Mannheim
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  1. 1862-01-01 · Heft 1 · page 122

    …, daß wo die Bibel schlichtweg Schekel erwähnt, diese profanen (halben) zu verstehen seien:- denn sonst wären denn doch Goljat's Panzer nnd Lanzenklinge (von ungefähr 25 und 3 Pfund) nicht erwähnenswerth gewesen*); ich glaube vielmehr, daß in die…

  2. 1862-01-01 · Heft 1 · page 123

    …nthielt und von Dawid eingeführt worden sei, als der Handel mit den arabischen Stämmen lebhafter wurde: denn dann hätte Abschalom's Haar von 200 Schekel dieses Königsgewichtes doch nur an 30Z Loth gewogen. Unter allen biblischen Erwähnungen des Sche…

  3. 1862-01-01 · Heft 1 · page 124

    126 identisch mit päs? vielleicht auch mit dem ersteren, zumal dafür irr der Parallelstelle 2. Chron. 9, 17 sah ab tahor stehet; 3) sahab mesuekak (ebenfalls: geläutertes Gold) 1. Chron. 28, 18, vorn. zweiten gewiß nicht verschieden; 4) sah…

  4. 1862-01-01 · Heft 1 · page 125

    127 Nun sollen 20 Silberdareiken den Werth eines Golddareikus gehabt haben; man hat aber, wie wir oben schon sahen, persische Silberstücke von 205 und von 103 Gran, und diese entsprachen völlig jenen beiderlei Golddareiken, wenn das Gold zu…

  5. 1862-01-01 · Heft 1 · page 126

    128 der biblischen Zeit an Gewicht der Mine und dem Kickar Silber ganz gleich gewesen zu sein. Allerdings könnte Zweifel hieran die Nachricht 2. Sam. .12, 30 und 1. Chron. 20, 2 erwecken, daß der ammonitische König und später Dawid eine Kro…

  6. 1862-01-01 · Heft 1 · page 127

    …ann die schon besprochenen von 205 und 103 Gran nebst Dritteln und Sechsteln der letzten; die von 103 Gran sind die von Xenophon erwähnten und zu 74 Obolen**) berechneten Siglen, nach S. 127 die eigentlichen Silberdareikeu. Gehen wir von diesen let…

  7. 1862-01-01 · Heft 1 · page 128

    130 haben? 24-. babylonische Schekel wogen grade 240 Gran.) Jetzt wird auch erkannt werden, wie unrichtig Zwar nicht, aber wie unzutreffend Hultsch aus Her. 3, 89 schließt, daß im persischen Reiche für Silber das babylonische Talent, für Go…

  8. 1862-01-01 · Heft 1 · page 129

    …onischen oder persischen zu verstehen seien. Der Unterschied wäre freilich sehr klein gewesen, denn der Silberdareikus (Xenophon's Siglos) verhielt sich zum babylonischen Schekel wie 102| : 96 Gran, also etwa wie 15: 14, und natürlich beiderlei Min…

  9. 1862-01-01 · Heft 1 · page 130

    132 aus demselben Grunde sind Esr. 2, 69 5060 Minen Silber, Nech. 7, 71 2200, ib. V. 72 2000 angegeben, statt sie auf Talente zu reduciren. Jedoch daß für jene 61,000 Golddareiken von Esr. 2, 69 in Pseudo-Esr. 5, 45 tausend Minen Goldes ang…

  10. 1862-01-01 · Heft 1 · page 131

    133 wurde der Gebrauch tyrischen Geldes neben dem persischen dadurch, daß es von dem Silberdarei-kus von 102f Gran Drittel gab und also die Lyrische Drachme grade 2 solcher Dareikendrittel betrug. §9. Bald aber nachdem Palästina Alexander d…

  11. 1862-01-01 · Heft 1 · page 132

    …m geprägt, Cavedoni 2, 75 ist ein antiochisches Tetradrachmon des Vespasian von 271 Gran erwähnt. Doch sagt der anonyme Alexandriner K. 18, „das attische Talent sei 4- (Itiltqitov) des antiochischen, aber dem Lyrischen gleich" gewesen, was nur heißen k…

  12. 1862-01-01 · Heft 1 · page 133

    Gran wiegen müssen; und Hultsch will daher, daß Appian unter der alexandreiischen Drachme den Denar seiner Zeit (von 64,22 Gran) verstanden habe, deren 7000 „nicht viel hinter dem vollen Betrage des attischen Talentes Zurückgeblieben" seien…

  13. 1862-01-01 · Heft 1 · page 134

    im Tiaren gab, und in § 27 wenigstens für Palästina Minen von 160 Denaren nachgewiesen werden sollen. — Ich glaube nun, daßdie Ptolemäer entweder auch Stücke von 10 attischen Obolen schlagen ließen, welche als große Drachmen cursirten, aber…

  14. 1862-01-01 · Heft 1 · page 135

    … Einsiusse nach Kleopatra die ptolemäische Mine das Gewicht von 18 Unzen erhalten haben mag. Daß aber nach dem anonymen Alexandriner K. 18 das Ptolemäische Talent an Gewicht dem attischen gleich, dagegen an Geldwerth nur jdesselben war, wird mit Recht …

  15. 1862-01-01 · Heft 1 · page 136

    Tyrus ein lebhafter Handel erblühete, den vorhin besprochenen ziemlich lyrischen Münzfuß eingeführt haben. Nach Levy S. 26 stam-' wen aus dieser Periode Münzen her, die unter Autorität der Herrschenden in den schon erwähnten Münzstätten, fe…

  16. 1862-01-01 · Heft 1 · page 137

    139 §. 11. Sehen wir aber die Münzen dieses Schimon und seiner Nachfolger'etwas genauer an, jedoch nur hinsichtlich ihres Gewichtesund Werthes. Von Silber ließ Schimon ganze und halbe Schekel prägen. Das Gewicht der ganzen finde ich (bei Ca…

  17. 1862-01-01 · Heft 1 · page 138

    140 173 Gran angiebt.' Was sind kupferne Schekel? Levy S. 45 glaubt, sie seien in großer Finanznoth zur Geltung von silbernen geschlagen worden: wobei er hätte anführen können, daß nach Kosch-hasch. 24, b „die Chaschmonäischen Könige" ansta…

  18. 1862-01-01 · Heft 1 · page 139

    141 triftigen Einwand hiergegen, denn natürlich haben auch die Cliazi Metallabgang erlitten, und freilich wird in Berücksichtigung dieses Umstandes das Uebergewicht der Rebia noch auffallender: allein auch bei jeder anderen Auffaffungsweise…

  19. 1862-01-01 · Heft 1 · page 140

    142 geprägt; es giebt deren von Jochanan Hyrkanus, von seinen Söhnen Juda Aristobulus und Alexander Jannäus, von des Letzteren Wittwe Alexandra, von ihrem Enkel Alexander II. und von dessen Bruder Antigonus. Man schlug damals K…

  20. 1862-01-01 · Heft 1 · page 141

    …ngesehen wurde. Es haben sich Kupfermünzen auch von Herodes und dessen Söhnen Archelaus und Antipas (die von Antipas in Tiberias geprägt), sowie von Agrippa I und II erhalten; über ihr Gewicht will ich erst später sprechen, da dieses schon den römi…