Mannheim
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  1. 1834-08-01 · 8 (8.1834) · p. Seite 239

    … nur durch lang? Uebung und Erziehung, von zartester Jugend an, W dieser Mitte, d. i. zu der Tugend komme, zeigt er wie Aristoteles, der hier den Spruch Pkato'ö anführt: ,^man müsse von Kindheit ay angeführt werden, sich' nur dessen zu freuen und zu b…

  2. 1834-08-01 · 8 (8.1834) · p. Seite 240

    …ch mehr zu bewirken, keiner Ausatzgesetze bedarf, sondern daß diese eher schädlich wären. Im fünften Abschnitte handelt MaimonideS von dem A ie l e des Menschen; von dem Zwecke des menschlichen Daseins, auf den er alle Anstrengungen seiner Geisteskrä…

  3. 1834-08-01 · 8 (8.1834) · p. Seite 241

    …ematischer Klarheit M a i m o n / d e S z u erst gethan. Eine interesiante moralisch - psychologische Frage beschäftigt MaimonideS im sechsten Äbfchnitte, ob nämlich der Mensch, der seiner Leidenschaften Nur nach hartem Kampfe Herr geworden, moralisc…

  4. 1834-08-01 · 8 (8.1834) · p. Seite 242

    …ert, — Daß Maimonidcs, sobald er äuf diese Weise ins eigentliche Gebiet der Theologie eingeht-Vseinen sonstigen Führer, Äristoteles, verläßt,? und eigenen Meg weiter wandelt, Ergibt sich von selbst. Aristotelies ist noch dazu hierin ein sehr unahHä gi…

  5. 1834-08-01 · 8 (8.1834) · p. Seite 243

    …end oder Laster selbst aus der Hand der Natur hervorgeht, behaupte^ Maimonides im Anfänge seines achten Abschnitts, wie Aristoteles im Anfänge seines ' zweiten Buches Nikomachischer Ethik. Man freuet sich darüber, r^ie Maimonides hierbei so umsichtig …

  6. 1834-08-01 · 8 (8.1834) · p. Seite 244

    §> - ' v"' - M -k. i>40 / G l Aristoteles nichts wußtet Denn selbst in ihrer Mythologie haMn Die Griechen vom Fato eine nicht zuverlässige Vorstellung, und die v…

  7. 1834-08-01 · 8 (8.1834) · p. Seite 245

    24 L , ganz zu begreifen, wigerr unsrer'Unvollkommenheit und seiner Vollkommenheit; isp wenig wie wir aber dem Sonnenlicht seinen Glan^ absprechen können, weil wir von ihm geblendet werden, verliert Gott dadurch sein vollkömmenes Wesen. Die…

  8. 1834-08-01 · 8 (8.1834) · p. Seite 246

    .V, - . XIX. , . Ueber den moralischen Werth - ' der rsrae l i t i s ch e n G^ e s ch i ch t e für Israel. -> E in e V a r l e s u y g. <h>' V^rehrteste Zuhörer! Unsere Geschichte unterscheidet flch^von der anderer Völker zwiefach, 6)enn ei…

  9. 1834-08-01 · 8 (8.1834) · p. Seite 247

    'MM: ^SG ^4 7/; 243 W siker weil ltiomge Ergen. rusals stark einer dies UÄ K V s A Obekjherren (323s^-^31'1 ünb 301 *203) — liegt unsre >nd klar vor unseren Augen, und nur der Verisicirung einzelner Daftn And der Anordnung der Matericklien …

  10. 1834-08-01 · 8 (8.1834) · p. Seite 248

    …W sie der Menschenwelt AeonLn, unendliche wüste Zeiträume erspart, zum Ziele einer höhern Gotteökenntniß M 2) Plato und Aristoteles waren die Einzigen, in denen die Idee der Gottheit reiner und höher sich erschuf, 'Sokrates hüldigte ' den Volksgöttern…

