen? hat es Nichts gerettet von seinen Heiligthümern, von seinen drei Kränzen? So fragen wir uns, und dies wollen wir uns beantworten. — Lebet doch noch…
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89 vor Gott! Aber wie können wir uns den Kranz der Frömmigkeit verdienen, gewinnen, meine Freunde? wie können wir fromm sein vor den Menschen und vor Gott? Fromm sein vor den Menschen, meine Theuern, durch gute und herrliche Werke, fromm vo…
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90 erlange, damit wir den Kranz der heiligen Lade, den Kranz der Frömmigkeit, den sich Israel gerettet aus seiner Vergangenheit und allen seinen Kämpfen, nicht welken und vergehen lassen. Auch dies lehrt uns die heilige Schrift: Wirschlagen…
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91 kein Verweilen; rostig werden die Angeln der Thüre, die selten geöffnet wird; kalt und kühl wird es in dem Gemüthe, wo das Gefühl der Erhebung, die Empfindung der Andacht nur selten und immer seltner sich ansackt. O, ist denn das Gebet e…
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92 Ordnung, ohne Innigkeit? Soll der Mund sprechen, aber das Herz nicht? Soll die Zunge rufen: Herr, Herr, erböre mich, denn du bist groß! und unsre Brust nichts wissen davon? Nein! Hanna betete mit ihrem Herzen, ihre Lippen bewegten stch n…
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93 des gewöhnlichen Lebens, die Trunkenheit des Geschaftslebens. Hier ist der Ort, wo du deines Hauses, deines Geschäftes, deines irdischen Thuns und Treibens los und quitt werden sollst. Abgeworfen das Gewand des Tages, den Gedanken des Ta…
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sz gen Gebeten; und wenn es mir wohlgehet auf Erden, und ich mich glücklich fühle, dann will ich meine Seele ausschütten vor dir, und meinen Dank, das treue Wallen meines Herzens darlegen vor dir, der es mir gegeben, in unfern heiligen Lobl…
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95 zens sind, zu euch saget der Priester Eli, was er zur Hanna sagte, als sie gebetet hatte: "2^! Geh hin zum Frieden! Ja, Frieden ist euer Loos, Frieden! O du Honigseim des Lebens, Frieden! du kühlender Trank der Erhitzten, du Ruhebett der…
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X. Die wahre Besonnenheit. Predigt über 3. B. Mos. K. 23, V. 15. ff. (^2 r-Qw) Andächtige Gottesgemeinde! In der Sidra des vorigen Sabbaths, 3. B. Mos. K. 23, V. 15 und 16 befiehl: der Herr: Ihr sollt zählen vom andern Tage nach dem Feierta…
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97 ein jeglicher wieder kommet zu seinem Eigenthume, und ein jeder wieder kommet zu seiner Familie. — So war also dem Israeliten geboten, sechs Tage der Arbeit zu zählen, und dann einen Nnbetag, jene sieben Wochen, und dann, am fünfzigsten …
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198 besonderen Bedeutungen der angeführten Gesetze ab, und betrachten wir nur deren höhern, allgemeinen Sinn, wie ihn alle Israeliten zu fassen haben und fassen können! Und hierin folge ich den Schritten und Ansichten des größten unsrer spä…
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99 der Gesetzgebung über diese religiöse Besonnenheit des Israeliten Nachdenken, worin ihr Wesen bestehe, und' was sie für eine Besonnenheit sei. 1. 'N-28 712 Also spricht der Herr, ruft der Prophet Jeremias (K. 17, B. 3.) in der heutigen H…
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100 war der erhabene Zweck des Sabbaths, der Ruhe- und Jobeljahre, und so sollte der Israelit durch sie ein besonnenes Leben führen. Meine Freunde, sehen wir es nicht täglich, stündlich, bringt uns die Erfahrung nicht unzählige Beispiele he…
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>101 den Gütern der Erde nnd an den Stunden der Erde ding, so stockt es nun; da euer Geist nur die Gedanken des irdischen Lebens kannte, so hat er Alles verloren. Also ist das Vertrauen auf Menschen, Menschenwelt und Menschenwerk nicht die …
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102 Wunsche, jedem Triebe, der lebendig wird im Herzen, der läßt sich nicht von seinem Herzen leiten, von dem, was ihm gefällt oder mißfällt, was ihm Vergnügen oder Schmerz verursacht. Denn das Herz ist eigennützig in Allem, liebe Zuhörer, …