Jahrbuch für die Geschichte der Juden und des Judenthums
- Journal
- Jahrbuch für die Geschichte der Juden und des Judenthums
- Volume
- 1862
- Issue
- Heft 1
- Date
- 1862-01-01
- Page
- – (sequence 130)
- Language
- German
- Belongs to
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132 aus demselben Grunde sind Esr. 2, 69 5060 Minen Silber, Nech. 7, 71 2200, ib. V. 72 2000 angegeben, statt sie auf Talente zu reduciren. Jedoch daß für jene 61,000 Golddareiken von Esr. 2, 69 in Pseudo-Esr. 5, 45 tausend Minen Goldes angeben sind, ließe sich auf babylonische Minen, von ungefähr 9600 Gran nach Obigem, beziehen: denn da die Dareiken 155|—160 Gran schwer Klaren, so können sehr wohl 61 Dareiken auf die. babylonische Mine gerechnet worden sein, da 61 mal 157s- Gran ihr gleichkommen; vielleicht auch hat Pseudo-Esra nur 60,000 Dareiken gelesen, da 60 Dareiken von 160 Gran ebenfalls eine babylonische Mine wogen. — Und in der Angabe des Josephus ant. 11, 1, 3, daß Cyrus den Juden zu Tempelbedürfnissen 205,500 Drachmen angewiesen habe, giebt sich die so gar nicht runde Zahl noch unzweifelhafter als Ergebniß einer vorgefundenen Redaction zu erkennen; aber welcher? Ich glaube in meiner Geschichte 1, 470 und 482 genügend nachgewiesen zu haben, daß das Schreiben, welches dort Josephus dem Cyrus beilegt, rltsprünglich dem Darius angedichtet worden und aus Pseudo-Esra K. 4 geflossen ist; in dem dortigen V. 52 sind aber die Worte ETtTOMcddexa .... taXavTa, dixct jcoct emavTov völlig unverständlich; und wären deshalb von Jemandem, wenn auch mit Unrecht, diese 17 und 10 Talente zu 27 zusammenaddirt, so ließe sich daraus jene Josephische Drachmenzahl erklären. Wir stchen nämlich S. 129, daß das persische Talent sich zum attischen wie 5:4 verhielt, wonach es gleich 7500 attischen Drachmen war; und 27 persische Talente hätten dann 202,500 attische Drachmen betragen, wie ich anstatt 205,500 lesen möchte. Uebrigens müffen in der persischen Periode die Judäer auch schon das Lyrische Geld kennen gelernt haben, die Nähe von Tyrus und der Nech. 13, 16 bezeugte Handel von Tyriern mit Judäa sprechen hiefür. Die uns erhaltenen Lyrischen Selaim (Tetradrachmen) wiegen meistens 270—272,3 Gran, steigen aber in einzelnen Exemplaren bis zu 253,5 Gran herab; Böckh schreibt ihnen ein Normalgewicht von 274 Gran zu, wonach die Lyrische Drachme an 68^ Gran wog und an 6f Sgr. werth war. Bedeutend erleichtert