Mannheim
Compact Memory

Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin · 1834-08-01 · 8 (8.1834) · p. Seite 251

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
Volume
1 (1834)
Issue
8 (8.1834)
Date
1834-08-01
Page
Seite 251 (sequence 21)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
86% known words query
IRI
…/7166791-7167198-8876014--0270-7167032
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

: o ft «eknd jüdian, rfol- Geden'" Bür- «gal, jsigcn > ver-. schör nut., , N.'«' Har- '.deyi^ edegk-s-' s dje tioneni Ms! lltvör-MA GlaiM i » U'^ dle« ch d< d Bl^ fei, und^an die .SÜ-nde vergessen mache und dies ist es, was Jsrael^ym meisten M empschltzn ist; damit die Muft>Me gemchchm Wissen und Handeln trennt- Herschwinde, und sprecht ins Leben übergehe, ,was Herrliches vorgeschrieben ist Ln den Gesehen Gottes und unsrer Weisen. Sehen wi^ aber nun, hochgeachtetste Zuhörer, von dieser allgemeinen Bestimmung und ihrer Folge ah, und lassen utiftrn Blick über die große Tafel deS Einzelnen Hinwegs gleiten. Hier drängen sich sogleich mehrere Bemerkungen auf. 1. Israels Urvater wandert aus, ve/laßt die Herrn ath, die väterliche Familie. Die Wiege der Nation ist in Aegypten, wo sie von den Wickelbändern der Sklav e- §ei bis zum Ersticken eingeschnürt ward. Iss der Wüste ward sie Nation. Im Besitze des/Landes, wird sie abwechselnd halbe Jahrhunderte lang von den benachbarten Nationen unterd r ü ckt. Unter /Königen, wird siel von den großen Dynastien Asiens ze r fle i sch tendlich muß sie gar^ 70 Jahr in die Babylonische/ G esoi n g e n sch a ft wandern. Zum kleinsten Theil zurhagekehrt, lastet das I och der Perser, Äegypter und Syrer auf. ihr. Frei geworden durch ungeheure Kraftanstrengung, wird bald der weltbe« h^rrschessde Itömer auch i hd Harr. /Kep v ertilgt sie am Ende aus der Reihe selbstständiger/Uatiossen, und zerstre ut sie. nach asten Weltgegenden, um unsäglichem Elende entgegenzugchen. Welch eine Bahss! welch ein Schicksal! Ein weites Thränen - und Seufzerstld, sonst nichts —- was soll dies r,'Dtein.e -Herren!-'wir /wossen jener Ansicht, als ob dies nur StrafHerichte deS Herrn gewesen, nicht huldigen. Obgleich, -die Propheten' selbst so oft das UnglüG der M- 'tiyntft uls^-sölche,,hssrstellen,. so ist dies gerade in ihrem Munde ganz recht L wir werden noch heute oft so sprechen, wönss Mr zum Guten bekehren wollen-,-7im Ganzen der Geschichte müssen wir ein^Andres finden, denn das Volk kam kaum zn Athem / und widmete sich wirklich seit der ^-t rc-W .verlorcn'b' ) Pirk« -Uryth II. S. -i.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.