Jahrbuch für die Geschichte der Juden und des Judenthums
- Journal
- Jahrbuch für die Geschichte der Juden und des Judenthums
- Volume
- 1862
- Issue
- Heft 1
- Date
- 1862-01-01
- Page
- – (sequence 158)
- Language
- German
- Belongs to
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160 der Vorschlag von Levy S. 128, auch das klare Severinijot aufzugeben unb zu lesen Neronijot mehegemonot Jeruschalmijot (Neronische Münzen, geschlagen von Jeruschalemer Anführern). Ich weiß nicht den Namen völlig zu erklären, vermuthe aber, daß" dessen erste Silben das persische maha (groß) sind und auf parthische Münzen hinweisen, welche ebenfalls nach Eckhel 3, 542 von sehr geringhaltigem Silber waren. Daß endlich die „Jeruschalemer Selaim" Revolutionsmünzen waren, w,urde schon S. 150 gezeigt. — Der Rest dieses Paragraphen und die beiden folgenden widme ich der Besprechung auswärtiger (nichtrömischer) Sibermünzen, welche in der talmudischen Literatur erwähnt werden. Was für Denare unter dsü ’HJJH des Babyloniers War Ukba Betubot 67, b oder /taj, wie dafür Aruch gelesen, zu verstehen sein mögen, konnte ich nicht ermitteln. Zuckermann führt an, daß nach Vullers lexicon pers.—lat. 2, 489 eine Goldmünze von 17 Drachmen in Chorasan siani geheißen habe: aber diese Vergleichung liegt zu fern, und auch im syrischen Lexicon ist ssinka als Münze aufgeführt.. Bechorot 49, b ist ein Ister *0D1D erwähnt, deren 8 einen Golddenar gälten, also im Werthe von 3-| Denaren: sein Werth erlaubte wohl die Annahme, daß ein syrischer Stater gemeint sei, denn nach S. 134 stand dieser in der Kaiserzeit 3 Denare; aber es haben dort Raschi und Tosafot für seinen Beinamen die abweichenden Lesarten ssusrita und ssasweria, die ich freilich beide nicht entziffern, aber auch nicht als aus dem so bekannten 88ur88ia entstanden mir denken kann. Mit dem zuletzt besprochenen Ister im Werthe von, Golddenar will übrigens Zuckermann den Bechorot 11, a zu 3 Sus angegebenen Big ja identißciren, denn man habe den Golddeuar auch zuweilen bloß zu 24 Denaren berechnet. Aber schon die Heranziehung dieser ungewöhnlichen Berechnungsweise ist mißlich, und nicht wahrscheinlich ist auch, daß eine Münze zwei Namen gehabt hätte, bis dies genügend erwiesen ist; ich lege daher zwei andere Erklärungen zur Wahl vor. Entweder nämlich dürste der Rigja