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19111914
  1. 1914-01-01 · Heft 9 (Januar 1914) · p. Seite 286

    wird hiermit aufgefordert, sich an dieser Stelle zu rechtfertigen. Tut er das nicht, oder vermag er es nicht, und gesteht er dann sein Unrecht nicht ehrlich ein und sucht es wieder gutzumachen, so ist er für uns erledigt. Er hat dann für un…

  2. 1914-01-01 · Heft 9 (Januar 1914) · p. Seite 287

    Flügel der Freideutschen Jugendbewegung, die auf ihr Banner Jugendkultur geschrieben hat, widmete Prof. Natorp besondere Aufmerksamkeit. Er konnte ihm aber nicht vollständig gerecht werden, weil er in seiner Beurteilung der Jugend doch den …

  3. 1914-01-01 · Heft 9 (Januar 1914) · p. Seite 288

    … Verlag Berlin-Wilmersdorf, Nassauischestraße 17 [Telf. Pflb. 6242] jeden Mittwoch von 3 bis 4 Uhr.) In Oesterreich an: Siegfried Bernfeld, Wien, Stoß im Himmel 3/1. Redaktionsschluß am 20. jeden Monats. Allen Anfragen bitten wir Rückporto beizulegen. Jedes …

  4. 1914-01-01 · Inhaltsübersicht 1. Jahrgang (1914) · page 1

    Inhaltsübersicht des ersten Jahrgangs des „Anfang". Jugend: Romantik II / Wille und Wert der Jugend III / Gedanken über Hauptmanns Festspiel / Seelenfeigheit / „Jugend von Heute" / Zur Jugendpoesie IV / Von der Mission der Jugend / Romantik…

  5. 1914-01-01 · Inhaltsübersicht 1. Jahrgang (1914) · page 2

    …d: Finde dich selbst II / Robert Scheu: Der Lausbubenverein III / Antworten auf „Eine Frage" von Prof. Wilhelm Ostwald, Alfred Kerr, Reichstagsabgeordneter Dr. Ernst Müller-Meiningen-Hof, Prof. Paul Natorp, Walther Borgius X / Hulda Maurenbrecher: Ech…

  6. 1914-02-01 · Heft 10 (Februar 1914) · p. Seite 289

    DER ÄNFA ZEITSCHRIFT DER JUGEND HERAUSGEGEBEN VON GEORGES BARBIZON, BERLIN / SIEGFRIED BERNFELD, WIEN BERLIN 1. Jahr FEBRUAR 1914 Heft 10 WIEN „Der Anfang" erscheint als Monatsschrift zum halbjährlichen Bezugspreis …

  7. 1914-02-01 · Heft 10 (Februar 1914) · p. Seite 290

    ffligen und hartnäckigen Widerstand, den man euren Entwürfen des Bessern entgegensetzen werde, nicht kenntet, hättet ihr Mut Wenn nur das jugendliche Feuer eurer Einbildungskraft einmal verflogen sein werde, wenn ihr nur die allgemeine Selb…

  8. 1914-02-01 · Heft 10 (Februar 1914) · p. Seite 291

    …ernt nur endlich einmal euch selbst erkennen, und schweiget Fichte (f 29. I. 1814) Antworten auf Hermann: „Eine Frage". Groß-Bothen, 20. 12. 13. Sie richten an mich die Frage, ob die Jugend die von ihr mit Begeisterung aufgenommene Aufforderung zur Wa…

  9. 1914-02-01 · Heft 10 (Februar 1914) · p. Seite 292

    Was sich hier bei der Jugend geltend macht, tritt nicht dort allein auf. Jeder, der einen Blick in die geistigen Bewegungen unserer Tage geworfen hat, weiß, daß eine Auseinandersetzung mit dem traditionellen Kirchentum die weitesten Volkskr…

  10. 1914-02-01 · Heft 10 (Februar 1914) · p. Seite 293

    setzlichen Bestimmungen die Mündigkeit auf konfessionellem Gebiete mit 14, 16, 17, 21 Jahren, je nach dem Landesgesetz*), eintritt. In diesem Lebensalter hat jeder das Recht, seinen Kirchenaustritt zu erklären, ohne daß es irgendwelche nach…