  11. 1834-08-01 · 8 (8.1834) · p. Seite 250

    im Gegentheil erweist es sich äus unsrer Geschichte, wie oft wir sie falsch/ verworren und/unrecht denkend und handelnd aufgefaßt — und nur das /Eine gereicht den, ganzen jüdischen Stamme selbst zur Eme, daß er, von der Zeit an, wo er seine…

  12. 1834-08-01 · 8 (8.1834) · p. Seite 251

    : o ft «eknd jüdian, rfol- Geden'" Bür- «gal, jsigcn > ver-. schör nut., , N.'«' Har- '.deyi^ edegk-s-' s dje tioneni Ms! lltvör-MA GlaiM i » U'^ dle« ch d< d Bl^ fei, und^an die .SÜ-nde vergessen mache und dies ist es, was Jsrael^ym meiste…

  13. 1834-08-01 · 8 (8.1834) · p. Seite 252

    Babylonischen Gefangenschaft mit Felfentbeue seiMm GMuben. Es waltet eine höhere?Bestimmung GottB/ 2. Unreif aus Aegypten gezogen, chit elntr vollständigen / genauen Perfaffung versehen - befolgs sie gleich bei der Besitznahme des^Landes di…

  14. 1834-08-01 · 8 (8.1834) · p. Seite 253

    lebt, 249 Nationen/ sobald sie unterdrückt und vernichtet Wurden, machte man entweder zu Sklaven, oder der Sieger nahm sie, ln sich auf, ft daß beide Parteien sich achalgamirten. Hier fand weder da^ eine noch das andere statt, sondern die J…

  15. 1834-08-01 · 8 (8.1834) · p. Seite 254

    1. Wir finden in der Menschenwelt öfters, daß je ein ^Individuum i n n e r l i ch ausgestattet ist, desto schwerer ist das Verhängnisi, das über sein Haupt hkiiweggeht. Die genialesten Menschen muffen die härtesten Kampfe bestehen, in den r…

  16. 1834-08-01 · 8 (8.1834) · p. Seite 255

    251 higfeit, es auszuführen wohl ihm! dann Hätte es die SeMung gewiß erlangtdie er ihm verhieß.^ Da aber nichH sondern es von vorn herein ein unvpllkomMenes, lückenhaftes Wesen blieb, zerrissene Verhältnisse: so mußte jene Votausverkündigun…

  17. 1834-08-01 · 8 (8.1834) · p. Seite 256

    > '?, -> '' '^7^ - ' / ... ., 252 - r' " '> .7^ N 3. So Mit das Auge des Sterblichen, geschärft durch dle Glaser der Geschichte, in die Zukunft und in djeGe- ^düyken der Vorsehung dringen kann, haben wir dje Bestlckmung^ unseres Stammes zu …

  18. 1834-08-01 · 8 (8.1834) · p. Seite 257

    25Z - Ln gerader Linke, droben ein weites Schirmdach bildend für Humanität und Nelrgion! Sind dies die großen Lehren, welche die israelitische Geschichte uns zu geben im-Stande ist, so wollen wir nun auch noch einige Blicke auf dis gemürhli…

  19. 1834-08-01 · 8 (8.1834) · p. Seite 258

    Wenn wir 860,000 aus Spanien wandern sehen, Habe und Heed verlassend um der Religion willen, mit keiner Aussicht als Schmach und Verderben aller Orten, wenn wir die ganze/Kette wunderbarer Schicksale kennen lernen, und die, chettende Hand ,…

  20. 1834-08-01 · 8 (8.1834) · p. Seite 259

    !Nd tsvir nd len nd -S- >er zu nre er nd in m en er it st n en t, e ri V 7 D a s S >t u f e n l< i e d. Psalm^>27 ein kleines, zweites Beispiel hebräischer Metrik gebe ich folgenden Psalm. Der aufmerksame Leser wird sich ermncrn, daß wir He…