Das Morgenland
- Journal
- Das Morgenland
- Volume
- 1 (1838)
- Issue
- 1 (6.1838)
- Date
- 1838-06-01
- Page
- Seite 18 (sequence 23)
- Language
- German
- Belongs to
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18 Ham, und also der Enkel deS Noah. Seine Nachkommen, die Canaanlter, in verschiedene Völkerschaften zertheilt, wohnten in dem Lande, das von ihnen und ihrem Stammvater Land Canaan hieß, und blieben, auch nachdem die Israeliten unter Mose und Josua das Land erobert hatten, noch neben denselben im Lande bis in die später» Zeiten. Eben weil nun dieser Landesname sich an die ältesten Bewohner knüpft, deren die Geschichte Erwähnung thut, so ist er einer der gebräuchlichsten geworden und besonders wenn man von der Lltern Zeit redet, so bedient man sich gerne der Benennung Land Canaan. Auf der andern Seite ist dieser Name deßwegen unpassend, «eil er von den alten, heidnischen Bewohnern hergenommen ist. Warum sollten wir das Land gerade nach denen benennen, die es ausgespieen hat (3 Mos. 18, 28.)? Warum sollte der Name derer, die Gott aus dem Lande verttieb, an dem Lande haften bleiben? 2. Ein zweiter Name ist: Land Israel. Dieser sindtt sich schon im 1. B. Sam. 13,19. Auch im Munde deS Engels sindtt er sich Matth. 2, 29. Es ist dies der Name, der für jenes Land am besten sich eigntt, da er die ganze Bestimmung desselben in sich faßt. ES sollte daS Land »Israels" sein, d. h. des Volkes, das nicht blos leiblich abstammt von Abraham, Isaak und Jakob, sondern das in sich den Glauben und die Höflingen aufbewahrt, durch welche Jakob ein Israel geworden. Obschon dieser Name gerade nicht der gebräuchlichste ist, so verdiente er doch es zu sein. Auch lieben heute noch die Juden, das Land ihrer Väter als »Land Israel» 'zu bezeichnen. 3. Der Name «Land der Ebräer» (1 Mos. 49, IS.) scheint besonders bei den auswärtigen Völkern üblich gewesen zu sein. Diese pflegten die Israeliten Ebräer