Blau-Weiss-Blätter
- Journal
- Blau-Weiss-Blätter
- Volume
- 4 (1916-1917)
- Issue
- 5 (2.1917)
- Date
- 1917-02-01
- Page
- – (sequence 30)
- Language
- German
- Belongs to
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.... in »—.>»> -> ... » ' , ■■.?| ■ " ■■ , . wir nahmen an dem Führertag der ^böhmischen Bünde in Teplitz, teil, und * I hoffen, daß der Zusamntenschlnß auch weiterhin gute Beziehungen untereinander s zeitigen wird. Im Antchluß an die Tagung fanden auch einige ein- und mehr- : | tägige Erzgebirgsfahrten statt, die uns auf die Teplitzer beinahe neidisch gemacht. j habe«. Da wir durch die bevorstehenden Einberufungen wahrscheinlich , wieder Führer . > Verlieren werden, haben wir zwei große Jungens als Schülerführer in die Führer?-: 1 schast genonnnen. Auf Urlaub wür hier Lm. Schwarz. Ins Feld gingen Willy! Fopper, Bcrtl Black und Artur Engländer von den Führern, pollatschek undAbeles.. von den Wanderern. Vrada wurde auf dem italienische« Kriegsschauplätze gp- : Langen. Fritz Fischer - Batßbö». Nun ist auch Erich Tichauer eingezogen, und wir haben äugen! blicklich überhaupt keinen Führer. wir lassen uns aber dadurch nicht stören, sondern, arbeiten tüchtig weiter. Und es geht auch so. Zn der Schulzeit können wir jetzt ’ häufiger wandern, da die Jugendrvehrübunge», von Sonntag auf Sonnabend verj legt wurden. — Die Ferien standen ganz im Zeichen des Elternabends, den wir [ ' am so. Kislew in unserem tzeim veranstalteten, und der allen Teilnehmern sehr gut . G>! gefiel. Außer einem Festspiele und einem Theaterstücke, in dem der jüdische Wan- - 1 derbnttd ut,d die Farben Blau und weiß austraten, wurden Gedichte Zuckermanns. - Vorgetragen und Lieder zur Laute gesungen. Außerdem führten die Kleinsten einen 1 Warrderreigen auf, nach dem Liede „wohlan laßt das Sinnen und Sorgen". Am». meisten jedoch freuten wir uns, als wir feierlichst die so lang ersehnten Blau-Weiß-, ' nadeln erhielten. Zu Lhannkkah kamen wir täglich im ^eim zusammen, um die *! ttjchter anzuzünden. | primker wurde zum Gefreiten befördert. Erich Tichauer war einige Tage i anf Urlaub da und konnte mit uns Lhannkkah feiern. I Manfred Aschner { Sto^holrn wir haben nun fast -00 Kr. in unserem Fonds und da j haben wir uns zum Januar eine Wohnung gemietet; nun gibts noch . die . s Möbelsorge, — aber wir werden uns schon helfen und dann haben wir's bald! heimisch. .! . Wir sind schon lange in drei Gruppen geteilt. Jungen und Mädchen wan- [ bern bei uns gemeinsam. Wir wollen jetzt eine vierte Gruppe bilden, wo ältere/; Wanderer, die sich zu Führern ausbilden wollen, eintrcten können. Führerkurse [ werden wir im Stadtheim haben. [ - Lhannkkah haben wir sehr schön gefeiert. Der ganze Blau-Weiß war von j meiner Farnilie eingeladen worden, wir hatten alles schön vorbereitet, den Festsaal j mit unseren Farben geschmückt. Ein kleiner Junge von io Jahren zündete die Menorah an und hielt eine hebräische Ansprache: „Mah soth Cbanukkah?" l^err M. Tarschis hielt die tzauptrede, dann wurden Reigen aufgeführt, Lieder gesungen, hebräische und jüdische Geschichten vorgelesen, und um u Uhr gingen die jüngeren Wanderer heim, — und nur die älteren blieben noch, wir beschlossen das Lhanukkahfest mit einer schönen Wanderung am «. Tage. L e a T a r s ch i s Lez,tttz-SehSnar». Da wir an der Führertagung in Olmütz nicht teilnehmen konnten, hielten wir eine solche am 25. \2. l6 hier in Teplitz für die böhmischen Bünde ab. wir sahen in diesen Tagen Prager, Budweiser, Brüxer, Aomotauer, Vodenbach-Tetschener und Aussiger Gefährten, bei uns; allen hat es