Mannheim
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19111914
  1. 1913-10-01 · Heft 6 (Oktober 1913) · p. Seite 185

    gate heroischer Lebensform, Surrogate, die allerdings in ihrer povern Inhaltslosigkeit zur lächerlichen Karikatur geworden sind. Die zweite Form der Entartung des heroischen Triebes ist der neue Persänlichkeitskult Er prägt sich besonders s…

  2. 1913-10-01 · Heft 6 (Oktober 1913) · p. Seite 186

    verdankt seine Entstehung (dem Willen des Einzelnen, in unmittelbare Berührung mit dem Wesen des Geistes zu kommen und bedeutet danach eine Steigerung geistigen Lebens und geistiger Ausdrucksraöglichkeit. Sobald der Individualistin!* mehr s…

  3. 1913-10-01 · Heft 6 (Oktober 1913) · p. Seite 187

    müssen nur gezeigt werden, damit sich die Heerscharen der neuen Jugend bilden, die mit ihren Führern zusammen agressiv der Zukunft zu Leibe rücken. Die Führer zeigen die Angriffemöglichkeiten. „Wenn sich bisher die Entwicklung der Menschhei…

  4. 1913-10-01 · Heft 6 (Oktober 1913) · p. Seite 188

    … Buch legt eine Vergleichung der Musik Bachs und Beethovens seinen Untersuchungen zugrunde.) , Zur Literaturgeschichte: Friedrich Gundolf, Shakespeare und der deutseihe Geist (Berlin, Georg ßondi). An ihrer Stellung zu Shakespeare lernt man die Zeiten und M…

  5. 1913-10-01 · Heft 6 (Oktober 1913) · p. Seite 189

    Umschau Mitteilungen des A. C. S. Da die Organisation des A. C. S. notwendigerweise ein getrenntes Arbeiten bedingt (nur die Wiener Mitarbeiter treffen sidt in zwanglosen Zusammenkünften), andererseits aber für jeden eine Orientierung über …

  6. 1913-10-01 · Heft 6 (Oktober 1913) · p. Seite 190

    Schulen In Angriff genommen. Tin Fragebogen wurde verfaßt und der ganzen Auftaffe den ersten Heftes des „Anfangs4' beigelegt, um Stichproben aus dem ganzen Gebiet zu erhalten. Bisher kamen 100 Bogen ausgefüllt, zium Teil von aktenmäßigen Ma…

  7. 1913-10-01 · Heft 6 (Oktober 1913) · p. Seite 191

    Aus einem Brief» Heidelberg 15. Juli 1913. Unser Spreclisaa.'? Nach auf km mag es erscheinen, als versage er vollkommen, wir aber, die wir drinn stehen, wissen, daß dem nicht so ist. Wohl kamen wir die letzten 14 Tage nidtfc zusammen, wohl …

  8. 1913-10-01 · Heft 6 (Oktober 1913) · p. Seite 192

    … Verlag Berlin-Wilmersdorf, Nassauischestraße 17 [Telf. Pflb. 6242) jeden Mittwoch von 3 bis 4 Uhr.) In Oesterreich an: Siegfried Bernfeld, Wien, Stoß im Himmel 3/1. Redaktionsschluß am 20. jeden Monats. Allen Anfragen bitten wir Rückporto beizulegen. Jedes …

  9. 1913-11-01 · Heft 7 (November 1913) · p. Seite 193

    DER ANFANG ZEITSCHRIFT DER JUGEND HERAUSGEGEBEN VON GEORGES BARBIZON, BERLIN / SIEGFRIED BERNFELD, WIEN BERLIN 1 Jahr NOVEMBER 1913" Heft 7~ WIEN „Der Anfang11 erscheint als Monatsschrift zum halbjährlichen Bezugsprei…

  10. 1913-11-01 · Heft 7 (November 1913) · p. Seite 194

    vogelbund sei, der prinzipiell keine Schulbeamten als Führer zuließe: der Wandervogel sei eine Empörung gegen Schule und Elternhaus gewesen, er hätte sich aber im Laufe seiner Entwicklung wieder zu sehr unter die Autorität der Schule gebeug…

