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  1. 1927-01-01 · Heft 1 (Januar 1927) · page 1

    lAVONflTSSCHRIFT-nRR-lM-KARTELfc | r 17, Jahrgang üflnuar’—niärz 1927 mss IrtMlMMiBmmWMilBrtrtHluMiiMIBT fmSlß «

  2. 1927-01-01 · Heft 1 (Januar 1927) · page 2

    …es K. C. -Liederbuchs 3. Auflage zu den bekannten Bedingungen. Mk.................... sind auf das Postscheckkonto: Dr. Kurt Levy, für K. C. ~ Kasse Berlin 12066 überwiesen / sind durch Nachnahme zu erheben. Unterschrift.

  3. 1927-01-01 · Heft 1 (Januar 1927) · page 3

    Zeitschrift der im Kartell-Conoent der Verbindungen deutscher Studenten Bezug nur gemeinsam mit den K.C.«mitteilungen. Bezugspreis Halbjährlich 2,50 lliark zuzgi. 030 mark Postgebühr. Bdo nnementsdesteilungen durch den Verlag und das l(. C.…

  4. 1927-01-01 · Heft 1 (Januar 1927) · p. Seite 2

    2 Mein Deutschland. Mein Deutschland ist kein Heimatland für erdgebund'ne Machte. mein Deutschland ist das frei'ste Land, das Land urew'ger Rechte; es ist das Land, wo Wahrheit rankt empor zu höchsten Höhen» es ist das Land, wo Freiheit pra…

  5. 1927-01-01 · Heft 1 (Januar 1927) · p. Seite 3

    3 Dabei ist im tiefsten Grunde jeder Mensch ein Philosoph des Lebens, nicht bloß handelnd und praktisch in der Arbeit des Tages sich nach Grundsätzen betätigend, sondern auch ein, wenn auch noch so primitives Welt- und Lebensbild sich schaf…

  6. 1927-01-01 · Heft 1 (Januar 1927) · p. Seite 4

    hat seitdem einen wunderbaren Zauber auf Gebildete und Ungebildete ausgeübt. Gerade der Pantheismus hat unserem Denker die höchste Huldigung der Einen und die schmähliche Verketzerung der Anderen eingetragen. Er ist zur Allerweltsphilosophi…

  7. 1927-01-01 · Heft 1 (Januar 1927) · p. Seite 5

    …ie Gedankenarbeit aller Früheren unterwühlte und durch einen neuen philosophischen Standort beinahe illusorisch machte: Immanuel Kant. Gegenüber der Aeberzeugung, daß die Vernunft alles erfassen könne, stellt er die Frage: Gibt es nicht Grenzen der Erke…

  8. 1927-01-01 · Heft 1 (Januar 1927) · p. Seite 6

    …nd im Mittelpunkte des Empfindens, aber die Verwirklichung der Sehnsucht war mystisch-messianisch gedacht, und, wie bei Jesaja, verschmolz dieser Glaube mit dem Gedanken der großen Erlösung der ganzen Menschheit aus Rot und Finsternis, mit dem Si…

  9. 1927-01-01 · Heft 1 (Januar 1927) · p. Seite 7

    …ahren erreicht werden. Die Nichtzionisten sollen aus der Jewish Agency ausgeschaltet werden. Das würde bedeuten, wie es Ludwig Holländer formulierte — unparteiisch beim Einnehmen, parteiisch beim Ausgeben. Glaubt man, daß denkende Juden sich zu dieser Roll…

  10. 1927-01-01 · Heft 1 (Januar 1927) · p. Seite 8

    sehr gefährlich. Keine Idee ist so sehr auf die Gunst der Völker und die Liebe aller Juden angewiesen, wie der Aufbau Palästinas. Und durch nichts verscherzt man sich diese Gunst und Liebe so leicht als durch solche phantastische Plane. Man…

