Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Journal
- Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Volume
- 1 (1834)
- Issue
- 8 (8.1834)
- Date
- 1834-08-01
- Page
- Seite 242 (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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238 jüdischen Weisen dagegen hätten an die niiDTi, d. h. Gesetzedenen gehorcht werden sott, ohne über ihren Grund zu grübeln,?"), gedacht,«bei deren Befolgung das Verdienst desto größer sei, je Mehr d§r Mensch Neigung zum Gegentheib hatte, alö hinsichtlich verbotener Speisen u. s. f. Der sieben teAbschnitt skizzirt die Hinderniffe, die dem Menschen in der Erkenntpiß des göttlichen Wesens entgegentreten, nämlich die moralischen und inrellectuellett Unvollkommenheiten des Menschen, die den Menschen von Gott trennen, und bestimmt die Grade der Propheten nach Maßgabe ihres moralischen Werthes, indem jede Leidenschaft dem ProplPtSrrgeiste entgegentritt und ihn schwächtwgS er durch mHrere Beispiele näher erläutert, — Daß Maimonidcs, sobald er äuf diese Weise ins eigentliche Gebiet der Theologie eingeht-Vseinen sonstigen Führer, Äristoteles, verläßt,? und eigenen Meg weiter wandelt, Ergibt sich von selbst. Aristotelies ist noch dazu hierin ein sehr unahHä giger Denker, wie er es den Zeitverhältniffen nach H'n mußte. Denn -hj^Mechische Mythologie hatte damals schon allen Glauben bei den Vernünftigeren verloren, demnächst hatten die Griechen nichtö Göttliches mehr, was auf ihre PhilosopheMe instuiren konnte. Ich kenne nur eine einzige Stelle in sämmtlichen Aristotelischen Wckken, wo er von der Gottheit philosophisch spricht, und auch nur mit wenigen Worten "). Er sagt daselbst, Gott sei das unsichtbare, beste Wesen, ein unbewegliches, vom Sinnlichen getrenntes, ^ntheilbares und ungetheilhes^ unveränderliches Dasein. Eine unmittelbare Verbindung der Gottheit mit der Welt, selbst mit der Physis, noch weniger eine moralische mit dem Menschen, eine das Schicksal leitende stfehüng, kennt er gar nichts « öw" darr -°);!N2 » I« c "sv 7'tt ... Ä (! NletqpK^s. l,. XI. «?. VII p. 256 , M,x? «L'Azov, —or-a/cr d