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Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik · 1933-01-01 · 5 (1933) · page 302

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Journal
Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
Volume
5 (1933)
Date
1933-01-01
Page
– (sequence 302)
Language
German
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Hungarn betrefend ... Caeterum cum Pragae iam optimo cum successu Schola normalis Judajca existat, Cancellaria medio Cancellariae austriaco-Bohemicae ad aequatam de hu jus Institut i ratione Informationem petat, et ea, quae usui, talium in hungaria erigendarum scholarum deservire possunt, adoptare curabit. 84 Darüber auch Böhm a. a. O. S. 163. Er berichtet von der Anwesenheit der Schulkommission unter Führung des Grf. Karl Clary. „Sowohl die Schüler als auch die Lehrer taten sich in dem moralischen Unterrichte, in der Schönschreibungskunst, besonders aber in dem Rechnungsfache vorzüglich hervor. Ebenso zeigte auch der Lehrer an der deutschen Judenschule im Orte Lüben, der mit dem moralischen Unterrichte mittelst der historischen Lehrart binnen kurzer Zeit weit vorrückte , was man auch mit der rohesten Jugend ausführen könne, wenn es an Eifer, Lehrgabe und Sachkenntnis nicht fehlt."-Er erzählt, Frankfurter Israeliten hätten „die ganze Verfassung der Schule mit nach Hause" genommen. Die Nachricht der Preßburger Zeitung verdanke ich Max Portheim. 86 J. Meermanns Freyherrn von Dalem Reise durch Preussen, Österreich, Sicilien und einige an jene Monarchien grenzende Länder. Aus dem Holländischen übersetzt von Professor Lueder in Braunschweig. 1794. In der Schulbuchhandlung. 86 Böhm a. a. O. S. 141 ff. - 87 Böhm a. a. O. S. 197. Nach seiner Angabe zählte man in Prag 347, in den Landschulen 584, im ganzen 931 jüdische Schüler. 88 J. A. Riegger: Materialien zur alten und neuen Statistik von Böhmen. Heft VII. Zustand der Normal-Bürger- und Landschulen in Böhmen. S. 43ff. Dort werden alle Orte aufgezählt. 89 Es müßten dazu die Inspektionsberichte gesammelt und bearbeitet werden. Sie wurden nach Wien geschickt und von dort nach genommener Einsicht nach Prag zurückgesendet. Anton Weiß hat in seinem großen Werke: Geschichte der Theresianischen Schulreform in Böhmen, Wien und Leipzig 1.1905 II 1908 seine ursprüngliche Absicht, die deutschen Schulen der Israeliten im VI. Abschnitte (Inspektionsberichte) und im VII. (gesetzliche Vorschriften) zu behandeln, fallen gelassen und die jüdischen Schulen überhaupt nicht berücksichtigt. Doch finden sich an verschiedenen Stellen beachtenswerte Einzelnachrichten, so wenn es I. 82 heißt: An dieser (der Teplitzer) Schule wurden 35 jüdische Kinder nebst ihren dermaligen Lehrer unterrichtet und S. 83: durch das eifrige Zuthun des Teplitzer Herrn Dechants (Karl May) ist nicht allein unter den Juden eine vorschriftsmäßige Schule, sondern auch das mildthätige Armeninstitut eingerichtet worden. II 81. Schule in Deutschbrod 12. April 1782 bis 18. Sept. 1782. Hauptschule. An ihr zwei Christen und zwei Juden in der Methodik unterrichtet u. a. m. - Im Arch. d. Min. Unterr. in Wien findet sich unter 343 Bericht des böhmischen Guberniums ad num. 92 ex ang. 786 ein sehr umfangreiches Aktenstück (Prag 6. Junius 1786), das sich mit dem häuslichen Unterricht bei den Juden und mit deren Schulen beschäftigt. - Sein Verfasser ist wie die im Arch. d. Min. I. IV. T. 1 verwahrte „Nachträgliche Erinnerung zu dem Kommissionsberichte über die von der hiesigen Judenschaft bey S. Majestät eingereichten verschiedenen Gesuche", v. 11. Dez. 1790 beweist der 88. genannte Gubernialrat J. A. v. Riegger. Beide Stücke, ebenso wie der vom Hofrate von Greiner verfaßte Bescheid auf den erstgenannten Bericht erfordern eine gesonderte Behandlung. - Der Verfasser der „Beobachtungen über Prag" (s. u. Anm. 104) behauptet S. 111: Hier sind noch keine Beyspiele, daß Juden ihre Kinder, ausgenommen bey der Universität, in andere öffentliche Schulen geschickt hätten, wie man doch in verschiedenen anderen österreichischen Städten findet. 90 Heilig Dr. Bernhard: Ziele und Wege einer Wirtschaftsgeschichte der Juden in der Tschechoslowakischen Republik. Bd. IV. dieses Jahrbuches S. 7-57. - Proke§ Dr. Jaroslav: Die Prager Judenkonskription vom Jahre 1729. Bd. IV. d. J. S. 297-331, bes. S. 331. Schluß. 91 Kopetz a. a. O. I. S. 330. Verord. v. 11. Mai 1786. - Arch. d. Min. d. I. Prot. Böhmen, 1786 S. 504, Nr. 98 v. Mai. 92 Arch. der Geschichte und Statistik, insbesondere von Böhmen. Dresden 1792. In der Waltherischen Hofbuchhandlung. Herausgegeben von Joseph von 77 307

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