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Jahrbuch für die Geschichte der Juden und des Judenthums · 1862-01-01 · Heft 1 · page 140

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Journal
Jahrbuch für die Geschichte der Juden und des Judenthums
Volume
1862
Issue
Heft 1
Date
1862-01-01
Page
– (sequence 140)
Language
German
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142 geprägt; es giebt deren von Jochanan Hyrkanus, von seinen Söhnen Juda Aristobulus und Alexander Jannäus, von des Letzteren Wittwe Alexandra, von ihrem Enkel Alexander II. und von dessen Bruder Antigonus. Man schlug damals Kupfermünzen anscheinend von dem allerverschiedensten Gewichte. So werden nicht bloß von Levy S. 66 kupferne Antigonusmünzen von 14,2. 7,7. 7 und 10,7 Gramm (also von 267, von 145, von fast 132 und von 201 Gran) angeführt, welche an Gewicht 4, 2 und 3 lyrischen Drachmen entsprachen; sondern nach den Gewichtsangaben von Cavedoni 1, 50. 51. 2, 22. 23 sind uns aus dieser Periode auch Kupfermünzen erhalten worden von 92 —132 und von 39 — 61 Gran, ferner von 2,.. 2. 1M. 0,9. 0,8. 0,r Gramm. Fügen wir die vorhin S. 141 wegen der Aufschrist schenat arba dem Schimon Mackabäus zugeschriebenen hinzu, und ordnen sie alle absteigend, der Uebersichtlichkeit wegen sämmtlich auf Grane reducirt. so finden sich noch Kupfermünzen aus dieser Periode 1) von 116, 109, 1Ö5, 100, 92 oder 93 und 82 Gran; 2) von 61—39 Gran; 3) von 39, 37, 20, 17, 15 und 9 Gran: von denen sub 3) vindicirt Cavedoni die ersten dem Alexander Jannäus, die leichtesten Alexander II. Er will nun (1, 51) die sub 1) für Achtel-Obolen, die sub 2) für Sechzehntel des Obol nehmen: allein welchem Oboltheile sollen die kleinen und kleinsten Münzen 8ub 3) entsprechen? auch mochte es angehen, daß er Schimons kupferne Chazi und Rebia auf den Obol bezog, ihre Benennung neben dem als Obol erkannten kupfernen Schekel empfahl dies: aber daß auch alle Münzen sub 1 — 3 Oboltheile gewesen seien, hat gar keinen Anhalt. Ich glaube vielmehr, daß man von dem versuchten Systeme, im Gewicht von 2% Silberschekel Kupfer-Maot und dann entsprechende Maottheile zu prägen, schon in Schimons letztem Jahre dazu überging, den einfachen Silberschekel zu Grunde zu legen, und also größere Kupfermünzen im Gewicht von 4, 3 und 2 lyrischen Drachmen schlug, wie die erwähnten Antigonusstücke thatsächlich zeigen, den kleineren Stücken aber das Gewicht des lyrischen Obol (der Maa) und seiner Vervielfältigungen auf-

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