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Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik · 1935-01-01 · 7 (1935) · page 399

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Journal
Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
Volume
7 (1935)
Date
1935-01-01
Page
– (sequence 399)
Language
German
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26 Über diesen Fall s. Staatsarchiv Breslau Rep. Fürstentum Jägerndorf II 5 a, Fol. 7 ff. Aus den dortigen Schreiben des Moses Kiefer aus Hotzenplotz (vom 28. Januar 1623), des Isaac Michel von Nikolsburg (vom 28. Januar 1623) und des Münzdirektors Cornelius Paul (vom 8. Februar 1623) ergibt sich, daß das Geld dem Moses Kiefer gehörte, während Isaac Michel behauptete, daß er ihm sein Geld nur zur Aufbewahrung übergeben hätte, weil es ihm bei diesen Kriegszeiten unsicher schien, sein Geld nach Nikolsburg zurückzunehmen, von wo er sich beim Aufstand des Winterkönigs nach Hotzenplotz geflüchtet hatte. Die Resolution des Erzherzogs ging dahin, nicht nur das Geld zu konfiszieren, sondern auch die von M. angebotenen 50 Gulden zu beschlagnahmen. 27 Dieser Goldschmied wird nicht im Verzeichnis der Neisser Goldschmiede von F. Hintze (Schles. Vorzeit, N. F. VII, 1916, S. 143), aufgeführt. 28 S. Anm. 26. Die Resolution wird im Schreiben des Cornelius Paul erwähnt. 29 Seine Geldgeschäfte waren wohl ziemlich umfangreich. S. Urk. 8,11 und 13. 30 Staatsarchiv a. a. O., Fol. la und b. (Urk. 8.) 31 Über Manasses Hinrichtung und Taufe, die anscheinend großes Aufsehen erregte, besitzen wir mehrere Berichte. Der ausführlichste befindet sich im Neisser Stadtbuche. Ich gebe ihn im Anhang nach der im Neisser Stadtarchiv befindlichen Kopie (Dep. Kastner Nr. 53) wieder. Weitere Berichte sind in Martin Koblitzens Frankensteiner Chronik z. J. 1624 (gedruckt in: Monatsschrift von und für Schlesien, Ed. Dr. Heinrich Hoffmann I, 1829, Breslau, S. 412, Urk. 9a) enthalten, sowie in der Handschriftl. Chronik der Grafschaft Glatz von 1427 bis 1697 (abgedruckt in Z. G. A. S. 41, 1907, S. 408, Urk. 9b) enthalten. Ein ähnlicher Bericht findet sich übrigens auch in dem Brief der Neisser bischöflichen Regierung an A. Sandivog, Urk. 12. 32 S. z. B. Stadtarchiv Breslau Hs. F. 12, 1, S. 110 b. 33 S. die Aufzählung des in Breslau zurückgelassenen Vermögens in Urk. 11. 34 S. die Antwort des Breslauer Rats an A. Sandivog, Stadtarchiv Breslau Hs. F. 12, 1, S. 143b bis 144a (Urk. 10). 85 Ergibt sich aus dem Brief, den Sandivogs Kammerdiener Chr. Huhler an den Breslauer Rat schrieb (Urk. 11); in diesem heißt es von Manasse d. J. „für seine Ausfürung", was wohl bedeutet: „vor seiner Hinausführung aus der Stadt." 36 Undatierter Brief des Chr.Huhler, Staatsarchiv Breslau, Rep. 31, II 9a (Urk. 11). 37 Friedensburg a. a. O. S. 86. 38 Dies geht aus dem Brief der bischöflichen Kammer hervor, der am Schluß auf diese Angelegenheit hindeutet (Urk. 12). 39 Dazu gehört wohl auch die Forderung des Schweidnitzer Bürgers Hertel (Urk. 8). 40 S. Quittung des Georg Saulig vom 30. Juli 1625 (?), Staatsarchiv, a. a. O. - G. Saulig hatte auch zu anderen Juden geschäftliche Beziehungen; so zu Salomon von Aussee: Interzession der Neisser Regierung vom 5. April 1622 beim Hauptmann der Herrschaft Aussee wegen Wechselschulden des Salomon (Staatsarchiv Breslau, Rep. 13 I, 97 t). 398

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