Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 3 (1847)
- Issue
- Heft 8 (August 1847)
- Date
- 1847-08-01
- Page
- – (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
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140 ich dein, Jerusalem, so werde meiner rechten vergessen." Unsere neueren Juden wollen freilich nichts mehr von Jerusalem wissen, aber sie mögen auch zusehen, wie sie mit dem Worte Gottes fertig werden und ob der Herr nicht ihrer vergessen wird. Wir wissen es wohl, daß sie uns wegen dieses Ausspruchs für intolerant und obseurant halten werden, aber das thut nichts, wir stehen auf dem Worte Gottes, als dem Worte der ewigen Wahrheit. — MLsfons Nachrichten. (Preußen) Theurer Freund! Aus einer Deiner Aeüßerungen habe ich entnommen, daß Du mit Theilnahme den Bericht über unsre Missionsreise im vorigen Herbste verfolgt hast. Es wird Dir demzufolge hoffentlich nicht unwillkommen sein, auch über die diesmalige Reise, auf welcher ich in den ersten Wochen abermals mit den beiden Dir bekannten Freunden zur gemeinschaftlichen Arbeit vereinigt war, Einiges zu erfahren. Ich werde natürlich dies Mal bei der Auswahl der anzuführenden Gespräche alles das auslaffen, was in ähnlicher Weise in der ftühern Darstellung schon gegeben ist; denn die Wiederkehr einer gewissen Reihe von Fragen und Streitpunkten bringt auch meist eine ähnliche Widerlegung mit sich. Bei unsern 11 Predigten"), deren erste auf den Sonnabend in der Osterwoche, den l l. April, und deren letzte auf Sonnabend den 8. Mai fiel, hat es der Herr uns, seinen Böten, die seinem Volke Frieden verkündigen, Gutes predigen, Heil verkündigen, an Zuhörern aus dem Hause Israel nicht fehlen lassen. •) Um so oft al« möglich zu predigen, trennten sich die Missionare auf dieser Reise noch öfter als im Herbste vorigen Jahres. Da der Berichterstatter hauptsächlich nur von seiner Wirksamkeit redet, so werden wir seinen Bericht aus den Tagebüchern der andern beiden Missionare ergänze», damit die Leser ein klareres Bild von der ganzen Reise bekommen. Anm. d. R. l-Hierzu eine Beilage.)