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19081915
  1. 1909-10-01 · 7 (10.1909) · p. Seite 119

    119 Gelegenheit, sie zu bekennen und — zu verlassen. Von hohen Gesichtspunkten aus angelegt, ist das lj*3N 133*?«, gedankenticf, ideenreich! Wahrlich, wer mit Verständnis dem Inhalte des mnc gefolgt, dem wird selbst der .„lange Tag" kurzwei…

  2. 1909-10-01 · 7 (10.1909) · p. Seite 120

    120 zugehören möge, seine Hauptwirksamkeit in das Wintersemester zu verlegen. Lehrer und Schüler, Kaufleute und Gewerbetreibende wissen, daß ungestört auf lange Zeit die gewohnte Tätigkeit ihren Lauf nehmen kann, und man bereitet sich darau…

  3. 1909-10-01 · 7 (10.1909) · p. Seite 121

    gar schon manches mal nur als „Hütte" gezeigt, dieder Stnrm geschichtlicher Entwickelungsgänge umwarf. Du Armer, verzage nicht in deiner Hütte, wenn Sturm daran rüttelt und Frost sie durchzieht. Einer Hütte glich von je Israels Volksdasein,…

  4. 1909-10-01 · 7 (10.1909) · p. Seite 122

    122 anders wirkt bei uns Juden ror und min auf das Gemütsleben ein! Man bedarf keiner künstlichen Reizmittel, wenn der Lebensbalsam ununterbrochen wirkt. Welcher Genuß geht doch denen ab, die weder dem Thorastndium sich widmen, noch den göt…

  5. 1909-10-01 · 7 (10.1909) · p. Seite 123

    Kommis, Handlungsgehilfen und Reisenden oft die freie Zeit der Winterabende verbringen, wie viele der guten Keime,. welche das Elternhaus gelegt, durch lockere Gesellschaft, schlüpfrige Lektüre, Spielwnt und sonstige Paffionen erstickt werd…

  6. 1909-10-01 · 7 (10.1909) · p. Seite 124

    sehen die Mutter, nach altfrommer Lrt das Häubchen auf dem Kopfe zur Haarverhüllung, mit ausgebreiteten Händen spendet sie dort an der Meffinglampe dem Sabbat den Lichtgruß; alles ist wohlgeordnet in der Stube, neben den Doppelbroten ruht d…

  7. 1909-10-01 · 7 (10.1909) · p. Seite 125

    125 Feier, für die ja immer zeitig genug die Vorbereitungen beginnen, und für die man i», Verhältnis zu natr oft nicht geringe Opfer an Mühe und Aufwand sich leistet. Wir wollen dies vielleicht für eine spätere Betrachtung uns anfsparen. Es…

  8. 1909-10-01 · 7 (10.1909) · p. [Seite]

    £ Der Stellen-Nachweis der Iiiäirchen trauenUekeinigung Frankfurt a. M., Schützenstrabe 14, verrrrittekt; rr rr g e rr Wäöchen Stelrungen aller Art irr frommen Haushaltungen. ii süchtigem jungen Mann ist sehr günstige 6el^> legenheil gebote…

  9. 1909-12-01 · 8 (12.1909) · p. [Seite]

    vOLKä zur Förderung cker geijiigkn tmd iBirffdlafilüfim Infecrffen cker jüiMm Lanilkevötkerang. Herausgegeben von der Lommission für Ländliche Wohlfahrtspflege der freien Vereinigung für die Interessen des orthodoxen Judentums. y/v// Nr. 8.…

  10. 1909-12-01 · 8 (12.1909) · p. [Seite]

    … rc.) II. Palästina-Schul-Kaffe und Palästina-Mickwaoth-Fonds III. Stipendien-Kasse (Ausbildung von Rabbinern, Lehrern, Mohelim, Schochtim, Chasonim, Sofrim). Letztroillige Verfügungen zu Gunsten der „Zreien Vereinigung" sind, um Weiterwtgcn auszu…

