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Jahrbuch für die Geschichte der Juden und des Judenthums · 1862-01-01 · Heft 1 · page 139

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Journal
Jahrbuch für die Geschichte der Juden und des Judenthums
Volume
1862
Issue
Heft 1
Date
1862-01-01
Page
– (sequence 139)
Language
German
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141 triftigen Einwand hiergegen, denn natürlich haben auch die Cliazi Metallabgang erlitten, und freilich wird in Berücksichtigung dieses Umstandes das Uebergewicht der Rebia noch auffallender: allein auch bei jeder anderen Auffaffungsweise zeigen diese kupfernen Schekel, Ehazi und Rebia thatsächlich in ihrem Gewichte ein Mißverhältniß zu einander, welches schwerlich anders zu erklären ist, als daß die Kupfermünzen noch ungenauer als silberne ausgeprägt. wurden, wie wir später noch mehrfach sehen werden. Uebrigens werden kupferne Schekel selbst noch Sifra 61, a erwähnt. — Endlich haben sich jüdische Kupfermünzen von 4,37. 4,95. 5,3. 5,6. 5,8. 6,2. und 7 Gramm erhalten, die Cavedoni 2, 12 mit Recht noch diesem Schimon zuschreibt, da sie die sonst unerklärliche Aufschrift schenat arba lig,ullat Zijon haben: ich werde erst zugleich mit den folgenden sie zu erklären versuchen. Zu der Frage, ob Schimon für die Tempelabgabe oder zu Handelszwecken habe münzen lassen, bemerke ich beiläufig, daß er natürlich von seinem neuen Gelde auch die Tewpelsteuer entrichtet haben wollte, und deshalb die hiefür üblich gewordene Lyrische Währung adoptirt hat; daß aber schon seine ganzen Schekel und sein Kupfergeld die Rücksicht auf den Gebrauch auch im Handel verbürgen. Mit Unrecht hat man daraus, daß für diese Münzen bekanntlich die altibräische Schrift gewählt wurde, die Bestimmung derselben zu heiligem Gebrauche constatiren wollen: diese Schrift findet sich ja auch auf Schimons Kupfergelde, und es ist ohnehin kaum denkbar, daß sie für heiliger als die zu Pentateuchabschriften verwendete Ouadratschrist gegolten hätte; ich glaube umgekehrt, daß sie aus Rücksicht auf den Handeb mit den Nachbaren gewählt wurde, da sie weit mehr als die Ouadratschrist mit der phönicischen verwandt ist, welche durch die viel cursirenden Münzen des phönicischen Handelsvolkes bei allen Nachbarvölkern einigermaßen bekannt war. 8-12. Von den Mackabäern nach Schimon haben nur Kupfermünzen sich erhalten, und Dieselben haben auch wohl nur solche

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