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  1. 1933-01-01 · 5 (1933) · page 290

    bung ihrer Geschäfte und das Recht, Kost und Wohnung zu nehmen, wo sie wollen. § 15: verordnet die Beseitigung aller Trachtunterschiede und des Ausgangsverbotes vor zwölf Uhr an Sonn- und Feiertagen und § 16: endlich wendet sich mit einer ä…

  2. 1933-01-01 · 5 (1933) · page 291

    Juristisch hatte Wrbna diesen Vorschlag damit begründet, daß die Stiftung gewiß nicht genehmigt worden wäre, wenn die Bedenken gegen die Rechtsgültigkeit der letztwilligen Verfügung der Behörde bekannt gewesen wären. Die Staatsräte schlösse…

  3. 1933-01-01 · 5 (1933) · page 292

    nach der neuen Lehrart eingerichtete Judenschulen vorhanden seien, zur Kenntnis genommen wird". Die Absichten des Kaisers betreffs der Schulen wurden auch hier rasch und kräftig gefördert; aus diesen Anfängen entwickelte sich das dann zu so…

  4. 1933-01-01 · 5 (1933) · page 293

    die öffentlichen Schulen schicken wollen, sollen nur in Normal- und Hauptschulen unterrichtete christliche Lehrer aufnehmen. Demgemäß wird den Judenkindern der Zutritt zu sämtlichen Schulen und dortigen Gymnasien eröffnet. Hinsichtlich der …

  5. 1933-01-01 · 5 (1933) · page 294

    3. Die kaiserliche Entscheidung und das Toleranzpatent vom 15. Dezember 1781 Die kaiserliche Entschließung ist besonders interessant durch dasjenige, was deutlich erkennbar auf die eigensten Absichten Josephs zurückgeht. „Die Juden Schlesie…

  6. 1933-01-01 · 5 (1933) · page 295

    Verwendung ihres arms und die auf hebung der gehäßigen Zwang Gesäze und Verachtung bringenden Unterscheidungs Zeichen solle ein und das andere verbunden mit dem benötigten Besseren Unterricht und aufhebung ihrer Sprache den Vorschub geben, …

  7. 1933-01-01 · 5 (1933) · page 296

    erhielten - wie überall sonst - die Erlaubnis zur Erlernung aller Handwerke bei Christenmeistern; die Ausübung sollte ihnen freilich nur nach bürgerlichen Gebräuchen erlaubt sein. ★ Mit diesen Toleranzgesetzen und den im Anschlüsse an sie e…

  8. 1933-01-01 · 5 (1933) · page 297

    …. Jahrb. III., S. 185 ff., IV., S. 183ff. - 8 Als die jüdische Sondergerichtsbarkeit aufgehoben wurde, mußten Kolin und Jungbunzlau alle Akten ebenso wie Prag an die städtischen Magistrate abliefern. HD v. 1. März 1784. Kropatschek: Hb. usw. VII., S. …

  9. 1933-01-01 · 5 (1933) · page 298

    alte Kleiderstücke verkaufe, die er dann weiter in der Welt zu befördern sucht. Auf diese Art bedienen sie die meisten Fremden, und begnügen sich mit dem Bisgen, was sie im Handel und Wandel mit denselben verdienen können, ohne die Mühe für…

  10. 1933-01-01 · 5 (1933) · page 299

    5. Joannes Baptista Härtung de hodierna Pragensi Viennensique litteratura ad Quintum Patricium Pragensem nunc civem Sulmonensem Sermones quatuor. Recensuit, Praefatus et commentatus est J. C. R. Buchzeichen. Pragae Bohemorum A. R. S. MDCCLX…

  11. 1933-01-01 · 5 (1933) · page 300

    … S. Salvatore. Con licenza dei Superiori (bei Portheim Nr. 6523). 65 Ephemeriden der Menschheit, 1782, VII, S. 22. - 66 Gerson Wolf: Aus der Zeit der Kaiserin Maria Theresia. - Wien 1888, S. 76. 67 Moses Wiener: Nachricht von dem Ursprünge und Fortgan…

  12. 1933-01-01 · 5 (1933) · page 301

    …g der deutschen Schule in der Judenstadt zu Prag von den besten jüdischen Schulsängern unter Musik abgesungen ward. Von Ezechiel Landau, Oberrabbiner in Versen verfaßt und von einem Prager Juden aus dem Hebräischen übersetzt. Prag, bei Johann Ferdinand Ed…

  13. 1933-01-01 · 5 (1933) · page 302

    Hungarn betrefend ... Caeterum cum Pragae iam optimo cum successu Schola normalis Judajca existat, Cancellaria medio Cancellariae austriaco-Bohemicae ad aequatam de hu jus Institut i ratione Informationem petat, et ea, quae usui, talium in …

  14. 1933-01-01 · 5 (1933) · page 303

    Riegger. Ritter. Königl. Böhm. Gubernialrath. Bd. I. S. 415 Numero der Familien. Jüdische Altstadt 168. Neustadt 2. Juden Altstadt. Männlich: Verheurathete 132.- Ledige und Witwer 208. - Neustadt 2. - 2. - Hierzu das weibliche Geschlecht. A…

  15. 1933-01-01 · 5 (1933) · page 304

    … dem zu niedrigen gesetzlichen Zinsfuß (4%). Der Kapitalist gebe also sein Geld zu 6% dem reichen Juden, der dann unter allerhand Praktiken weiter verleihe. II. S. 115: „So viel ist gewiß, je mehr die Juden hier mit Christen umgehen, je mehr sie an …

  16. 1933-01-01 · 5 (1933) · page 305

    …. Jahrb. III. S., 330 ff. S. o. Böhmen, S. 238. Für die Berufsgliederung und ihre Wandlungen sehr interessant Prof. Dr. Berthold Bretholz: die Judenschaft einer mährischen Kleinstadt. Markt Pirnitz im XVIII. Jhdt. Jahrb. IL, 408 ff. -118 Müller a. a. O. Wie…

  17. 1933-01-01 · 5 (1933) · page 306

    …che und hungarische Judenschaft anzuwenden; dann auch auf die übrigen deutschen Erblande. Majestätsgesuch des Primators Joachim Popper um Anwendung auf Böhmen. Wien 3. May 1790. Gegengesuch einer Anzahl anderer Juden v. 12. May (Wien). Min. I. IV. T. 1. …

  18. 1933-01-01 · 5 (1933) · page 307

    Drei Beiträge zur Entwicklung der Judenemanzipation in Böhmen Von Dr. Frantisek Roubik, deutsch von Dr. Anton Blaschka I. DIE VERHANDLUNGEN ÜBER DIE REVISION DES JÜDISCHEN SYSTEMALPATENTES VOM JAHRE 1797 In der ersten Hälfte des 19. Jahrhun…

  19. 1933-01-01 · 5 (1933) · page 308

    das System, grundsätzliche Fragen auf die lange Bank zu schieben, so daß die trefflichen Gubernialanträge nicht verwirklicht werden konnten, ja auf Jahrzehnte zurückgestellt wurden. Das zeigte sich auch bei der Verhandlung über die Revision…

  20. 1933-01-01 · 5 (1933) · page 309

    sion unterziehen; der Inhalt dieses Patentes sollte dem Gutachten über das Ergebnis dieser Verhandlungen als Grundlage dienen. In seiner Äußerung sollte das Gubernium Vorschläge erstatten, welche Vorschriften zu belassen , welche aufzuheben…