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Jahrbuch für die Geschichte der Juden und des Judenthums · 1862-01-01 · Heft 1 · page 161

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Journal
Jahrbuch für die Geschichte der Juden und des Judenthums
Volume
1862
Issue
Heft 1
Date
1862-01-01
Page
– (sequence 161)
Language
German
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163 etwas weniger als 4 Denar, nach Bartenora der neugriechische Asper; endlich Haj Gaon wolle dafür azpere lesen und dies durch chatichot (kleine Scheidemünze) .erklären. Zunächst habe ich hierzu zu bemerken, daß Du Cange den Hesychius und noch zwei andere Gewährsmänner dafür anführt, daß der Asper gar ein Denar war. Hierzu stimmt aber jene Mischna nicht, nach ihr muß er durchaus weniger als ein Denar gewesen sein; ja, wie in ihr die vier ersten Aussprüche immer absteigende Werthe angeben— nach Bet- Schammaj durfte man in Jeruschalem für einen ganzen Sela des zweiten Zehnten Kupfergeld einwechseln, nach Bet-Hillel nur für die Hälfte davon, nach den Folgenden nur für nach R. Akiba nur für -|*) — so ist doch wahrscheinlich auch R. Tarfon's Angabe absteigend, nämlich daß von dem 4. Denar des Sela gar 4 Asper Silbergeld bleiben müßten, wonach aber offenbar noch nicht einmal 4 Asper zusammen einen vollen Denar werth gewesen sein können. Nun ist hiernach die Erklärung des Parchi abzuweisen, die des R. Natan wohl gleichfalls, und die des Haj Gaon ohnehin. Dagegen stimmen Maimuni und Rabad überein, der Asper sei eine Maa; auch Josef Karo Joreh-dea 294, 6 stellt der Maa den „ottomanischen" Asper gleich, und giebt darum diesem das Gewicht von 16 Gerstenkörnern, sowie den Werth von Dirhem, jenem ägyptischen ohne Zweifel, den Maimuni für f Denar erklärt, wonach 4 desselben Denar war. Gleichwohl kann Maimuni nicht genau ihn für eine Maa gehaltenhaben, denn sein Zusatz, er wisse nicht, wieviel Asper der Sela enthielte, hätte sonst keinen Sinn: er wußte ja, daß im Sela 24 Main waren; und Bartenora sowie vor ihm schon R. Schimschon schrieben dem Denar 5 Asper zu, wonach er 14- Maa gewesen wäre; wogegen nach Zunz S. 548 Binjamin Seeb fand, daß erst 7 Asper 96 Gerstenkörner wogen, derselbe also bloß f Maa war. Ich halte hier- *) Die verschiedenen Lesarten in R. Akiba's Votnm emendire ich einfach in urediit Leset urediit maot, denn rebiit ist gleich dem rodn, welcher nach S. 155 | Schekel oder \ Denar war. 11*

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