Mannheim
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  1. 1881-01-01 · 1-2 (1881) · page 1

    Dibre Emeth oder Stimmen der Wahrheit an Israeliten und Freunde Israels. Begonnen von Z. C Hartmann, fortgesetzt von de le Roi. Nr. 1 u. 2. 1881. 37. Jahrgang. Um rechtzeitige Grnenernng des Adonnements <1M.) mied gedeten. Uahere» stehe hin…

  2. 1881-01-01 · 1-2 (1881) · page 2

    Seine Segen strömen spät und frühe, Sein Geschlecht ist ohne Fehl! Gott der HErr ist stets in ihrer Mitten, Ihres Königes Posaunenschall. Nur Gerechte wohnen in den Hütten, Friede, Freude waltet überall! Weil sein Wort ihn nimmermehr gereut…

  3. 1881-01-01 · 1-2 (1881) · page 3

    3 Doch es hebt sich bald von Josephs Hügel Glänzender der Stern empor, Weit geöffnet werden nun die Flügel An des Himmelreiches Thor! Seine Strahlen scheinen, leuchten, brennen, Zünden kalte, todte Herzen an; Millionen lernen Jesum kennen, …

  4. 1881-01-01 · 1-2 (1881) · page 4

    4 Sich versammeln zu der Sel'gen Reih'n, Und dem Heiland nach so langem Schmerz Fallen an sein treues Herz. Kommen werden sie vom fernen Osten, Aus des Westens dunklem Land, Die ihm jetzt so viele Schmerzen kosten, Weil sie ihn noch nicht e…

  5. 1881-01-01 · 1-2 (1881) · page 5

    5 Gunst der äußeren Verhältnisse genossen und eine Wandelung eures Lebens eintreten sehen, die fast beispiellos in der Geschichte der Völker dasteht. Schranke auf Schranke, deren Beseitigung ihr begehrtet, ist gefallen, und was das Leben ge…

  6. 1881-01-01 · 1-2 (1881) · page 6

    die gefährlichste Gestalt annimmt. Denn an ihrem Glauben festhaltende Christen geben noch die Möglichkeit einer Versöhnung zwischen Juden und Christen zu, ja, sie hoffen auf eine solche und freuen sich der Zeit, wo sie in der gemeinsamen An…

  7. 1881-01-01 · 1-2 (1881) · page 7

    7 1813, und Huben beim Anblick derselben nur den einen Gedanken, das Joch der Fremdherrschaft zn brechen. Der gemeinsame Bürger¬ und Volksname erregt doppelte Bitterkeit in ihren Gemüthern, und das gemeinsame Leben mit seinen unaufhörlichen…

  8. 1881-01-01 · 1-2 (1881) · page 8

    8 B. 17: Und du Menschenkind, richte dein Angesicht wider die Töchter in deinem Volk, welche weissagen aus ihrem Herzen, und weissage wider sie, V. 18: Und sprich: So spricht der HErr HErr: Wehe denen, die Decken zusammennähen über alle Gel…

  9. 1881-01-01 · 1-2 (1881) · page 9

    Geliebte jüdische Freunde, ihr könnt es doch nicht leugnen, daß von Mose an alle die Männer, welche ihr und wir Propheten Gottes nennen, eurem Volke die Zerstreuung als das äußerste der Gerichte des HErrn angcdroht haben. Mögen sich von Alt…

  10. 1881-01-01 · 1-2 (1881) · page 10

    10 zur Rache sich erhebenden Mengen aus den Völkern Gott selbst, „Gottes starke Hand", „Gottes ausgestreckten Arm" und „Gottes ausgeschütteten Grimm" erkennen. Mochten es noch so oft gar unheilige Ruthen gewesen sein, die euch schlugen und …

  11. 1881-01-01 · 1-2 (1881) · page 11

    II Tage als ein Wort, das nicht menschliche Klugheit ersonnen, sondern das ihm die göttliche Weisheit eingegeben hat, bestätigt. Um so mehr solltet ihr eurem Propheten Gehör schenken, wenn derselbe, nachdem er so von eurem natürlichen Wiede…

  12. 1881-01-01 · 1-2 (1881) · page 12

    aus eurem Leibe, uud euch ein fleischernes Herz geben" — und der ausdrücklich bemerkt, daß dies erst in der Zeit gcschehn werde, wo Israel aus seiner Zerstreuung wieder zurückgekehrt ist. Wer aber von allen Nichtjuden hat je ernster über eu…

  13. 1881-01-01 · 1-2 (1881) · page 13

    13 helfe ihnen aus all' ihren Wohnsitzen, in denen sie gesündigt, und reinige sie, und sie werden mir zum Volle, und ich werde ihnen zum Gott sein." Das klingt freilich gar anders als die Predigten und Zeugnisse, welche ihr, meine Freunde, …

  14. 1881-01-01 · 1-2 (1881) · page 14

    …nd haben euch oft in satanischem Haß den Zornesbecher zu trinken gegeben. Aber von eurem Gott bezeugen chie Klagelieder Jeremia (K. 3, 33) in Wahrheit: „Denn er nicht von Herzen die Menschen plagt und betrübt!" und durch Hesekiel ruft er euch zwei…

  15. 1881-01-01 · 1-2 (1881) · page 15

    15 Worte ja nicht in unfern Mund zu nehmen wagen, wenn Gott selbst sie nicht gesprochen hätte; aber er sagt: K. 16, 46. „Deine Schwester, welche kleiner ist als du, ist Sodom mit ihren Töchtern." Sodom also hat geringere Sünde gethan, und I…

  16. 1881-01-01 · 1-2 (1881) · page 16

    1« unter denen ihr wohnt. Mit den Ungläubigen unter den Völkern und mit denen, welche daselbst den Dienst des wahrhaftigen Gottes verlassen, um den Götzendienst der modernen Zeitidcen und der sogenannten Humanität, des Kulturfortschritts un…

  17. 1881-01-01 · 1-2 (1881) · page 17

    17 Israelitische Brüder! Ihr seht also, das Ende und Ergebniß eures Wohnens unter den Völkern ist kein anderes als das eurer Väter in Egypten. Im Grimme der Menschen zieht ihr aus den Ländern eures Aufenthaltes, aber auch der Grimm Gottes w…

  18. 1881-01-01 · 1-2 (1881) · page 18

    18 gegen euch als Wüste bewiesen, so wird es dann das eigene Land Kanaan in noch höherem Grade thun. So Viele von eurem Volk werden daselbst hinweggerasft, daß nur ein Rest als Jsraelsgcmeinde übrig bleibt. Sacharja sagt euch hier dasselbe,…

  19. 1881-01-01 · 1-2 (1881) · page 19

    19 Denn das ganze Denken und Sinnen jenes Restes eures Volkes wird sich wandeln. Und wie ihr heute Alles aufbietet, um nur ja nicht mit euch selbst brechen zu müssen, so werdet ihr dann selbst eure ganze Vergangenheit nur verurtheilcn. Isra…

  20. 1881-01-01 · 1-2 (1881) · page 20

    20 Ich will sie auf die beste Weide führen, und ihre Hürden werden auf den hohen Bergen in Israel stehn." Und nun steht auf einmal Israels Messias in seiner Mitte. 34, 23 fl. 37, 24 fl.: „Und ich will ihnen einen einigen Hirten erwecken, de…