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Blau-Weiss-Blätter · 1917-02-01 · 5 (2.1917) · page 27

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Blau-Weiss-Blätter
Volume
4 (1916-1917)
Issue
5 (2.1917)
Date
1917-02-01
Page
– (sequence 27)
Language
German
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über die Freude, die wir jetzt empfinden, da wir auch mit Luch Mitarbeiten können. Schon lange wollten wir mit Luch allen Ln Fühlung treten und jetzt ist dies uns durch die Bl. n-weiß-Blätter gelungen. Kurz wollen wir Luch erzählen, was wir in letzter Zeit gearbeitet haben. Zu Lhanukkah veranstalteten wir eine Makkabäerfeier im prunksaale der Kultur» gemeinde, die sehr gut gelungen ist Der große Saal konnte die Anwesenden kaum fasten und es freute uns sehr, daß die Eltern bei dieser Gelegenheit für unsere Lache Interesse nahmen. Zu Chamischa assar b'scfr wat wollen wir auch eine Feier veranstalten für die Jugend, wir hoffen, es wird diesmal nicht weniger gut gelingen, ^bamiseba assar b'scd>vat, der Neujahrstag der Bäume, ist einer unserer schönsten Feste z wir wollen ihn würdig seiner Wichtigkeit, den er für die Jugend hat. feiern. Unseren eingezogenen Führern, mit denen wir in regem Briefwechsel stehen haben wir zu Lhanukkah ein schönes Album mit Photographieaufnahmen gesandt wir sammeln jetzt für die galizischen Flüchtlinge, die Ln Böhmen interniert , find, Kleider. Wir wollen unser Bestes tun für unsere, vom Krieg am meisten heimgesuchten Stammergenoffen. Der Prager Bund hat uns hierüber, als wir angefragt haben, mit Auskunft gedient. Ls war uns diesmal noch die große Freude zu teil, daß einer unserer eingezogenen Führer, vr. Oskar Fürst, auf kurze Zeit vom Felde nach Hause kam. - Die Freude, die wir hatten, werdet Ihr Luch wohl vorstellen können. Luch allen im Bunde ein herzliches Schalom l LSln. Im Vordergrund der Berichtszeit steht der Lhanukkah-Llternabend. Lr verlies bei gutem Besuch gemütlich und anregend. Gidion hielt eine An» spräche. Mehrere Wanderer trugen durch musikalische und rezitatorische Vorträge . zum Gelingen des Abends bei. Wir werden solche Llternabende in vierteljühr- . lichen Abständen wiederholen und demnächst mit einem von Blau-Weißen verfaßten Purimspiel auftreten. Ueber das innere Leben ist nichts Neues zu berichten. Durch Streichung einer Anzahl uninteressierter und ungeeigneter Wanderer aus den Listen wurde die Qualität der S Züge und ihre Aufnahmefähigkeit für Neneinlrilte im Sommer gehoben. Die hilfsführer Meyer und S. Schlesinger wurden zu Führern ernannt. : Beide sind allerdings Soldaten. Der Fühiermangel besteht nach wie vor. Anmerkungen, i. Seit Hemsbach find wir noch im Besitze ein« blauen Umhanges und eines Alumininmhordentopfes mit 2. Henkeln gefunden Ln der Scheune Oppenheimer am Bahnhof). Eigentümer mögen sich melden. 2. wir bitten alle Bünde und jeden Blau-Weißen, uns die hefte 2. L, *, 6, 8, 9, \2 des 1. Jahrganges der Blau-Weiß-Blätter zu verschaffen, die hier . in kein e m Exemplare vorhanden sind, wir werden für jede Sendung durch Buchgeschenk oder Geldspende zu einem vom Spender anzugebenden Zweck danken. . - Robert Gidion . Frankfurt a. 8t» wir sind jetzt schlecht daran. Unsere Führer Schuster und Kohn, die uns noch geblieben waren, find nun auch eingezogen, und mit Not wird der Betrieb durch unfern Hilfsführer aufrecht erhalten. Jetzt zeigt's sich, ob *. die Iungens an die Führer, die unsre Sache im Stich lasten mußten, denken und treu bleiben, wir haben das vertrauen , zueinander und haltenzusammen. Sonntags geht's hj die Uyrgegend.Frankfurts, ..auch mal/in den Taunus. .Heimabende 1*0; . ... :

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