Mannheim
Compact Memory
1,395 pages · page 34Sort: oldest first · newest first
Pages per year (click a year to narrow down)
233
191319191925
  1. 1917-02-01 · 5 (2.1917) · page 16

    Blätter zusammenholen, damit ihr's nicht zu lange dauert. Dann mußten wir aber gehen. Auf dem Rückwege sangen wir auch viele Lieder. Um e Uhr kamen wir ins Heim. Müde waren wir garnicht, denn es war nicht weit. Teplttz-Schönau Jtma Schneide…

  2. 1917-02-01 · 5 (2.1917) · page 17

    … dick war, konnten wir aber nicht weit fahren, sondern kehrten bald an den Strand zu» rück.— Bald darauf kamen wir nach Djursholm, wo wir nochmals Rast machten, und ließen uns die warmen Getränke gut schmecken .... Nach kurzem Aufenthalt ging es wie…

  3. 1917-02-01 · 5 (2.1917) · page 18

    es der VolkSnlurld), jeder mit einer Flasche Milch und einem Stück Butter in der Hand, glückstrahlend zu einer kleinen, geschützten Wiese zurück, die wir uu$ schon vorher znm Rastplatz auLerwählt hatten. - Wir gönnen uns nur kurze Ruhe, dan…

  4. 1917-02-01 · 5 (2.1917) · page 19

    Ganz dunkel war es schon, als wir mit fröhlichem Gesang vor dem Heim ankamen. Lm wenig Laub hatten wir unterwegs für die Sukkah gesammelt — es reichte aber noch lange nicht. So gingen einige iti den Wald, um mehr z» suchen, wir anderen stel…

  5. 1917-02-01 · 5 (2.1917) · page 20

    Last „Utib Ln sollst essen und schlafen in der Sukkah sieben Tage lang " Schliefen wir auch nicht, so übernachteten wir doch hier. Liner holte unsere Heimbibel und las etwas daraus vor. Später wurde schir hamaalau* gesungen und gebenscht. W…

  6. 1917-02-01 · 5 (2.1917) · page 21

    nächst«« Tagen an die Hochschule »ach Prag gingen. Wußten zwar wir und sie. daß sie ihre Tätigkeit im Prager Blau-Weiß fortsetzte» würden, so war eS dennoch, als ob sich ein Stück von uns selbst trennte, da zwei der Besten au« unserer Mitte…

  7. 1917-02-01 · 5 (2.1917) · page 22

    i- ... . *■ s Die Feuer -rannten, wir hatten eine kurze Feier . . . .! Wißt ihr, warum zu Chanuktah, penn wir die Feuer arizünden, warum dann \ Sturm die Luft durchschneiden muß? Es geht eine alte Sage in unserem Volke, die erzählt: Gottes …

  8. 1917-02-01 · 5 (2.1917) · page 23

    …hmidt Franz Gmanuel Auerbach Leider haben noch nicht alle „Blau-Weißen" ihren Wanderbund. Aber wir „Unorganisierten" in Elberfeld lieben ihn darum nicht weniger. Mancher Verlust unter uns trifft auch den Bundschwer. Wohl mit an erster Stelle steht d…

  9. 1917-02-01 · 5 (2.1917) · page 24

    Aus der Bewegung Bericht der Vundesleitung Die Bundesleitung hat in ihrer Sitzung vom *3. i. \7 ihre Organisation einer Neuordnung unterzogen. Es hat sich immer mehr die Notwendigkeit herausgestellt, die Arbeit der Bundesleitung von dem häu…

  10. 1917-02-01 · 5 (2.1917) · page 25

    …ahuummer ohne Unterschrift geblieben. Ls sind Motive vom Prager Iudenfriedhof, das große Bild ist das Grabmal des hohen Rabbi Löw; sie sind sämtlich von Kart - Klein gezeichnet. Bücherbesprechung Ereui-errrrrg. l) Lieber Glaser! Du hast nicht ein gu…

