Mannheim
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19201921
  1. 1921-05-01 · Heft 21 · p. Seite 326

    Liebe Mädels und Jungens! Var Lchawuoth-Feft, dem diese Nummer des Var Nochba besonders gewidmet sein soll, ist dar mittlere der „schloschah regälim,“ der „drei wallfahrtsfeste," an denen in früheren Zeiten das jüdische Volk aus allen seine…

  2. 1921-05-01 · Heft 21 · p. Seite 327

    euch ein auserwähltes Volk, und in Wahrheit seid ihr eher ein verfluchtes Volk, denn es geht euch nicht gut, sondern ihr seid verstreut in alle Länder und unter alle Völker, werdet bedrückt und verhöhnt, oft ausgetrieben oder gar zu Tausend…

  3. 1921-05-01 · Heft 21 · p. Seite 328

    heißt, die Völker der Veit erkennen an, daß die Juden ein Volk find und daß das Land ihrer Väter ihnen wiedergegeben werden soll. Ihr wißt, daß Palästina vor dem Uriege türkisch war. Rls die Türkei nun in den Urieg eintrat, begannen die Eng…

  4. 1921-05-01 · Heft 21 · p. Seite 329

    $ ch a w u o t h Ein vild aus dem hebräischen Schulleben in Erez Israel von Dior dechai bc n k)illel ha Lohen (Jerusalem). Ls war während der großen Pause im hebräischen Gymnasium zu Jaffa. Gewaltiger Lärm herrschte in der offenen Halle, au…

  5. 1921-05-01 · Heft 21 · p. Seite 330

    immer dabei war, wo sich ein Chor von Junaens und Mädchen zusammenfand. „Neuigkeiten erzählt Maxima," sagte Tola überlegen, „und wann ißt inan Milchspeisen? Und wann schmücken wir die Wände des Hauses mit Zweigen? Und wann ist wieder schulf…

  6. 1921-05-01 · Heft 21 · p. Seite 331

    …pmav. „Vielleicht ist der Verg Sinai der Kdrmel," sagte Ruth, eine von den kleinsten. „Den Rarmel kenne ich; er ist bei Haifa, in Untergaliläa," sagte hadassa, welche die ganze Zeit geschwiegen hatte und sich freute, daß sie jetzt auch Gelegenhe…

  7. 1921-05-01 · Heft 21 · p. Seite 332

    „Du sagst ja und ich sage nein. Zchawuoth feiern wir wegen des Gedenkens der Thora und wegen noch was," sagte Schai und seine Uugen blitzten vor Schlauheit, als wenn er etwas versteckt hätte, was niemand wußte. „Uber das habe ich doch schon…

  8. 1921-05-01 · Heft 21 · p. Seite 333

    V er letzte I u de n g r o s ch e n von L. 3. Klötzel. Man hatte lange genug in der dumpfigen und rauchigen Poststube wartend gefroren, plötzlich ertönte düs postillonhorn, und kurz nacheinander polterten zwei riesige gelbe wagen in den Hof…

  9. 1921-05-01 · Heft 21 · p. Seite 334

    Die Unterhaltung war bald im Gang, wollte man sich doch die Zeit so angenehm als möglich vertreiben: die Studenten sangen, mit schönen Stimmen lustige Lieder, sür die sie reichen veifall ernteten, der Offizier erzählte aufregende Kriegsgesc…

  10. 1921-05-01 · Heft 21 · p. Seite 335

    hier a b sch ne i d e n! Religion, Lolonel der „ameriean gwlrdians"*) usw- Der veamte konntenicht läng-r zweifeln, er mußte feine Pflicht tun, felbst auf di« Gefahr hin. von diesem riesige» Juden verprügelt zu werden. WSHrend die Umstehende…

  11. 1921-05-01 · Heft 21 · p. [Seite]

    Jüdisches Kinderelend Ein Sopha und ein Stuhl, das ist alles, ums den Flüchtlingen von ihren lHöbelrtgeblieben i|t. beide kleinen INädelchen sind völlig u n t e re r n ä h r < u n d k r a > i h. WOWW WM WMPW — - richten wir die herzliche un…

  12. 1921-05-01 · Heft 21 (Mai 1921) · p. [Seite]

    Bar Kockba Blätter für die Heranwachsende jüdische Jugend Herausgegeben von C. 3. N l 5 tz e! Dar l\orf}ba erscheint zweimal im Monat. Preis: vierteljährlich Mk. 5. - Einzelnummer Mk. 1.-— Gablungen erbeten auf Postscheck!-Nonto: Welt-Verla…

  13. 1921-05-01 · Heft 21 (Mai 1921) · p. Seite 322

    vom k l e inen Mos cs von Nanny Margulier.kluerbach Amram hatte schwere Sorgen. Die Zeiten waren schlimm genug; die Aegypter taten altes, um den Stamm Israel das Leben in Aegypten zur, Hölle zu machen. Furchtbar drückende Steuern, die den E…

  14. 1921-05-01 · Heft 21 (Mai 1921) · p. Seite 323

    brechen wollte, ihn so in Todesgefahr zu wissen. Und nun saßen sie beide und berieten, was zu tun sei. - > „So lange er noch ganz klein ist und ein dünnes Stimmchen hat," meinte Frau Iochebed, „will ich ihn schon im Haus verstecken, wenn si…

  15. 1921-05-01 · Heft 21 (Mai 1921) · p. Seite 324

    Die Prinzessin war sehr, erschrocken, — davon hatte sie bisher nichts gewußt. Und wenn sie das süße Kind dort in dem nassen vettlein anschaute, dann schämte sie sich sogar ein bischen für ihren Vater.- Und plötzlich hatte sie einen schönen …

  16. 1921-05-01 · Heft 21 (Mai 1921) · p. Seite 325

    H „ Da j e n u In Spanien lebte einst ein sehr reicher .ein. Als der Kaufmann mit seinen ge- Kaufmann. Er tat viel Gutes and schickte ladenen Armen von der Synagoge nach den Armen Natzruiig und Kleidung. Auch Hause ging, sah es der König un…

  17. 1921-05-01 · Heft 21 (Mai 1921) · p. Seite 326

    BCCü Die Geschichte eines L ifenbahnwa ge ns von L. 3. Rlötzel 5. Erste Fahrt. «'-.Fortsetzung) Vas Licht der Bogenlampen spiegelte sich auf den blanken Schienen, so daß man sie ganz genau sehen konnte. Da, wo sie scheinbar in einem Punkte …

  18. 1921-05-01 · Heft 21 (Mai 1921) · p. Seite 327

    der Schlot dieser Lokomotive nur ganz klein. Dafür hatte sie eine machtige stählerne Brust und sah überhaupt aus, als habe sie unbändige Aräfte. Sic hatte sich offenbar sehr angestrengt. Sie keuchte noch eine ganze Weile : tondern - tondern…

  19. 1921-05-01 · Heft 21 (Mai 1921) · p. Seite 328

    Surrten, soviel Sie wollen. Das ist gewiß nicht ungebildet; ich wenigstens finde es sehr natürlich und würde es ebenso machen, wenn ich an Ihrer Stelle wäre. Wenn Sie sich nachher etwas ausgeruht haben, gestatten Sie mir vielleicht, ein paa…

  20. 1921-05-01 · Heft 21 (Mai 1921) · p. Seite 329

    auffahren drehen sich aber die Näder schwerer, und es muß sehr viel Vamps da sein, ehe er die Äraft hat, mich vorwärts zu bringen, Vas weiß mein einer viener, der Heizer. Bevor, wir also an eine Steigung kommen, feuert er tüchtig ein, sodaß…