Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 3 (1847)
- Issue
- Heft 9 (September 1847)
- Date
- 1847-09-01
- Page
- – (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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Vtetfemte», -aß es ihr Glück ist > in die Mitte des Christeythums gestellt und dadmch vor vieler Tyrannei des alten wie des modernW Rabbinismus bewtchrt zu sein. , Nur mit ehrlichen Waffen ist es Ehre zu kämpfen; darum wird mit solchen unwahren Artikeln, wie sie die Juden- Zeitung zu Tage fördert, Israel nicht geholfen, und Juden und Christen werden einander nicht näher gebracht. Nur die Wahrheit eint. Darum, Herr Doctor, enden wir mit dem Worte des Apostels Paulus: „Leget die Lüge ab, und redet die Wahrheit!^ Z. AH §£& t f f 9 tt $ tt <* <$ * t t e tt. (Preußen.) (Fortsetzung.) Dienstag den 20. April. Die jüdische Gemeine in .... zählt etwa bO Familien, ungefähr eben so viel die evangelische. Um die Zeit des Abendgebets suchte ich die Synagoge auf. Die kleine Anzahl der vor der Thür Versammelten redete ich ebräifch an: „Friede fei mit Euch, Ihr Männer, l. Brüder; Friede über Euer Volk! Was ist Eure Hoffnung? Harret Ihr auf Israels Heil, auf den Messias?" — Mit verwunderten Bücken betrachtettu sie mich; die Antwort bestand in einigen mehr hingemurmelteo, als gesprochenen Worten. Darauf trat ich an einen in d« Thür des nächsten Hauses stehenden Mann, es war der Schächter. An ihn richtete ich denselben Grüß und dieselbe Frage. Als mein Freund H. mir nachgefolgt war, und nun von dem Tempel zu Jerusalem gesprochen wurde, wünschten wir die Frage beantwortet zu bekommen, was sie denn jetzt machten, da sie kein Heiligthum, kein Opfer, keinen Hohenpriester mehr hätten? Mincha (Abendgebet) genüge statt der Kvrboues (Opfer), war die Antwort. Wir suchten ihnen die Unzuverlässigkeit ihrer Stütze darzuthun. — Nachdem wir den Abendgebeten mit beigewohnt hatten, waren wir schon Willens, unzu entfernen, als Einer uns aufforderte, noch ei« Weilchen zu verziehen. „Wir wollen nur, noch