Mannheim
Compact Memory
615 pages · page 27Sort: oldest first · newest first
Pages per year (click a year to narrow down)
264
19111914
  1. 1914-05-01 · Heft 1 (Mai 1914) · p. Seite 34

    schaftliche Denken heute bedienen muß, zur allgemeinen Benutzung für denkende Menschen freistehen oder nicht. Ob diese Maschinen praktische und moderne Werkzeuge für den vorwärts wirbelnden Geist sind, oder ob sie veraltet und unbrauchbar s…

  2. 1914-05-01 · Heft 1 (Mai 1914) · p. Seite 35

    braucht, scheinen mir diejenigen zu sein, die als Schüler den „Anfang" gelesen und an ihm mitgearbeitet haben. Da nun Herrn Kranolds und meine beiden obenerwähnten Schriften u. a. den Zweck verfolgen, der „Freien Studentenschaft" einen Hauc…

  3. 1914-05-01 · Heft 1 (Mai 1914) · p. Seite 36

    können auch leihweise dem Archiv zur Verfügung gestellt werden, sie werden katalogisiert und je nach Vereinbarung sofort oder nach der Ausstellung wieder zurückgesandt. Jedem Heft sind Daten beizufügen über Ort, Schule, Alter und Geschlecht…

  4. 1914-06-01 · Heft 2-3 (Juni 1914) · p. Seite 37

    UtK AINrAIX%P Z EITS C H R If^^^HJ G E N D h AusGldälN vdr$^ \^ GEORGES BARBIZQfit, ^BfjgBJN / SIEGFRIED %Ej$tF^D, WIEN BERLIN 2. Jahr "JUNI 1914 Heffj^3| WIEN „Der Anfang" erscheint als Monafeschrift ^n^fhaU^ährliche^!TBezigspreis von 2 Ma…

  5. 1914-06-01 · Heft 2-3 (Juni 1914) · p. Seite 38

    Der letzte Traum und der große Schatten eines Ahnens peitscht uns immer wieder auf, macht uns unstät, untreu (und wund, wirft uns immer wieder hodi und hinüber zu höheren Kreisen. . . . Auf daß einst komme das Reich Gottes und die Gemeinsch…

  6. 1914-06-01 · Heft 2-3 (Juni 1914) · p. Seite 39

    geistige Eigenheit und Bewußtheit sich ergab, eines Tages einfach da war und ausbrach, das alles haben wir erst am Außen und nun plötzlich Uns-Fremden festgestellt. Festgestellt, und sogar — mit schmerzlichem Verwundertsein gespürt. Wir wol…

  7. 1914-06-01 · Heft 2-3 (Juni 1914) · p. Seite 40

    führte. Manche nahmen Ungeistigkeit für Recht auf satte Schalheiten. Jedoch das tag am Mitiäufertum. Ihnen wurde das Unbegrifflich-sein — Stumpfsinn. Sie hatten die beiderseitige Leere, Intellektmangel und Instinktlosigkeit" «Uff! - - Übrig…

  8. 1914-06-01 · Heft 2-3 (Juni 1914) · p. Seite 41

    Die innerliche Wucht und Auslösung aber ist die: Der Instinkt wandelte sich. Er war nicht mehr sich selbst genug, in der Loslösung des Einzelnen zur körperhaften Ich-Erfülltheit, er wurde . . . sozial . . . gemein. Vielleicht paßt das Wort …

  9. 1914-06-01 · Heft 2-3 (Juni 1914) · p. Seite 42

    gehen wider die Berufung zum Trägertum, Vergehen wider die. Idee und das Pathos in ihr. Dieser sollten wir so Erfüllte sein und Geheiligte, und so Auf-Ei nem-Felsen-Zusammengeschweißte, daß keiner — der den Glauben habe und sein Erleben — n…

  10. 1914-06-01 · Heft 2-3 (Juni 1914) · p. Seite 43

    krampfgieren Tasten zum neuen Stil, aus der Heiligkeit der weiteren Sehnsucht, aus dem blutwunden Zwang zum tieferen Schürfen und Bohren. Dann aber die andere Antwort. Zum Agitator-Sein. Einmal: Wir zeugen durch unser Dasein. Das ist Tat un…