  11. 1917-02-01 · 5 (2.1917) · page 26

    Lockwitz war »eine Anregung von MareuS, sein Hauptwert war,. daß-sich gesunde .jüdische Jugend in völlig bewußter Zwecklosigkeit froh und in schaumender Lust traf, das war zum ersten Male, seit es'eine jüdische Jugendbewegung gibt. WaS ist-…

  12. 1917-02-01 · 5 (2.1917) · page 27

    …urden zu Führern ernannt. : Beide sind allerdings Soldaten. Der Fühiermangel besteht nach wie vor. Anmerkungen, i. Seit Hemsbach find wir noch im Besitze ein« blauen Umhanges und eines Alumininmhordentopfes mit 2. Henkeln gefunden Ln der Scheune Op…

  13. 1917-02-01 · 5 (2.1917) · page 28

    And wenige, Ehauukkah haben wir in kleinem Kreis gefeiert. Ein „Teil" unserer Wanderer — die Manemer dürfe net verrate wieviel — war mit den Mannheimern auf derFerienfahrt im Odenwald. herzlich froh sind wir, daß unser Euqen Stern nicht gef…

  14. 1917-02-01 · 5 (2.1917) · page 29

    ligem Wege zu sein. Vas Schönste war unsere Lhannkkahfeier im tzems-- daher Landheim mit anschließender 3 tägiger Fahrt unter Führung von Hans Feibelmann über die hohe Tramm nach Lberbach-Michelstadt. wir halten die?' Freude, Gefährten und …

  15. 1917-02-01 · 5 (2.1917) · page 30

    .... in »—.>»> -> ... » ' , ■■.?| ■ " ■■ , . wir nahmen an dem Führertag der ^böhmischen Bünde in Teplitz, teil, und * I hoffen, daß der Zusamntenschlnß auch weiterhin gute Beziehungen untereinander s zeitigen wird. Im Antchluß an die Tagun…

  16. 1917-02-01 · 5 (2.1917) · page 31

    …rinnerung bleiben werden. ' Auf dem Führertage wurden aus dem böhmischen Kreise Alex Feig (prag> und Felix Seide»,iann (Teplitz-Schönau) .in die neue Bundesleitung für Oesterreich gewählt. — 'Lhanukkah feierten wir wieder auf dem Kamm des Erzgebirges; uns…

  17. 1917-04-01 · 6 (4.1917) · page 1

    …n W. 15, Uhlandstr. 49 Adresse des Jüdischen Wanderbundes „Blau-Weissu: in Berlin: Hilde Preuß, W. 15, Uhlandstr. 49 in Breslau: Else Kober, Breslau 5, Museums-Platzl5 in C ö 1 n: Max Schlesinger, Kamekestr. 38 . in Frankfurt a. M.: Alice Nothmann…

  18. 1917-04-01 · 6 (4.1917) · page 2

    Wkru -Weiß -MtciLLsr «P»tt VW Jahrgang 4 Haft 6 pessach ZUM dritten mal im Kriege feiern wir j)essach, und wieder -denken wir am Lederabend unserer Brüder und Freunde, deren Rückkehr wir dreimal schon vergeblich erwarteten, und derer, die n…

  19. 1917-04-01 · 6 (4.1917) · page 3

    Als ich vor kurzem diese Zeilen schrieb, ahnte ich nicht. Laß sich 'zu gleicher Zeit Geschehnisse von gewaltiger Tragweite im Vsten Europas vollzogen, die mehr noch als der Rrieg, der freilich ihre unmittelbare Ursache ist, das künftige Sch…

  20. 1917-04-01 · 6 (4.1917) · page 4

    Einheit ersetzt sehen, wenn , es ein Volk , bleiben soll. Rein geistige Güter sind kein solches Band: man sieht fie nicht, hat kein Bild »ort,'' ihnen, hält fie nicht. Organische Einheit kommt nur von sichtbares, greifbaren Dingen, die in d…