Mannheim
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  1. 1847-08-01 · Heft 8 (August 1847) · page 16

    140 ich dein, Jerusalem, so werde meiner rechten vergessen." Unsere neueren Juden wollen freilich nichts mehr von Jerusalem wissen, aber sie mögen auch zusehen, wie sie mit dem Worte Gottes fertig werden und ob der Herr nicht ihrer vergesse…

  2. 1847-08-01 · Heft 8 (August 1847) · page 17

    141 Perlage zu Nr. 8. der Pibre Emeth. Ihre Zahl wechselte zwischen 20 und 300 und darüber, so daß wir bei einer sehr mäßigen Schätzung die Gesammtzahl auf mehr als 1300 anschlagen dürfen. An mehreren Orten überraschte und erfreute mich die…

  3. 1847-08-01 · Heft 8 (August 1847) · page 18

    142 Orten das bereitwilligste Entgegenkommen. Einer drückte, seine Freude darüber aus, durch uns asif die ZudeWissi-n hingewiesm zu werden — ein Zeugniß, wie nöchig und wichtig es ist, die Theilnahme der Christen auf diese Angelegenheit hin…

  4. 1847-08-01 · Heft 8 (August 1847) · page 19

    143 Er hat auch Deine Sünden getragen am Kreuze. „Wie kann denn ein Andrer unsre Sünden auf sich nehmen?" fragte sie. Ich antwortete mit Hindeutung auf Zes. 53.— „Das N. T. ist von Menschen erfunden, das A. T. ist von Gott erfunden, fuhr si…

  5. 1847-08-01 · Heft 8 (August 1847) · page 20

    144 schlug, hast Gespräch «N 5- Mos. 18,: „Einen Propheten, wie mich u.,s, w." Meine Bemerkungen' hierüber konnte ich nicht vollständig..aüsführen, weil bald auf Zes.. 7, 14—16, hingedrängt wurde, und anhangsweise auf das Gtschkechtsregiste…

  6. 1847-09-01 · Heft 9 (September 1847) · page 1

    Pibre Emeth oder Stimmen der Wahrheit an Israeliten und Freunde Israels herausgegeben von I. C. Hartman». JW O. September 1847. 3. Jahrgang Kirche und Synagoge Ln ihrem gegenseitigen Verhältnisse. Cs ist in einem frühem Aufsatze (No. 7 — 8.…

  7. 1847-09-01 · Heft 9 (September 1847) · page 2

    146 heit; auch insofern, als das Zudenchum, der Kirche Mutterschooß, der neu entstandenen die Formen gab, in denen sie sich weiter enWckOe. Damit war aber auch für Me Zeit die Bestimmung vollendet, welche dem Zudenchum in der Entwickelung d…

  8. 1847-09-01 · Heft 9 (September 1847) · page 3

    …infache Gestalt hatte der christliche Gottesdienst lange Zeit. Hören wir, wie ihn in der Mitte des zweiten ZahrhundertS Justin der Märtyrer (Apolog. II. c. 25.) schildert: „Am Sonntag wird eine Versammlung aller Christen von der Stadt und vom Lande veranstalt…

  9. 1847-09-01 · Heft 9 (September 1847) · page 4

    148 der Spitze der Gemeinden „Aelteste," die chjpj der Synagoge, oder, wie sie nach ihrem Amte als Aufseher und Leiter der Gemeinde«/ denen auch das Lehramt zukam, hießen „Bischöfe." (iahnonoO- Aus ihrer Mitte scheint schon frühe einer zu b…

  10. 1847-09-01 · Heft 9 (September 1847) · page 5

    ihn ZU der Erkenntniß zu bringen, daß Gottes Erwählung sich nicht auf einen gewissen Theil der Menschheit erstreckt) sonder» daß nun einem Zeglichen unter allem Volk der Zugang zu den Heilsgütern des Evangeliums geöffnet sei. Vorher hatte e…

  11. 1847-09-01 · Heft 9 (September 1847) · page 6

    150 v Es kann nicht nachdrücklich genug hervorgehoben werde«, -aß die Kirche in Jesu Christo ihren Grund und Einiguugspunkt hat. Denn von dieser geschichtlichen Grundlage, daß Jesus von Nazareth der den Vätern verheißene Messias ist, — eine…

  12. 1847-09-01 · Heft 9 (September 1847) · page 7

    fprkche, andrer zu gefchwetgen, lassen uvdeutlich die Stellung erkennen, welche Christus in dem durch ihn aufturichtenden Reiche Gottes sich selbst beilegt. Es stellt sich auch hier bas Dilemma, daß entweder Christus der war, der zu sei« er…

  13. 1847-09-01 · Heft 9 (September 1847) · page 8

    ; IST schm Worte, welches als Zeugniß von Christo Geist und Lebe« ist,: hat denn die Kirche ihren sichtbaren Einigungspunkt. „Zn der . ersten Zeit, wo die Einigkeit der Kirche glänzender als je Hervortrat, hat kein Bischof, kein geistlicher…

  14. 1847-09-01 · Heft 9 (September 1847) · page 9

    153 genossen in ihm. Sie sind alle zu der Gemeinschaft der Kirche berufen und bestimmt. Weil dem Herm alle Getvakt im Himmel und auf Erden gegeben ist, darum konnte er befehlen: Gehet hin in alle Welt und lehret alle Völker und taufet sie i…

  15. 1847-09-01 · Heft 9 (September 1847) · page 10

    154 oder auch das wahre biblische dadurch verherrlicht werde, können wir nützt mit Schweigen übergehen. Zwar hilft bei manchm Menschen, die sich in gewisse Gedanken verrennt haben, das Reden auch nichts; denn schon etliche Male hat Schreibe…

  16. 1847-09-01 · Heft 9 (September 1847) · page 11

    -ff# in den verschiedenen Zonen und bei den verschiedenen Völkern von Znnen heraus eine der Nationalität angemessene Form; hier findet die größte Einheit bei der größten Mannichfaltigkeit Statt. And endlich die Sorgsamkeit, mit welcher die …

  17. 1847-09-01 · Heft 9 (September 1847) · page 12

    156 dem -er armen in dm Fabriken arbeitenden Klasse seiner Landsleute Erleichterung zu verschaffen. . Freilich ist das Christenthum „Religion des Individuums." Darinnm stimmen wir Herrn Philippson vollkommen bei; das Zudenthum, das ächte/ b…

  18. 1847-09-01 · Heft 9 (September 1847) · page 13

    157 chum dorten war, nie etwas von Religionsverfolgungm gewußt hätte. Wurden die Juden und Christen in den ersten Jahrhunderten des Christenthums nicht auch im Morgenlande verfolgt? Hatte man nicht die Christen ebenfalls angeklagt: sie müßt…

  19. 1847-09-01 · Heft 9 (September 1847) · page 14

    Vtetfemte», -aß es ihr Glück ist > in die Mitte des Christeythums gestellt und dadmch vor vieler Tyrannei des alten wie des modernW Rabbinismus bewtchrt zu sein. , Nur mit ehrlichen Waffen ist es Ehre zu kämpfen; darum wird mit solchen unwa…

  20. 1847-09-01 · Heft 9 (September 1847) · page 15

    fein." (d. i. de« Mond einweihen; am 2tsten war das erste Viertel.) Als sie diese Ceremonie, bei welcher sie unter Hersag ung von Gebeten mit dem Gesichte nach der Synagogenthür zugewandt waren, während sie dem Monde den Rücken kehrten und …