  11. 1914-06-01 · Heft 2-3 (Juni 1914) · p. Seite 44

    Mitten in Bergen lagert lange Zeit eine Karawane, unter den leuchtenden Gipfeln. — Eigentlich hat sich die Menschheit seit Jahrhunderten nicht entwickelt: reinlicher sind vielleicht ihre Erkenntnisse, aus höherer Luft, aber die solche Erken…

  12. 1914-06-01 · Heft 2-3 (Juni 1914) · p. Seite 45

    nehmen oder fälschen lassen. (Daß einzelne sich für sich durchgekämpft haben, bedeutet nichts; denn leicht verliert ein sinnvoll gewolltes Leben im sinnlosen Wirren umher seinen Sinn.) Auch wir sind Jugend. Werden auch wir den Weg ins Tal g…

  13. 1914-06-01 · Heft 2-3 (Juni 1914) · p. Seite 46

    fälscht Wie es große Erzieher, vor allem im Katholizismus, gehalten haben, ihre Zöglinge, deren Gemeinsames ein Grunderlebnis war, abzuschließen, um diese Idee in ihnen nicht verwirren und stören zu lassen, um sie die ganze Welt mit den Aug…

  14. 1914-06-01 · Heft 2-3 (Juni 1914) · p. Seite 47

    schönen Natur hier vergällt. Drum wenn Ihr mich froh machen wollt, schickt mir gelegentlich etwas extra in bar." Der Junge ist 20 Jahre alt, sagte der Vater, und bekommt ja im Monat über 150 Mark. Gut kann man davon leben. Wo ist aber hier …

  15. 1914-06-01 · Heft 2-3 (Juni 1914) · p. Seite 48

    Liebe und wieviel Geduld! Man würde dem Dichter schöne Kleider und Früchte geben für sein Werk und dem Maurer Nahrung und Heim. Heut gibt man jedem Geld. Damit sind die wirtschaftlichen Prozesse in ihrem Ablauf unendlich vereinfacht und die…

  16. 1914-06-01 · Heft 2-3 (Juni 1914) · p. Seite 49

    ein geistiges ohne Berührung mit ihm nicht mehr Wirklichkeit werden kann (wenigstens nicht in Europa), Denn die mechanisierende Versachlichung unseres Lebens durch Gesetze, die alles regeln wollen mit dem Anspruch auf Lückenlosigkeit und du…

  17. 1914-06-01 · Heft 2-3 (Juni 1914) · p. Seite 50

    müssen wir konsequnt dem Geld alles Ethische, das es heute besitzt, nehmen, denn die heutige Ethik des Geldes ist individuellmaterialistisch: es richtet bald dies, bald jenes Zufällige an. Hier muß ein gemeinsames Handeln aller religiös ger…

  18. 1914-06-01 · Heft 2-3 (Juni 1914) · p. Seite 51

    Geld nicht mehr zu besitzen,* sondern zu verwalten. Der Begriff des Individualeigentums wird sich umwandeln in Verwaltungsgemeinschaft, Eigentum wird ein Amt werden. Diese allmähliche Umwertung des Eigentumsbegriffes, die man wirtschaftlich…

  19. 1914-06-01 · Heft 2-3 (Juni 1914) · p. Seite 52

    tiefen, so soll jetzt ein Niveau geschaffen werden, ein Rahmen, der von nun ab diese Unterströmungen unten stauen wird. Der Strom wird breit und glatt werden, aber auch ohne Schnellen, ohne Stoßkraft und ohne Wirbel von unten nach oben. Das…

  20. 1914-06-01 · Heft 2-3 (Juni 1914) · p. Seite 53

    aus Stumpfheit und Blasiertheit, und eine besondere, die bezeichnet wäre durch einen ständig geplanten, aber nie zur Ausführung gelangten Vortrag: Was kann der Mittelschüler für die Schulreform tun? Eine gewaltige Anregung hätte ausgehen so…