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Dibre Emeth · 1847-08-01 · Heft 8 (August 1847) · page 17

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
3 (1847)
Issue
Heft 8 (August 1847)
Date
1847-08-01
Page
– (sequence 17)
Language
German
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141 Perlage zu Nr. 8. der Pibre Emeth. Ihre Zahl wechselte zwischen 20 und 300 und darüber, so daß wir bei einer sehr mäßigen Schätzung die Gesammtzahl auf mehr als 1300 anschlagen dürfen. An mehreren Orten überraschte und erfreute mich die ungetheilte Stille und Austuerksamkrit, mit der die meisten dem Worte zuhörten. Nur einmal widerfuhr es mir, daß sich ein Häuflein hinwegbegab. Zch hatte bei der Auslegung des Spruches Zerm. 6, 14., in welcher ich zuerst die falschm Arten des Trostes und dann den Weg zum wahren Frieden darstellte, zunächst die ziemlich zahlreich versammelten Christen angeredet. Als ich nun bei der besonderü Anwendung des Textes auf die Juden zu der Frage gelangt war, wo der rechte Friede zu finden sei, bezeichnete ich dm Urheber dieses Friedens zuvörderst mit den prophettschen Ausdrücken: Es ist der Knecht Gottes, auf welchen der Herr die Strafe gelegt hat, auf daß wir Friede hätten, und durch dessen Wunden wir-geheilt find. So wie ich mich aber ungefähr mit den Worten aN sie richtete: „Und wen ich mit diesem Knechte Gottes meine» Ihr wisset es, lieben Brüder aus dem Hause Israel. Mit der christlichen Kirche bekenne ich es fröhlich: es ist unser Herr Jesus Christuser ist der verheißene Friedefürst" — siehe! da brach eine Anzahl auf, und zwar waren es lauter jüngere Leute, die sich wohl selbst nicht ungern zu den Aufgeklärten rechnen. Das alte Aergerniß, welches die Predigt von dem gekreuzigten Christus anrichtet! Die Unterbrechung der Ruhe währte jedoch nicht lange; die Äuftnerksamkeit der Uebrigen dauerte bis zu Ende. — Zn der einen Stadt richtete ein junger Mann selbst an mich die Frage, ob wir nicht eine Rede halten würden, und gab uns, indem noch die Bitte eines christlichen Freundes und seine Mittheilung, daß man von uns eine Predigt erwarte, hinzukam, die erfreuliche Veranlassung, unfern Reiseplan etwas zu ändern, in der Art, daß ich zurückblieb, während meine College» in einen andern Ort voranzogen. Bon Seiten der Prediger erfuhren wir an allen 11

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