  11. 1914-02-01 · Heft 10 (Februar 1914) · p. Seite 294

    …. ." Und so. 3. Jedenfalls wird gemeinsames Vorgehen taktischer sein, als daß jemand ohne Deckung nur für sich erliegt. Alfred Kerr München 27. Dezember 1913. Eine schwere Frage — noch dazu sie kurz zu beantworten! Und sie ist so kompliziert! Mein Lan…

  12. 1914-02-01 · Heft 10 (Februar 1914) · p. Seite 295

    scheidet, sondern das ehrliche materielle Bekennen, wobei das konfessionelle Firmenschild von weniger als sekundärer Bedeutung ist Im übrigen aber halte ich es für eine der erhabensten Aufgaben des Volksvertreters, den gemeinen Gewissens Ve…

  13. 1914-02-01 · Heft 10 (Februar 1914) · p. Seite 296

    linier uns, welche der überlieferten Religion aus innerer Oberzeugung anhängen oder wenigstens einen inneren Widerstand gegen sie nicht empfinden, sind doch mit den andern hierüber einig; sie halten es für eine Forderung der Ehre und innere…

  14. 1914-02-01 · Heft 10 (Februar 1914) · p. Seite 297

    Für richtig halte ich auch, daß die Eltern von der Sache voraus verständigt werden und, soweit sie {wie gewiß in vielen Fällen) den Schritt ihrer Überzeugung gemäß finden, ihre Zustimmung ausdrücklich erklären. Wo aber Lehrer vorhanden sind…

  15. 1914-02-01 · Heft 10 (Februar 1914) · p. Seite 298

    Für die Konflikte, denen dadurch der einzelne sich ausgesetzt sieht, gibt es zum Teil doch Abhilfen. Die ganze in Rede stehende Schwierigkeit besteht nicht oder entfernt nicht in gleicher Schärfe auf protestantischem wie auf katholischem Bo…

  16. 1914-02-01 · Heft 10 (Februar 1914) · p. Seite 299

    eine autoritative und suggestive Persönlichkeit ist, anpaßt und nur nachträglich das dunkle Empfinden hat, nicht ganz aufrichtig1 gewesen zu sein. Doch das beiseite. Ich will vor allem einmal die Vorfrage aufwerfen: Ist die Wahrheit denn üb…

  17. 1914-02-01 · Heft 10 (Februar 1914) · p. Seite 300

    pefahr für Leib oder Leben des Täters oder eines Angehörigen" bzw. „um einen gegenwärtigen rechtswidrigen Angriff von sich oder einem anderen abzuwenden". Vielmehr ist die „Notlüge" zweifellos sittlich erlaubt zur Vermeidung auch zahlloser …

  18. 1914-02-01 · Heft 10 (Februar 1914) · p. Seite 301

    Wenn der Arzt dem Schwerkranken gegenüber, der. Angeklagte dem Staatsanwalt gegenüber usw.' nicht die Waffe der rettenden Lüge in Händen hätte. Es wäre nicht nur allenthalben der schwächere Teil dem stärkeren brutal auf Gnade und Ungnade pr…

  19. 1914-02-01 · Heft 10 (Februar 1914) · p. Seite 302

    Verhältnis zu mir, sei es vorübergehend oder im Einzelfall — seine Interessen auf Kosten meiner Interessen zu fördern sucht. Ihm gegenüber habe ich das Naturrecht, meine Interessen zu wahren. Ob ich dies im Wege der Gewalt tue oder im Wege …

  20. 1914-02-01 · Heft 10 (Februar 1914) · p. Seite 303

    geben: Fragt euch jedesmal, bevor ihr zur Lüge, d. h. zur Waffe, greift, erstens ob euer Ziel solche Wichtigkeit hat, daß es nicht sittlich vorzuziehen wäre, sich zu überwinden und sich dem Wunsche der Eltern und Lehrer zu fügen, und zweite…