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19081915
  1. 1913-12-01 · 31 (12.1913) · p. Seite 459

    459 nicht vorhanden, werden unsere Gotteshäuser Holz- und Steingefüge bleiben, die nicht der rechte warme, lebendige Geist erfüllt. Alle äußerenMittel, wozu ich auch die formvollendete Predigt und den geschulten Chorgesang rechne, schaffen …

  2. 1913-12-01 · 31 (12.1913) · p. Seite 460

    — 460 — % mündiges Laienpublikum gegenübersteht. Eine geistige Aristokratie ist nicht unser Ideal. .Das ist eben der Fluch der Zeit* ruft Hirsch in seinen .19 Briefen über Judentum' aus, daß das, was Gemeingut sein soll, Stand es eigentum g…

  3. 1913-12-01 · 31 (12.1913) · p. Seite 461

    461 lernen konnte. In der Jugend hatte er das Seilerhandwerk erlernt und nebenbei ging er zu einem jüdischen Lehrer zum Lernen, das ihm so gut gefiel, daß er durch regen Fleiß bald sich ein großes Wissen aneignete. Es war mir ein Vergnügen,…

  4. 1913-12-01 · 31 (12.1913) · p. Seite 462

    462 halten und gehört wohl in eine Versammlung der zünftigen Vertreter der Unerrichtskunst. Aber soviel kann auch hier gesagt werden: Beim „Lernen" handelt es sich einesteils um den Stoff oder Inhalt, andererseits um die Form, in welcher de…

  5. 1913-12-01 · 31 (12.1913) · p. Seite 463

    463 jährigen Unterrichtspraxis! Der rege Eifer der Teilnehmer, namentlich der Jugend, äußerte sich in Hunderten von Fragen und Meditationen über den Lernstoff. Wir behandelten die Kapitel über daS Gebet, über den Sabbat und sämtliche Festta…

  6. 1913-12-01 · 31 (12.1913) · p. Seite 464

    464 dazu Verwendet. Wenn einer nicht hartnäckig der Wahrheit sein Auge und Ohr verschließt, dann begreift er auch, daß es der Jugend durchaus nicht schadet, auch während eines Ferientages einmal ein halbes: Stündchen zu lerfle». Oder ja? Ic…

  7. 1913-12-01 · 31 (12.1913) · p. Seite 465

    465 Druckerschwärze lebe. Gewiß, die Waffe zur Wehr i.'t nötig, vor allem über die Kelle zum Aufbau. Nehmen wir sie in die Hand, die Kelle ist unsere beste Waffe. Jeder soll, jeder kann sie führen; je mehr gebaut wird, desto imposanter das …

  8. 1913-12-01 · 31 (12.1913) · p. Seite 466

    466 Und ftej gingen weiter über Feld und Flur, über Berg und Tal, durch Wald und Wiese, und daS zarte Kind wurde immer müder und schwächer und quälte unaufhörlich den Vater mit derFrage,wo fich eigentlich die Stadt befinde^ und wann sie dor…

  9. 1913-12-01 · 31 (12.1913) · p. Seite 467

    …den Partei ergreifen, und die Macht Domitians wäre bald zu ^nde". „Wir können Deinem Worte nidjt zustMnnen", nahm Rabbi Eleasar ben Asarja das' Wort, „wir dürfen keine Schritte tun, die unseren Verfolgern den Vorwand liefern würden, uns zu vertilgen. Rur von…

  10. 1913-12-01 · 31 (12.1913) · p. Seite 468

    468 .Noch ist kein definitiver Entschluß gefaßt", sagte Clemens. .Wir können daher noch abwarten. Wo habt ihr Quartier genommen?" .Unser erster Weg galt Dir", antwortete Rabbon Gamliel. „Ich rate Euch nicht", sprach Clemens, „in dem Hause e…

  11. 1913-12-01 · 31 (12.1913) · p. Seite 469

    469 Kaum hatte er ausgesprochen, so eilte Catulus herbei. .Was ist geschehen", fragte dieser die beiden Anwesenden, „sind die Chatten in das Land eingefallen oder die Sicambrer? Haben die Britanier oder die Datier die Fahne des Aufruhrs erh…

  12. 1913-12-01 · 31 (12.1913) · p. Seite 470

    470 erfüllten Herzen einzoß. Dann war es ein Gefühl der Empörung, das sich ihrer bemächtigte. Die vornehmsten Senatoren der weltbel herrschenden Roma, vor denen die Könige der besiegten Völker im Staube lagen, sollten hier zu einem Postens …

  13. 1913-12-01 · 31 (12.1913) · p. Seite 471

    …sraels. In der Mitte stand Rabbon Gamliel, zu seiner Rechten Rabbi Josua und Rabbi Eleasar ben Asaria, zu seiner Linken Rabbi Akiba. Und Artemidorus rief ihnen entgegen: „Seid mir gegrüßt Ihr Weisen Israels und Rabbon Gamliel an ihrer Spitze!"*) *) Ve…

  14. 1913-12-01 · 31 (12.1913) · p. Seite 472

    472 Und er führte sie in sein Haus, und sprach: »Gelobt sei det Gott Israels, der mir das Glück zu Teil werden läßs, meine Freunde hier zu begrüßen". Nachdem die Weisen sich gesetzt hatten, sprach Rabbon Gamliel: .Auch wir sind froh, daß es…

  15. 1913-12-01 · 31 (12.1913) · p. Seite 473

    473 Unsere Herren Vertrauensmänner, die für ihre Ortsgruppen im Winterhalbjahr einen VORTRAG wünschen, werden gebeten, sich an unser Bureau, Schützenstrasse 14 zü wenden. Bibel* und Talmudschatz in deutscher Sprache. €in Kuck für die jüdisc…

  16. 1913-12-01 · 31 (12.1913) · p. Seite 474

    …eligionsschulen empfehlen wir: „Mircbe UoHubütberei“ Baud 1. 5lM(t|ßi«Kll§rR von Arthur Kahn. Band 2. El»tzkktk»»«t von Hermann Schwab. Band 3. Ei» €»g »»» im Fetze» eines fifcu von Judäns. Baud 4 NEtir»iffe»sch»stlicheHßprthesk»»«Fichtetze§I»tze»t»«s vo…

  17. 1914-02-01 · 32 (2.1914) · p. [Seite]

    der freien Vereinigung für die Interessen des orthodoxen Judentums. VOLK» Organ der Commission für Ländliche Wohlfahrtspflege | Nr. 32. Schewat 5674.

  18. 1914-02-01 · 32 (2.1914) · p. Seite 476

    476 4444♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦ Bibel* und Talmudschatz in deutscher Sprache. Lin Kuck für die jüdische Familie von J. fj. Hohn. Neu bearbeitet von Rabb. vr. S. Bamberger, Hamburg. Das Werk, in leicht verständlicher und schöner Sprache geschrieben, empf…

  19. 1914-02-01 · 32 (2.1914) · p. [Seite]

    Organ der Tommission für Ländliche Wohlfahrtspflege ■ i der Freien Vereinigung für die Interessen des orthodoxen Judentums. Frankfurt a. M., Schewgt 5674. 1914. No. 32. * «JW-Vy Irr Wcrbbinev K. W7 Kir schs Tw 25. IciHrzeitsLclge. Des Winte…

  20. 1914-02-01 · 32 (2.1914) · p. Seite 478

    478 I haben. So war's auch in der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts. Die Ghettomanren hatte man beseitigt. Das Licht einer anderen Welt drang in die jüdischen Gassen und Häuser. Ungewohnt und in seinem Glanz bestechend blendete es manc…