Jüdischer Volksbote
- Journal
- Jüdischer Volksbote
- Volume
- 1913
- Issue
- 31 (12.1913)
- Date
- 1913-12-01
- Page
- Seite 468 (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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468 .Noch ist kein definitiver Entschluß gefaßt", sagte Clemens. .Wir können daher noch abwarten. Wo habt ihr Quartier genommen?" .Unser erster Weg galt Dir", antwortete Rabbon Gamliel. „Ich rate Euch nicht", sprach Clemens, „in dem Hause eines Juden zu wohnen, damit Ihr den Spähern des Tyrannen nicht auffallet. Ich werde Euch durch meinen Hausverwalter in das Haus eines unverdächtigen römischen Bürgers führen lassen. Coccejus Nerva wird Euch mit Freuden xestatten, in einem seiner Häuser zu wohnen". Er klopfte dreimal mit einem an der Wand angebrachten Klopfers nicht lange nachher erschien der Hausverwalter. „Stephanus" lsagte Clemens zu diesem, „führe diese Männer in das Haus meines Freundes Coccejus Nerva und bitte ihn in meinem' Namen, daß er ihnen gestatte, während dür Zeit sthres Aufenthaltes in Rom in seinem Hause zu wohnen". Er Marcus Cocceja Judäa mit der grösst eine Wohnung in fe; den angesehensten Konsulat bekleidet, und zählte 64 Jahije Heimen Rats des Kc In der Nacht, Nerva die Häupter nommen, wurde er dem Schlafe geweckt dem Imperator au' griffen den Greis. S in der Nacht niit sammenhange stehen? Im Vorzimmer was seinen Verdacht „Mein Clemens daß Du mir Leute jetzt zur XVII. s Nerva empfing die Fremden aus en Freundlichkeit und wies ihnen nem Palaste an. Nerva gehörte zu Senatoren und hatte zweimal das war bereits ein bejahrter Mann auch war er Mitglied des gesers. die dem Tage folgte, an welchem des jüdischen Volkes bei sich aufgedurch einen Boten des Kaisers aus und zum sofortigen Erscheinen vor gefordert. Schrecken und Angst erollte diese plötzliche Berufung mitten Fremden in seinem Hause im Zudes Kaisers traf er Flavius Clemens, noch bestätigte. Is", sagte er, „was habe ich Dir getan, z rgeschickt hast, um derentwillen wir Verantwortung gezogen werden?"