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19111914
  1. 1914-07-01 · Heft 4 (Juli 1914) · p. [Seite]

    …ch von 3 bis 4 Uhr.) Im Juli verreist. In Österreich an: Max Ermers, Wien III, Kübeckgasse 16. Persönliche Sendungen an Siegfried Bernfeld sind z. Z. zu richten nach: 7 Freiburg i. B., Hauptpostlagernd. Redaktionsschluß a$i 20. jeden Monats. Allen Anfragen b…

  2. 1914-07-01 · Heft 4 (Juli 1914) · p. Seite 93

    DER ANFANG ZEITSCHRIFT DER JUGEND HERAUSGEGEBEN VON GEORGES BARBIZON, BERLIN / SIEGFRIED BERNFELD, WIEN BERLIN 2. Jahr JULI 1914 Heft 4 WIEN „Der Anfang" erscheint als Monatsschrift zum halbjährlichen Bezugspreis von …

  3. 1914-07-01 · Heft 4 (Juli 1914) · p. Seite 94

    scheinbar (S. 5) der Vortrupp, endlich der Bund für Freie Schulgemeinden und die Freie Schulgemeinde Wickersdorf. Das sind 7 von 13. Der Vortrupp trat gleich zum Beginn der Verhandlungen aus oder vielmehr konstatierte seine Nichtzugehörigke…

  4. 1914-07-01 · Heft 4 (Juli 1914) · p. Seite 95

    Kurzum, die Marburger Beschlüsse drücken glücklicherweise nur den Willen einer kleinen Minderheit innerhalb der „F. J." aus, und sie werden und müssen schon deshalb fallen. Die Frage ist, was dann werden soll. II. Die Hauptschwierigkeit in …

  5. 1914-07-01 · Heft 4 (Juli 1914) · p. Seite 96

    Wesen der Jugend folgenden Aufgaben, in den Gedanken der notwendigen Jugendkultur hineingefunden haben. Sie haben dabei zwar wenig an die realen Nöte und Bedürfnisse der Schuljugend gedacht, sich auch kein konkretes Bild der neuen Jugend ge…

  6. 1914-07-01 · Heft 4 (Juli 1914) · p. Seite 97

    fen) den Gedanken in den Mittelpunkt gestellt, daß durch die „F. J." die Kluft zwischen Schul- und Universitätsjahren überbrückt, die Zweiteilung der Jugend aufgehoben worden sei. Und "in der Tat, welchen Sinn kann eine Bewegung mit dem Los…

  7. 1914-07-01 · Heft 4 (Juli 1914) · p. Seite 98

    Erlebnis. Es gab doch ein Erlebnis vom Hohen Meißner, und das Sichfinden der ganzen Jugend war ohne Frage ein wesentlicher Bestandteil dieses Erlebnisses. Dies unmittelbar Gewfese, noch nicht durch die Reflexion Gebrochene müssen wir uns zu…

  8. 1914-07-01 · Heft 4 (Juli 1914) · p. Seite 99

    wärtigen Erziehungspraxis intellektuell, ethisch, sozial und physisch nicht zu ihrem Rechte kommt, dies Erlebnis aller, dessen deutlichstes Symptom der Wandervogel ist, muß allerdings im Bewußtsein der „F. J." eine selbstverständliche Vorau…

  9. 1914-07-01 · Heft 4 (Juli 1914) · p. Seite 100

    dfhipellos erzeugt und von einer gedankenlosen liberalen Presse geduldet und verbreitet worden ist, ein tiefes Mißtrauen der Eltern, ein Zurückscheuen der Jugend, wenn man den angeblich „radikalen" Flügel der Jugendbewegung zu sich rechnet.…

  10. 1914-07-01 · Heft 4 (Juli 1914) · p. Seite 101

    von uns aus nach einmal anzufangen. Das Fest vom Meißner ist ein Geschenk des Schicksals; wer ein solches nicht zu erkennen und zu ergreifen vermag, dem wird nichts gelingen. Aber seien wir uns ruhig dessen bewußt, daß das Gelübde vom Meißn…

