Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 3 (1847)
- Issue
- Heft 9 (September 1847)
- Date
- 1847-09-01
- Page
- – (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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153 genossen in ihm. Sie sind alle zu der Gemeinschaft der Kirche berufen und bestimmt. Weil dem Herm alle Getvakt im Himmel und auf Erden gegeben ist, darum konnte er befehlen: Gehet hin in alle Welt und lehret alle Völker und taufet sie im Namen des Vaters, des Sohnes und des heiligen Geistes. „Die Kirche des N. T-, nicht mehr eine Landes-Kirche, sondern eine Kirche aller Völker, die allgemeine Kirche, die alle Zeiten durchströmt und aus allen Völkern Zufluß hat, — sie ist der große Gedanke, der noch in der Erfüllung ist, der Lieblingsgedanke aller Heiligen im Leben und im Sterben, für den sie lebten und leben, starben und streben, der Gedanke, welcher die Mission durchdringen muß, oder sie weiß nicht, was sie ist und was sie soll. Denn die Mission ist nichts als die Eine Kirche Gottes in ihrer Bewegung, — die Verwirklichung einer allgemeinen Kirche. Wohin sie dringt, da stürzen die Zäune nieder, die Völker von Völkern trennen; wohin sie kommt, macht sie nahe, was vorhin ferne und weit getrennt war; wo sie Platz greift, erzeugt sie jene wunderbare Einigkeit, welche das Volk aus aller Welt Zungen fähig macht, einander zu verstehen in allen Stücken*)." (Schluß folgt) Berichtigung von Unwahrheiten. Schon oft hat es Herrn vr. Philippson beliebt, bei seinen Darstellungen des Zudenthums sich des Christenthums als Folie zu bedienen, um dadurch sein Zudenthum desto glänzender leuchten zu lassen. Nie werden wir die Mängel und Gebrechen, ja selbst die großen religiösen Verirrungen einzelner Christen oder Christengemeinden läugnen; allein das Christenthum entstellen zu lassen, damit das selbstgemachte Zudenthum eines Herm Doctors *) Löhe, a. a. O. x. 14. 15.