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18 gemacht hatte, blieben zwar bei der Schlussfassung, die das Gesetz erhielt, zunächst unberücksichtigt. Noch in letzter Stunde wurden durch den Geh. Obertribunalsrat Pfeiffer1) und den jüdischen Gemeindeältesten David Friedländer2), deren…
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19 In der Tat ging der Staatskanzler mit der Energie, die in allen seinen Massnahmen ihn auszeichnete, sofort an die Ausführung des Gesetzes, und mit besonderer Genugtuung erfüllte es die jüdischen Freunde der Aufklärung, als der Staatsrat …
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…merkung, dass sie ״auf Kosten des Verfassers zum Besten der im Felde blessierten vaterländischen Krieger“ gedruckt sei (Breslau 1813, bei Grass & Barth). Die Broschüre Muhrs ist betitelt: ״Jerubaal oder über die religiöse Reform in (!) preussische…
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…onatsschrift Jahrg. 1906, S. 220 ff., 242 ff. die Namen von 67 freiwilligen Mitkämpfern festgestellt. Davon waren 3 aus Beuthen (70, 94, 179), 2 aus Brieg (77, 82), 1 aus Frankenstein (*29), 6 aus Glogau (36, 98, 276, 318, *5, *64), 1 aus Goldberg…
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22 den einzelnen deutschen Bundesstaaten bereits eingeräumten Freiheiten verbürgt1). Aber bald wurden die gegebenen Zusagen verkümmert und verkürzt. Der Umschwung der in der Stimmung und Gesinnung der Herrscher und ihrer Grossen nach den Fr…
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23 erhebt, ein Gott, der die Welt in Gerechtigkeit richtet. Die Könige, Fürsten und Grafen, die das Brot des Elends gegessen hatten, lebten sich allgemach in die Anschauung ein, in Bonaparte die Zuchtrute des göttlichen Zornes für ihre Spot…
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…alten Provinzen wesentliche Stücke der gewährten Freiheiten durch besondere Verfügungen von neuem entrissen wurden. Als Eduard Gans sich um ein akademisches Lehramt bewarb, erklärte der König die Bestimmungen des Gesetzes von J) So urteilt scharf und …
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…erkanntes Judentum gab ג) S. die Bekanntmachung des Geh. Staatsministeriums vom 4. Dezember 1822 (a. a. O., S. 281 f.). Eduard Gans war ein Enkel Eiiah Fränckels, des Bruders des Berliner Oberlandesrabbiners David Fränckel (Landshuth □חולדות אנשי ש S.…
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26 es nicht mehr1). Weder die Judenältesten oder die Ober־־ Vorsteher-Kollegien, noch die Rabbiner und deren Beisitzer besassen irgend eine amtliche Autorität2)• Die neue Stellung, die den Rabbinem in Preussen zugewiesen wurde, beruhte auf …
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…-Vorsteher-Collegii an die Mitglieder der hiesigen Gemeinde über die gegenwärtig vorliegende Rabbinats-Angelegenheit“. (Breslau, 1842, 4), S. 20 f. 4) Vgl. d. Min.-Reskr. vom 14. Februar, 14. März, 24. Juli — oder Juni (S. 77) — und 10. November 1…
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…also 1818, wie Ludw. Geiger in dem Sammelbande ״Abraham Geiger, Leben und Lebenswerk“, S. 78, schreibt. Der O.-L.-Rabb. Abraham Tiktin, sein Vater und Vorgänger, starb erst am Mittwoch, (22. Tebeth =) 27. Dezember 1820. Die Grabschrift ist gedruckt in Pi…
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29 Vorstand hielt es für nötig, als alle Ueberredungsversuche gescheitert waren, über den Oberrabbiner die Suspension vom Amte zu verhängen. Als die Behörden1) um ihre Entscheidung gebeten wurden, sprach das Ministerium in der Erwartung ein…
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30 klage vor das ordentliche Gericht. Für den Augenblick wurde der Streit dadurch nur noch verschärft. Ein Teil der Gemeindemitglieder weigerte sich, weiter zu den Gemeindelasten beizutragen. Als dann die Aeltesten nach Brauch und Herkommen…
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31 politische Freiheitsrausch von 1848 dazu bei, das Interesse für die religiösen Angelegenheiten in den Hintergrund zu drängen. Der Gemeindeverband löste sich ganz auf. Allen Beamten mussten ihre Aemter aufgekündigt werden1). Mittel zur re…
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ב3 dass der religiöse Gemeinsinn nicht ganz erlosch. Allgemach aber trat Ernüchterung ein und kehrte die Besonnenheit zurück. Das neue Gesetz vom 23. Juli 1847, welches endlich, nach einem Menschenalter und darüber, wenigstens einen Teil de…
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33 '1 Die erfreuliche Tatsache, dass hier und überall im preussischen Vaterlande derartige in keiner Weise durch Staatsmittel hervorgerufene oder auch nur geförderte gemeinnützige Anstalten entstehen und gedeihen konnten, hat ein gewisses b…
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34 samtheit angedrohte oder gar angetane Unrecht abzuvvehren, die den Juden zugesagte volle Gleichberechtigung zu verteidigen und in allen Stücken ihre gute und gerechte Sache zu führen und ihnen trotz aller Anfechtungen die Freude am deuts…
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Anhang. (Vgl. S. 11, Anm. 6.) Nahmen der in Breslau geduldeten Juden-Familien nebst Frau und Kindern. General-Privilegierte: [Fol. 8]. 3. Moses Heumann aus Barby in Sachsen, 55 J. alt, Datum des Privilegii vom 21. April 1764. Die Summe der …
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36 Gewerbe oder Verrichtung: Wird in allen vorkommenden Handlungs- und Fabrik-Geschäften gebraucht. Zusammen 4 Personen. [ad Nr. 1, Ist ein Geldwechsler und Troedler mit alten Sachen.] 2. Jacob Philipp, 35 J. alt, geb. zu Kalisch in Pohlen,…
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37 7. Moses Israel, 34 J. alt, geb. zu Glogau, dessen Frau Giittel Seelig, 24 J. alt. Kinder: 1. Meyer, 12 J. alt, 2. Joseph, 9 J. alt, 3. Seelig, 2 J. alt, 4. Zipora, 8 J. alt, 5. Mariane, 5 J. alt. Gewerbe oder Verrichtung: Marktzieher au…