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…dem die jüdischen Silber- und Goldaufkäufer wegen Ausfuhrverdachts besonderer Überwachung anempfohlen wurden. Die Stadt Breslau ergriff selbstverständlich wieder die Gelegenheit, um gegen die ihr verhaßten jüdischen Münzaufkäufer vorzugehen. Da di…
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nasse waren.26 Man wollte sie vierzehn Tage vor Weihnachten 1622 beim Einschmelzen von Pagament (Bruchsilber) ertappt haben und hatte ihnen daraufhin ihr sämtliches Vermögen beschlagnahmt, weil die Münze bei Strafe das Einschmelzen von Paga…
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… aus er sich wieder in den Besitz seiner Güter zu setzen suchte. Dem Beispiel der polnischen Juden folgend, die sich in Breslau zu Recht oder zu Unrecht mißhandelt glaubten, begab sich nun auch Manasse von Hotzenplotz in den Schutz eines polnische…
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Dann versuchte Manasse an sein in Neisse liegendes Vermögen heranzukommen. Zu diesem Zweck veranlaßte er wiederum Adam Sandivog zu einem Interventionsschreiben an die bischöfliche Kammer in Neisse, in dem er um die Freigabe der Güter des „J…
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Originalbericht über die Hinrichtung und Taufe des Manasse von Hotzenplotz. 1624 Juni 15, Neisse. Neisser Stadtarchiv Dep. Kastner Nr. 53 („aus dem Neisser Stadtbuche im Neisser Kreisgericht.") „Daß den 15. Tag des Monats Junii 1624, als Ma…
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… Regest erhalten.) 8. Neisse 1624 Februar 27. Schreiben des Magistrats Neiße an den Erzbischof von Neisse. Staatsarchiv Breslau Rep. 26 II 5 a fol. la/b. 9. Neisse 1624 Juni 15. Originalbericht über die Hinrichtung und Taufe des Manasse von Hotzen…
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11. Polen, ohne Datum (1625/26). Brief des Christian Huhler, Kammerdiener des Adam Sandivogius, an den Breslauer Rat. Staatsarchiv Breslau Rep. 31 II 9a. 12. Neisse 1626 April 29. Schreiben der bischöflichen Regierung in Neisse an Adam Sand…
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ANMERKUNGEN. 1 Unter den des Kippens und Wippens 1622 in Breslau Beschuldigten befand sich nur ein Jude, „der Fischjude" (Samuel Fischel aus Krotoschin), s. F. Friedensbürg, Schlesiens…
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26 Über diesen Fall s. Staatsarchiv Breslau Rep. Fürstentum Jägerndorf II 5 a, Fol. 7 ff. Aus den dortigen Schreiben des Moses Kiefer aus Hotzenplotz (vom 28. Janu…
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Historische Baudokumente jüdischer Wanderung in Böhmen und Mähren. Von Alfred Grotte. Geschichte und Kunstgeschichte sind Wissenschaften, die einander ergänzen sollen und dort ergänzen müssen, wo das übliche historische Rüstzeug, die Urkund…
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einer episodenhaften jüdischen Baukultur und Kunst haben ihre Vorbilder in Polen, wo der Wiener (nichtjüdische) Oberbaurat Alois Breier kurz vor dem Weltkriege nicht weniger als 25 derartiger Synagogen erforscht, z. T. vermessen und im Lich…
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Muster in den Synagogen des 19. Jahrhunderts gleichsam zum „Hochaltar" wird, ist der point de vue, sondern der Almemor, der schon in den antiken Synagogen Galiläas als Mittelpunkt des Rituals angesehen und formal betont wurde. Rzeszow, Neus…
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…lbe verdrängt hatte, ermöglicht wurde. Beispiele dieser Art entstanden in Przeworsk und Rzeszow (Neustädter Synagoge)5, Wilna usw. Im Nachstehenden soll nachgewiesen werden, wie die vorgenannten Typen bei der Ost/West-Wanderung der Juden in Böhm…
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Synagoge in Soborten Außenansicht. Phot. A. Grotte.
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c) Soborten. Die einzige zur Verfügung stehende Quelle ist die um 1800 entstandene John'sche Handschrift im städtischen Museum zu Teplitz, der Nachbargemeinde Sobortens. Sie berichtet vom ersten urkundlichen Nachweis der Stadt vom Jahre 133…
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Synagoge in Soborten oben: Mittelstück der Fahne der jüdischen Nationalgarde. 1841 unten: Opferstock mit der Jahreszahl 5580 1820.
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…ndern auch in den führenden Persönlichkeiten jüdischer Wissenschaft, die in der Gemeinde als Rabbiner wirkten. Der Hohe Rabbi Low, R. Lipmann Heller, R. David Oppenheim und viele sonstige Größen jüdischer Gelehrsamkeit hatten in Nikolsburg ihre Wirk…
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Willmann mitgeteilte Inschrift von größerer Bedeutung sein; sie lautet: „Ein Feuer entstand am 28. Ab 5479 (1719), und man hat wieder erbaut und vollendet am Rüsttage zum Monat Tammus 5483 (1723)", Willmann vertritt die Ansicht, daß dies de…
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Inneres der Alt-Neusynagoge in Nikolsburg (veröffentlicht in „Menorah" 1926).
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dieser Gotteshäuser schließt jede polnische Beeinflussung aus. Offenbar handelt es sich um Prager Juden, die in Theresianischer Zeit vertrieben wurden. Die adeligen Grundherren Nordwestböhmens begünstigten diese Niederlassungen vermutlich a…