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für Gebildete aller Konfessionen. Hrgan des Mendelssohn - Kereins in Iranftfnrt a. M. 22. Jahrgang. Iran ft f n r t a m W a i n. Druck von H. 2, Brönner^s HryDrek. 4Y> 'V> 'V*A * .y^ $ \ -V** ML ktyAv<\
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'jf-n '«; ™ -irrrr-'^T Dr. Adolf Brüll's Wputär-wlsseujchafttiche onaksblöikkr zur Belehrung über das Judentum für Gebildete aller Konfeffionen. Grgan des Mendklssohn-Dereins in Frankfurt a. M. 2 53.* 22. Jahrgang. Krankfnrt am Main. Werkag…
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Inhaltsverzeichnis. Die Forderungen des modernen Judentums. S. 1. Dr. Theodor Herzl über sich selbst. S. 11. Ueber die Poesie der Psalmen. S. 15. Aus Schlotz Cronberg. S. 17. Darwin—Zola—Ibsen—Nietzsche.…
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Stimmen aus dem Volke über die Rabbiner-Versammlung in Frankfurt a/M. S. 193. Konsistorialrat Prof. Dr. Ebrard über die Hebraiea- und Judaiea-Sammlung der Frankfurter Stadtbibliothek. S. 199. Der Jude und die Kunst. S. 207. Gesellschaft zur…
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Dr. Adolf BrM's Kopulär-wisienschaftlich^v M o tt it t st» l Hti c -> ' <G; H>. $>" :**r* \ .J ^•1! ":'-v /A :;.A i znr Belehrung über das Judentum für Gebildete aller Konfessionen. -:- LsLj Organ des Mendelssohn ^Vereins in Frankfurt a. M.…
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' V/ v ■ - ,L‘ _, rjlz K» . Leben, sondern sie muß au>^^^lL^Wllk«,Mk Alle, während das Leben sich für jeden zu einem besonderen gestäE^,DiL'Verschiedenheit der bürgerlichen Stellung, der Bildung und des Berufs bringen wesentliche Veränderun…
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--' . 1 i I.,-1- M•«*/-1 r''' ■' '■ 1 — 3 - nur ein bestimmtes Gebiet innerhalb des Lebens gewinnen, mcht etwa diesen oder jenen Teil des Tages, dieses oder jenes Maß der Kräfte des Menschen für sich in Anspruch nehmen, sondern sie soll zu …
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Menschen aufgeben müsse, um der Gottheit teilhaftig zu werden; jene leugnet die absolute Freiheit unseres Willens, indem sie ihn auf dem Gebiet der Religion einem unverstandenen Gesetz nnterordnet, diese will den Willen ganz ertödten und in…
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5 Aber so wie die Religion beschränkend auf das Leben einwirkte, so übte sie, auch einen gestaltenden Einfluß auf dasselbe aus. Die großen Feste wurden in ihrer religiösen Feier zugleich zu einem bedeutsamen Moment des Familienlebens die Sa…
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- u1, . »- ,>i--; ... rf-7T , . ., , . „ -—-------_- - ' ' < - ''f n " fv T -s <*/v*)*•• sr' — 6 -- bisherigen Betrachtungen aber haben uns hinreichend belehrt, daß es dasselbe Ziel sei, dem die Religion des Judentums selbst, und dem das Le…
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der Bekenner suchen. Oder wollen wir das Aufgehen nuferer Glaubensgenossen in die deutsche Nationalität, ihre Liebe zum Vaterlande und ihre Hingabe für die Interessen des Gesammtwohls als ein Hinaustreten derselben aus der Religion des Jude…
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8 Geräusch, bald in der tiefsten Ruhe der Massen, bald in der größten Abweichung von den gewöhnlichen Erscheinungen des Lebens, bald in der möglichsten Annäherung an dieselben. — Die Religion darf nicht der Mode des Tages folgen, und mit ih…
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9 eine Pflicht unserer Zeit, wie es ja überhaupt kein Recht gibt, dessen Verwirklichung nicht zugleich unsere Pflicht wäre. Die zweite Aufgabe ist die Aufhebung derjenigen religiösen Vorschriften, welche sich mit dem Leben nicht mehr in Übe…
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- ' *-."•-vv'. » . — 10 — vom"Menschen fordert; sie soll jede seiner Thaten zu einer sittlichen machen, und als Urquell aller Sittlichkeit für ibn zum Spiegel werden, indem er seine eigene Aufgabe erkennt. Wenn sich aber einzelne Handlungen…
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— 11 — t!--y , .. - - ■ voller Überzeugung ein göttliches Werk, indem ich in ihr die erste Erscheinung der göttlichen Religion selbst erkenne; aber eine Erscheinung gehört der Zeit an, und muß einer andern Platz machen; nur das Wesen dersel…
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.:■ ' '"V-- ' - ' - ■ -vii. — 12 — „Ich kann nicht leugnen, daß ich in die Schule ging. Zuerst wurde ich in eine jüdische Vorschule geschickt, wo ich ein gewisses Ansehen genoß, weil mein Vater ein wohlhabender Kaufmann war. Meine früheste …
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r . .... -t, .. fand Verwendung am Gericht in Wien und in Salzburg. In Salzburg erschien mir die Arbeit anziehender; die Scenerie um die Stadt ist ja bekanntlich eine besonders schöne. Mein Amtszimmer war in einem alten Festungsturm gerade …
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…ich jeder für irre halten würde. Er war so erregt, daß ich ihm alles versprach, uin ihn zu beruhigen. Dann riet er mir, Max Nordau um Rat zu fragen, ob mein Plan die Eingebung einer vernünftigen Person sei. ,Jch werde niemand fragen/ war meine Antwor…
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— 16 — „Aber eines betrachtete ich gewiß über allen Zweifel erhaben: Die Bewegung wird anhalten. Ich weiß nicht, wann ich sterben werde; aber der Zionismus wird nicht sterben. Seit den Tagen von Basel (1897) hat das jüdische Volk wieder ein…