Blau-Weiss-Blätter
- Journal
- Blau-Weiss-Blätter
- Volume
- 4 (1916-1917)
- Issue
- 5 (2.1917)
- Date
- 1917-02-01
- Page
- – (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
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Blätter zusammenholen, damit ihr's nicht zu lange dauert. Dann mußten wir aber gehen. Auf dem Rückwege sangen wir auch viele Lieder. Um e Uhr kamen wir ins Heim. Müde waren wir garnicht, denn es war nicht weit. Teplttz-Schönau Jtma Schneider Die Dauxe-Vand- Keunt ihr sie? Ihr wollt erst wissen, in welchem Gebirge sie liegt? Sie liegt auf keinem Berge, sondern an der scheinbar tiefsten Stelle des schlesischen Flachlandes; denn stets ist sie von Gewässern, tei.S stehenden, teils fließenden, umgeben. Die stehenden Wasser sind Seen in der Tiefe eines tüchtigen Wasserstiefels; die fließenden hingegen Bäche und Ströme von der Wucht dieses an Regengüssen so reichen Dezem- LerS. Sie ist ein Helles einstöckiges Bauernhaus, faßt vier Zimmer und einen Heuboden. Zwei Zimmer werden von Frau -Moka nebst werten Angehörigen bewohnt. In dem dritten stehen: ein langer Tisch, ein Schrank, acht Meter Bank, ein wunderbarer Heiz- und Äochofen; und fehlen viele schöne Bilder und eine Guitarre. Im vierten Zimmer endlich gibt es vier eiserne Bettstellen ohne Bettenfünf Strohsäcke. drei Waffcrständer und eilten Stuhl. Für die ungeheuere Beliebtheit der euch lnunbekanoten Baude spricht die Tatsache, daß in einer Nacht dort 16 Menschen Schlafgelegenheit suchten (für manchen blieb eS beim Suchen), wobei sie sich freilich möglichst getreu an das Vorbild einer gefüllten Sardinenbüchse Hallen mutzen. Hub das Besuchsbuch weist eine solche Fülle von Namen und „geistvollen" Sprüchen auf, daß eS hinter anderen Baudenbüchertt sicher nicht zurücksteht. Ich hoffe euch recht bald bei uns begrüßen zu können, denn'. Die Daupe-Baude ist unser Landheim. BreSlau Else Kober Lahvt nad) Djrirsholnr (Etwas vom nördlichsten „Blau-weiß") Am Dienstag, den 26. Dezember 19(6, versammelte sich die l sie Gruppe unseres Wandervereins „Blau-weiß" auf dem Engelbrecktsplan in Stockholm, wir waren *3 Wandrer, aber trotzdem war die Fahrt sehr schön. mit der Djursholmbahn fuhren wir nach Stocksund, und setzten von dort aus unseren weg zu Fuß fort. Der Schnee knirschte unter unseren Füßen, die Sonne salldte ihre Strahlen vom Himmel herab, und unter dem Gesang jüdischer Lieder marschierten wir durch Tannenwälder. Auf dem Wege trafen wir einen Milchmann, der seine Milch auf einem Schlitten umherführte. wir alle stürzten uns auf den Schlitten, einige gelangten auf den Rutlcherbock. andere machten es sich auf den Rannen bequem, verwundert sah uns der Mann an, doch besann er sich nicht lange, sondern schnalzte mit der Zunge und im Galopp fuhren wir über die weiße Fläche dahin. Bald bog der Milchmann nach links ab. Ich weiß nicht, ob er dorthin mußte, oder ob er uns nun los sein wollte. Kurz, wir bedankten , uns, . und setztey unser» weg fort, wir kamen zu einem Badehause, und da wir jetzt