  11. 1909-12-01 · 8 (12.1909) · p. [Seite]

    1 a Blätter piiPÖEPung dklgeißigkn n. wil-tslhsDllhkn Intkkkjskn dkljüdislhkn ^slidbkllölhel-ling i-ums gMW IU 8. Frankfurt a. M., Kislew-Teweth 5670 — Dezember 1909 tkmw. Vorüber sind die Chanukkatage mit ihrem freudigen Gesang, mit ihren …

  12. 1909-12-01 · 8 (12.1909) · p. Seite 128

    128 Das Volk lag im Staube vor dem syrischen Eroberer. Juden selbst, abtrünnige Juden, die fremde Sitten und fremden Kultus in Israel einführen' wollten, hatten dem Feinde den Weg gebahnt ins Heiligtum, hatten die Unterdrückung und Verfolgu…

  13. 1909-12-01 · 8 (12.1909) · p. Seite 129

    129 Und er antwortet den Fragestellern, indem er ihnen die Ursachen vor Augen führt, die den Fall des ersten Tempels verschuldet hatten und fügt dann hinzu: „So spricht der Herr Zebaoth: der Fasttag des 4. und der Fasttag des 5. und der Fas…

  14. 1909-12-01 · 8 (12.1909) · p. Seite 130

    130 Büchern jüdischen Inhalts, aber bis heute ward ihm nicht allzu häufig Erfüllung. Gewiß gibt es solche Bücher in nicht kleiner Zahl, und gewiß gibt es eine große Fülle einzelner Erzählungen, aber die vorurteilslose Kritik kann teilweise …

  15. 1909-12-01 · 8 (12.1909) · p. Seite 131

    …Naturwissenschaftliche Hypothesen im Lichte der sjüdischenAnschaunng von Prof. Dr. Fink. 5. Skizzen aus Lithauen von S. Schachnowitz. Die Bändchen eignen sich in dem schmucken Einband, den ihnen der Verlag gegeben, trefflich zu Geschenkzwecken; auch wi…

  16. 1909-12-01 · 8 (12.1909) · p. Seite 132

    132 das mußt Du mit deiner Schneiderin besprechen. Aber auf ein anderes will, ich Dich aufmerksam machen. Du hast wohl im Hanse Deiner lieben Eltern von „Schaatues" gehört, daß man Wolle und Leinen nicht zusammeonähen darf. Unter Leinen ver…

  17. 1909-12-01 · 8 (12.1909) · p. Seite 133

    133 Kampfe für unsere Thora etwas ausrichten. Die Tage des beschaulichen Dahinlebens und Gewährenlassens, in denen alles von selbst ging, sind endgiltig vorbei. Wo nicht gearbeitet und geworben wird, verfällt Alles! Darum, meine liebe Nicht…

  18. 1909-12-01 · 8 (12.1909) · p. Seite 134

    134 Es ist selbstverständlich, daß der Beruf der Lehrerin einen gesunden und widerstandsfähigen Körper verlangt. Doch täuschen sich oft junge Mädchen, denen das Lernen eine Freude ist, gern über eine zarte körperliche Veranlagung hinweg. Üb…

  19. 1909-12-01 · 8 (12.1909) · p. Seite 135

    135 irgend welchen Gründen das allgemeine Examen nicht machen wollen oder können, bietet sich Gelegenheit, als Religionslehrerin segensreich zn wirken. Es wäre dann besonders an solche Mädchen zu denken, die im Ellernhause bleiben können, a…

  20. 1909-12-01 · 8 (12.1909) · p. Seite 136

    1B6 Leitragen, und ihr, jüdische Mütter, braucht nicht fürchten, daß diese Tätig, keit Eure Töchter der Vorbereitung für ihre späteren Hausfrauenpflichten eutziehen könnte! Wie vielen jungen Mädchen aber gäbe sie zwischen der Entlaffung aus…