Jahrbuch für die Geschichte der Juden und des Judenthums
- Journal
- Jahrbuch für die Geschichte der Juden und des Judenthums
- Volume
- 1862
- Issue
- Heft 1
- Date
- 1862-01-01
- Page
- – (sequence 127)
- Language
- German
- Belongs to
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129 315 Gran und 'Hälften (die eigentlichen Dareiken) von 155^ bis 160 Gran hatten; auch hatten sie Goldstücke von nur 4,3 Gramm oder fast 81 Gran, also halbe Dareiken; und die schon S. 111 erwähnten Goldstückchen von nur 0,82 Gramm oder 151 Gran waren vielleicht auch persische, nämlich Zehnteldareiken.*) Von persischen Silberstücken kennt man einige von -240 Gran, dann die schon besprochenen von 205 und 103 Gran nebst Dritteln und Sechsteln der letzten; die von 103 Gran sind die von Xenophon erwähnten und zu 74 Obolen**) berechneten Siglen, nach S. 127 die eigentlichen Silberdareikeu. Gehen wir von diesen letzten aus, welche genau •§ attischen Drachmen entsprachen, und nehmen wir auch für das persische Talent 6000 dieser Dareiken an, so war das persische Talent f des attischen; dagegen 4 des Lyrischen, indem die Lyrische Drachme durchschnittlich 684 Gran hatte, grade zwei Drittel des Siglos. Bedenken wir aber, 1) wie sehr diese Verhültnißzahlen durch ihre Einfachheit ansprechen (das persische Talent zum attischen wie 5 :4, zum Lyrischen wie 3:2); 2) daß das persische Silberstück von 205 Gran dann gut als Doppeldareikus erscheint, was sich uns übrigens schon S. 127 empfahl; 3) wie wir dort auch schon sahen, daß bei Voraussetzung ^des durch Herodot belegten Goldwerthes (13:1) das Gewicht des Golddareikus und seines Dupli genau zu dem supponirten Systeme paßt; 4) daß auch zu diesem die zwei vorhin noch erwähnten kleinen Goldstücke passen., wenn wir sie wie gesagt als.halbe resp. Zehnteldareiken ansehen — mithin außer dem „persischen" Silberstücke von 240 Gran alle' persischen Silberwie Goldstücke sich einfach auf das angegebene System reduciren lasien: so dürfen wir dieses wohl wirklich als das persische ansehen. (Das Silberstück von 240 Gran möchte hiernach gar kein rein persisches sein; sollten vielleicht, wie die Athener Dekadrachmen, so die Babylonier Stücke von 10 Schekel und dann Viertel derselben geschlagen *) In Athen wurden noch viel kleinere Goldmünzen geprägt. **) Daß Hesychius und Photius dem persischen Siglos 8 attische 'Obolen gleichstellen, ist wohl bloß ungenau. m. 9