  11. 1927-01-01 · Heft 1 (Januar 1927) · p. Seite 9

    fall dachte. Alles dies würde bei einem Ehrengericht, wie es Dr. London will, wegfallen. 2m Judentum sind alle möglichen Berufs- und Gesellschaftsschichten, alle denkbaren Weltanschauungen vertreten. Die Beziehungen zwischen den einzelnen s…

  12. 1927-01-01 · Heft 1 (Januar 1927) · p. Seite 10

    10 nicht erfaßbar sind, sei einmal überhaupt abgesehen. Sicher ist, daß ein wesentlicher Teil der jüdischen Studierenden, nämlich die Mitglieder paritätischer Verbände, nicht mittun kann; deshalb nicht, weil er eine Spaltung ihrer Korporati…

  13. 1927-01-01 · Heft 1 (Januar 1927) · p. Seite 11

    …stitut zu einem sehr großen Teil von einem Juden finanziert wird, daß hervorragende Forscher und Denker, um nur unseren Richard Willstätter zu nennen» eine führende Rolle in der deutschen Wissenschaft übernehmen. Ja, wir haben es uns gefallen lassen müssen, d…

  14. 1927-01-01 · Heft 1 (Januar 1927) · p. Seite 12

    12 Meine Herren, ich will diese Apologie des akademischen Judentums nicht weitertreiben, denn in der Regel sind die Juden in ihrer Selbstverteidigung emsig und fähig genug und gehen darin manchmal weiter als gut ist. So könnte auch meine Ve…

  15. 1927-01-01 · Heft 1-2 (Januar 1927) · page 1

    V. Jahrgang Heft 1/2 CEMmANIA JUDAlCA escQurua tf(onats s cf) v xjtr für leb re und leben imTudentunu »B^ip^^tfi;ll[||||lillllll1n1lllll[lllllllllllllillllllllllllllllllllllllllllllllll[lllllllllllilllllllllllillllllilll!i/.lilllillllllllll…

  16. 1927-01-01 · Heft 1-2 (Januar 1927) · page 2

    Abonnementszahlung für 1927 Wir ersuchen dringend die Abonnementsbeträge für das Jahr umgehend auf unser Postscheckkonto Berlin 18289 zu überweisen. Der Bezugspreis beträgt für den Jahrgang 1927 10 Rm., für das Halbjahr 5 Rm. Er ist pränume…

  17. 1927-01-01 · Heft 1-2 (Januar 1927) · page 3

    …ausschliesslich jüdischen Bekenntnisses sind dazu ausersehen. Die Themata der Vorträge dieses Wintersemesters lauteten: Moses Mendelssohn, die kulturelle und bürgerliche Einbürgerung der Jaden; Abraham Geiger und die religiöse Reform des Judentums; S. R. Hi…

  18. 1927-01-01 · Heft 1-2 (Januar 1927) · p. Seite 2

    2 S. R. Hirsch und das gesetzestreue Judentum würde der Versuch, Ihnen das Wesen und den innersten Sinn nur einer einzigen Gesetzesgruppe zu vermitteln, die Kürze der zur Verfügung stehenden Zeit unmöglich machen. Darum will ich mich vorwie…

  19. 1927-01-01 · Heft 1-2 (Januar 1927) · p. Seite 3

    S. R. Hirsch und das gesetzestreue Judentum 8 Tausende gesetzestreuer Juden dort lebten, die ihn eines Besseren belehren konnten. Er ist eben nicht wie sein grösserer LandsmaDn Rembrandt in die Zelte des eigentlichen Israel eingetreten. Das…

  20. 1927-01-01 · Heft 1-2 (Januar 1927) · p. Seite 4

    4 S. R. Hirsch und das gesetzestreue Judentum Arbeits v e r b o t. Aber freilich: jeder Gedanke an das, was ihn die Woche beschäftigt, ist ausgeschaltet, kein Wort darf über seine Werktagsarbeit, über seine geschäftliche Tätigkeit fallen. E…