Der Anfang
- Journal
- Der Anfang
- Volume
- 2. Jahr (1914)
- Issue
- Heft 2-3 (Juni 1914)
- Date
- 1914-06-01
- Page
- Seite 46 (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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fälscht Wie es große Erzieher, vor allem im Katholizismus, gehalten haben, ihre Zöglinge, deren Gemeinsames ein Grunderlebnis war, abzuschließen, um diese Idee in ihnen nicht verwirren und stören zu lassen, um sie die ganze Welt mit den Augen, die die Idee geschaut, rein erblicken zu lassen, wie es Fichte wollte, so fordert es auch von uns der Geist, in einsamer Gemeinschaft uns zu weiten und zu stählen, damit wir dann, hinausgehend, unzerbrechliche Keile ,in das Leben werden. Wir wollen uns prüfen, ob auch von uns der Geist fordert. Wenn — dann müssen wir wissen, daß es unser Weg sein wird, zu gehen, wo wir Berge auch nur im Dunst sehen, keine klaren Gipfel. Aber wir fühlen die* Richtung. Wir müssen wissen, daß unser Weg ein freudenvoller sein wird. Wir müssen wissen, daß unser Weg ein strenger Kampf sein wird, der Kampf schlechthin, vor allem streng in uns, dann erst gegen den äußeren Feind. Wir müssen wissen, daß es unser Weg ist, alle die gleiche Richtung Fühlenden mit uns zu reißen, als Kameraden. Wir müssen wissen, daß unser Weg nicht nach Freiheiten geht, sondern nach der Freiheit. Wir müssen wissen, daß es unser Weg ist, das manchmal so kunstvolle Gebäude unserer Erkenntnis zinerfüllen mit Gesinnung. Wir müssen wissen, daß es unser Weg ist, zu wuchern mit dem Pfund, nie zu ruhen. Wir wissen, daß wir diesen Weg gehen werden — in Freude. Vom Geld Yon Agathon, Berlin I. Erstens: Ein Vater zeigte mir neulich den Brief seines Sohnes; der macht mit in Gedanken der Jugendkultur, ist jetzt zweites Semester und studiert in einer schönen Stadt. Da stand zu lesen: „Die größte Freude, die Ihr mir immer wieder bereiten könnt — Ihr wißt es ja — ist die, daß ich mal wieder ein paar Tage drauf los leben kann wie ein Krösus; vierzehn Tage habe ich ja jetzt sorgfältig mit dem Notizbuch gerechnet an jedem Abend; das ist so kleinlich, daß es mir fast die Freude an der M_