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Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin · 1834-08-01 · 8 (8.1834) · p. Seite 244

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Journal
Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
Volume
1 (1834)
Issue
8 (8.1834)
Date
1834-08-01
Page
Seite 244 (sequence 14)
Language
German
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§> - ' v"' - M -k. i>40 / G l Aristoteles nichts wußtet Denn selbst in ihrer Mythologie haMn Die Griechen vom Fato eine nicht zuverlässige Vorstellung, und die verschiedenen Göttergewalten durchkreuMn Hch hierbei riMmein. ganzen übrigen Theil dieses größten Abschnittewidmet Maimonides de^Lbsung dieser Frage, die wir a^rwärts noch einmal behandelt sehen werden. Wir können es ihm, der darüber öfters sogar getadeltworden ( l^Aur als HMiNst anrechnen, daß er-, diese Frage mit so v.ieler Sotgsakit''behandelte. - Denn auch Schreiber dieses scheint sie in jeder phAsophischen und raisonnirenden Theologie die wichtigste/ die Basis des ganzen Verhältniffes zwischen Mensch und Gott. Zuvörderst zeigt Maimonides, daß nur die Naturereignisse vom Himmel beschlossen seien, uno dies zwar vom Anbeginn der Schöpfung her durch den ersten Willen Gottes daß die Natur ihren Gang und ihre Gesetze fest behalten solle. In Hinsicht der Moralischen Handlungen"sei der Mensch seiner eigenen Wahl überlasten, insofern dgK Vorauswissen Göttes nicht als eine Vorausbestimnilung-angesehen werden kann. DaS Wissen Gottes nämlich M von ihm selbst nicht getrennt, das Wissen Gottes nicht denkbar ohne Gott; während man sich den Menschen ohne sein Wissen? und fein Wissen ohne den Menschen denken kann. Darum sei denn auch das Wissen Gottes uybegreifbar, weil wessn wir dieses chegriffen hätren, wir ihn selbst, also die Vollkommenheit selbst begriffen hätten, d. h. selbst vollkommen geworden. So hatte Maimonides in diesem Werke Ans Einlestung m sein theologisch - phtlosophischcs System gegeben- und, vorläufig die wichtigsten.Fragen über die moralische^" Vollkommenheiten^beMiget. Wir sahen ihn hierbei ganz, Lm Allgemeinen wie im Einzelnen, den ^""dansichten de- Aristoteles folgen, nur da weiter gehend, wo die Frage sich auf das Gebiet der Gottes lehre wandte. Und dennoch zieht sich auch hier eine Aristotelische, aber mit der Offenbarung übereinstimmende Ansicht, wie ein rother Faden, durch: daß wir nicht im Stande sind, Gottes Wesen

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