  11. 1913-11-01 · Heft 7 (November 1913) · p. Seite 195

    Freiheit und das Deutschtum. (Zwischenruf: Und die Jugend!) „Ja, und die Jugend." An diesen Zwischenruf knüpfte Dr. Wyneken an. Hier auf diesem Jugendtag sei fast noch gar nichts von der Jugend und ihrem Willen und ihren Nöten gesprochen wo…

  12. 1913-11-01 · Heft 7 (November 1913) · p. Seite 196

    vor eigener Verantwortung, mit innerer Wahrhaftigkeit ihr Leben gestalten. 2. Für die innere Freiheit tritt die Freideutsche Jugend unter allen Umständen geschlossen ein. 3. Zur gegenseitigen Verständigung weiden Freideutsche Jugendtage abg…

  13. 1913-11-01 · Heft 7 (November 1913) · p. Seite 197

    Den Schluß des Tages bildete eine Ansprache Traubs, in der er die Jugend von 1913 zu Ehren der Jugend von 1813 aufforderte, Krieger im Reiche des Lichtes zu werden. Ein Fackelzug durch den Nebel. Ein Freudenfeuer. Eine Feuerrede. Sonntag, d…

  14. 1913-11-01 · Heft 7 (November 1913) · p. Seite 198

    Interessen und Leidenschaften hineingetragen werden. Wir werden Wache stehen. Wir betonen, daß wir als einen solchen Fremdkörper in der Freideutschen Jugendbewegung jede politische oder halbpolitische Strömung ansehen, ob sie sich nun posit…

  15. 1913-11-01 · Heft 7 (November 1913) · p. Seite 199

    luhaiht Uli Itl \i illt'tlii'll, itull ilci l'iViiJrllfotllt* JlJ^emltctg aUtf diesen zwei Gruppen, Lebensreformern und Geistesreformern, zusammengesetzt war, die in jeder Rede aufeinander platzten. Nur mit dem Unterschiede, daß dies auf de…

  16. 1913-11-01 · Heft 7 (November 1913) · p. Seite 200

    von Jahren — sich kennen lernen und einsehen, daß sie zusammengehören und zusammenarbeiten müssen. Wie Mann und Weib zusammen eine neue Generation zeugen, so müssen Lebensreform und Geistesreform miteinander eine neue kräftige, freie Jugend…

  17. 1913-11-01 · Heft 7 (November 1913) · p. Seite 201

    ist, begrüßt deshalb, weil in diesem seinem Extrem der Tanz selber sein Todesurteil ausspricht und damit die rein erotische Seite des Geschlechtsunterschiedes als Grundlage der Geselligkeit unmöglich gemacht ist. Das falsche System. Mit wel…

  18. 1913-11-01 · Heft 7 (November 1913) · p. Seite 202

    stand ist, kurz gesagt, eine üble, verwilderte Poussier-Erotik, die mit ihrer schmierigen Widerwärtigkeit unser ganzes Gesellschaftssystem beherrscht. Schöner Name dafür: Flirt. Wer kennt sie nicht: die begehrte Tänzerin. Wertmaßstab: ob si…

  19. 1913-11-01 · Heft 7 (November 1913) · p. Seite 203

    sich selber steht, das ist die Forderung der Zeit. Mit einigen auswendig gelernten Sprüchen läßt sich nichts mehr anfangen ---und doch ist unsere weibliche Erziehung ganz auf diese antiquierte Methode eingestellt. Den Effekt sieht man ja be…

  20. 1913-11-01 · Heft 7 (November 1913) · p. Seite 204

    Es sind zwar auch nicht mehr als 20 Prozent, aber es sind auch die einzig Aktiven, die einzig Regsamen, die sich um einen etwas weiteren Horizont bemühen als den eines stumpfsinnigen Schülerdaseins und eines noch stumpfsinnigeren akademisch…