-
94 sie in einer Verpflanzung ans den Ghettis Busslands nach denen von London oder New York nicht bestehen kann. Durch die Einschränkung der Einwanderung ist eine Lösung in den Ländern des jetzigen Aufenthaltes noch mehr erschwert, wenn nich…
-
JÜDISCHER VERLIG Ges. m. b. H. NEUE ADRESSE: BERLIN-CHARLOTTENBURG, HERDERSTR. 3/4 DER JÜDISCHE VERLAG, Verlagsstelle der Zeitschrift „DER JÜDISCHE STUDENT", empfiehlt den P.T. MITGLIEDERN DER „V. d. St." anlässlich des Semesterbeginnes BUC…
-
…HTER: DIE CHASSIDIM - GEB. MK. 2,25, BROSCH. MK. 1,50 - — DEMNÄCHST ERSCHEINEN: —— ü. L. PEREZ: ERZÄHLUNGEN UND SKIZZEN DAVID PINSKI: EISIK SCHEFTEL (DRAMA) J. BRANBERGER: DIE JUDEN IN DER MUSIK —- ferner - II k DAS VORNEHMSTE WERK DER MODERN-JÜDISCHEN…
-
Erster Jahrgang 1904 Quartalsheft 4 Makkabäer-N ummer Vierteljahresschrift der Vereine Jüdischer Studenten (im Bunde Jüdischer Corporationen). vasst c*£i* Herausgegeben von Dr. EMIL COHN, «sssi* fes»
-
DER JUEDISCHE 5TÜDEMT JAHRGANG I No. 4 DEZEMBER-HEFT INHALT: Seite Prolog........................95 Nation und Individuum......Dr. Emil Cohn Sind die Strafbestimmungen des Gesetzes vom 23. Juli 1847 über die Rechtsverhältnisse der Juden noc…
-
DER JUEDISCHE STUDENT JAHRGANG I No. 4 DEZEMBER-HEFT —— prolog* =- Dich, Begeisterung, rufen wir: f4utter der Cat! Die du die Henden des Schwachen gurtest, ©Ortest mit Flacht, Und in die Hdern der furcht ©iessest das feuer des Muts: Mutter …
-
96 3a, wir wollen die Cat, 3a> die befreiende, 3a, die erlosende, heilige, Ketten zerreissende Catl O, so sei denn uns hold» JVIutter der CatI Steige herab aus den ewigen Roben, J^eige das leuchtende Huge uns zul Reisse die Kinder der furch…
-
- 97 Forderung, dem Arbeiter zu geben, was des Arbeiters ist: die Arbeit und ihre volle Bezahlung, — die Kunst mit ihrer Verherrlichung des individuell Charakteristischen, mit ihrer Betonung der persönlichen Note des Künstlers, die Modephil…
-
98->— welche in einer Schellenkappe herumlaufen, die nach individuellen Noten klingeln soll und unter den bunten Lappen ihres Wamses ihr individuelles Herz „sich ausleben lassen". Von ihnen rede ich nicht. Missbrauch ist allezeit mit den Id…
-
- 99 die er erfüllen muss, auch wenn sie ihm widersprechen, der weiss schliesslich, dass auch ein Augenblick kommen kann, wo er — ich scheue mich nicht, es auszusprechen — wo er eben seine ganze Individualität verleugnen jnuss um der höhere…
-
100 -— Ich werfe eine Frage auf: Soll man angesichts dieses Kampfes eine Idee verketzern, die es nicht bloss vermag, die Gegensätze teilweise und bis zu einem gewissen Grade auszugleichen, sondern auch des Menschen königliches Ringen nach M…
-
--101 Bürger jenes Reiches, das alle Völker der Erde in seine unbegrenzten Grenzen fasst, wir fühlen uns als die Nationalen der einen einigen Nation des Mensehengescheehtes, und sind so die Vorboten und Wegbahner jener seligen Zukunft, da e…
-
102 - Aber ich gehe noch weiter. Wenn ich von dem dem Menschen tief eingeborenen Drange nach Macht sprach, so ist das eben der Drang nach Uebermacht. Denn was für einen Sinn hat das Wort Macht, wenn nicht dabei an einen gedacht wird, über d…
-
-,--103 hervorbricht, als wo es sich um die Grenzen der Zeit handelt, die uns Menschen einengen auf gemessenen Bahnen von dem Leibe der Mutter bis zu dem Punkte, wo uns die Welt buchstäblich mit Brettern vernagelt ist, mit den sechs Bretter…
-
104--- Ich glaube, wir können uns die Antwort ersparen. Aber eines muss noch gesagt werden: Das nationale Bewusstsein, das uns sprechen lässt jenes stolze, die ganze Nation umfassende „Wir" und den alten Spruch von den höchstens achtzig Jah…
-
-1- 105 Wir werden den Juden der Zukunft geschaffen haben, der würdig sein wird, nach tausendjähriger Wüstenwanderung wieder das Land der Väter zu erben, der unter den Mahnrufen und dem Bannerschwenken des im Zionismus verkörperten national…
-
106 -:-—--■- bürgerlichen und staatsbürgerlichen Rechte unabhängig ist von dem religiösen Bekenntnisse" unvereinbar sind, müssen sie gemäss Art. 109 als aufgehoben gelten. Allerdings handelt es sich hier nur um einen allgemeinen Grundsatz d…
-
--107 Es liegt klar zutage, dass diese Bestimmung für die Juden in Preussen eine Ausnahmestellung im Rechtsleben schafft, wie sie mit der verfassungsgemäss gewährleisteten Gleichberechtigung unvereinbar ist. Es ist mir ein Fall bekannt gewo…
-
108 - nimmt, dass die hebräische Sprache nicht zu den lebenden gehört3), dann nmss man allerdings annehmen, dass Juden ihre Geschäftsbücher nicht in hebräischer Sprache oder auch bloss mit jüdischen Schriftzeichen führen dürfen, aber — was …
-
- , 109 Die oberstrichterliehen Entscheidungen, die sich mit diesem Paragraphen beschäftigen, behandeln ihn nicht, wie dies seine Entstehungsgeschichte verlangt, als etwas Einheitliches, demselben Zweckgedanken Entspringendes, sondern als e…