  11. 1914-07-01 · Heft 4 (Juli 1914) · p. Seite 102

    engung dieses Erlebnisses sträubten, hoffen wir auf unserer Seite zu haben, wepn wir nun als vorläufig einzigen Inhalt der „F. J/* jenes Erlebnis bezeichnen und als ihre einzige Aufgabe, es festzuhalten und beständig zu erneuern. Damm möge …

  12. 1914-07-01 · Heft 4 (Juli 1914) · p. Seite 103

    Auf diesem Fest könnte fürwahr etwas von neuer Jugendkultur sichtbar werden, auf ihm von Jahr zu Jahr der Fortschritt der Jugend in der Kultivierung ihres Lebens in Erscheinung treten. Hier könnte ein im deutschen Kulturleben noch ganz beis…

  13. 1914-07-01 · Heft 4 (Juli 1914) · p. Seite 104

    so empfunden worden, daß die Freischar nicht recht auf ihren Diensf gepaßt hat. Ihr ist die Leitung der Geschäfte der Freideutechen Jugend übertragen worden. Sie hätte mit größter Aufmerksamkeit die Wahl der Marburger Vertreter vornehmen un…

  14. 1914-07-01 · Heft 4 (Juli 1914) · p. Seite 105

    der Marburger »Tagung teilweise nicht gesehen, teilweise auf eine etwas sonderbare Weise behandelt. — Dr. Wyneken streift diese Schwierigkeiten, ohne sich jedoch auf ilfren Kern einzulassen, wenn er von dem Wunsch der Freideutschen Jugend s…

  15. 1914-07-01 · Heft 4 (Juli 1914) · p. Seite 106

    soll „freideutsch" heißen^ das Vorhatidensein bestimmter Eigen- Schäften, die natürlich das Streben nach einem Ziele, das vielleicht das gleiche ist, wie das der ersten Gruppe, in sich schließen, die aber auch zugleich eine bestimmte Motivi…

  16. 1914-07-01 · Heft 4 (Juli 1914) · p. Seite 107

    aber nur im „Anfang" auf einen Oberlehrer schimpfen und soll daraufhin prinzipiell zur F. J. gerechnet werden? Ähnlich ist es mit den Sprechsälen. Audi sie sind keine Lebensgemeinschaften zu gegenseitiger Erziehung. Glaubt man in „Anfänge-K…

  17. 1914-07-01 · Heft 4 (Juli 1914) · p. Seite 108

    des Begriffes „freideutsch" ist, wenn „Anfang" und Sprechsäle fürs erste ausgeschlossen sind. Zum Schluß. Um allen Mißverständnissen vorzubeugen: Mit diesem Aufsatz soll nichts gegen die Existenznotwendigkeit von „Anfang" und Sprechsälen ge…

  18. 1914-07-01 · Heft 4 (Juli 1914) · p. Seite 109

    noch gar keine Verdienste. Aber wir ersehen aus diesen Worten des Verfassers, wie er sich die Jugend der Sprechsäle vorstellt — wie primitiv und wie verkehrt. Wie müßte nun nach Ansicht des Verfassers das Aufnahmeprinzip der Sprechsäle besc…

  19. 1914-07-01 · Heft 4 (Juli 1914) · p. Seite 110

    waren im Eufrat, während der Direktor der Töchterschule, Osten, und der des Realgymnasiums, Steinbarth, sich nicht um den Wandervogel bekümmerten. Da — vor ungefähr lVa—2 Jahren — brach im Eufrat eine Streitigkeit und Spaltung aus nebensäch…

  20. 1914-07-01 · Heft 4 (Juli 1914) · p. Seite 111

    der Wandervogel verboten. Haas glaubte eine Schulgruppe zu haben, Wiesenthal gründete eine. Osten und Zietzschmann gingen noch nicht an die Gründung einer solchen. Daraufhin riefen die Ortsgruppen eine Versammlung aller Freunde des Wandervo…