Mannheim
Compact Memory
3,400 pages · page 11Sort: oldest first · newest first
Pages per year (click a year to narrow down)
19,689
176818892011
  1. 1856-01-01 · 11-12 (1856) · page 26

    186 da ihr Gemüth zu voll war von der Audienz, die sie beim Pascha gehabt hatten, sowie von dem Versprechen, das er ihnen gegeben hatte und ihren Hoffnungen, daß auch ich für sie Fürsprache in Solymaniah einlegen würde. Ich sagte ihnen, daß…

  2. 1856-01-01 · 11-12 (1856) · page 27

    187 her eine Bibel gekauft hatte, welcher den Abschnitt der Bibel, als Haphtarah für den Tag bestimmt, nicht finden konnte. Ich winkte ihm und zeigte ihm die Stelle (Sach. 14.) Er ging zurück und las mit der Versammlung in einer lauten gell…

  3. 1856-01-01 · 11-12 (1856) · page 28

    188 gegossen wird; daß die Buße mir dem Glauben an den verbunden sein muß, welcher durchstochen ist, welcher, obschon durchbohrt von gottlosen Händen, als er am Holze des Fluches hing, es doch nicht für einen Raub hielt, Gott gleich zu sein…

  4. 1856-01-01 · 11-12 (1856) · page 29

    189 niah bestimmt worden war. Früher war er Gouverneur inRavanduz gewesen; er ist derselbe, der mich so gastfreundlich aufnahm, als ich im vergangenen Frühjahre diese Stadt besuchte. Er empfing mich mit großer Freundlichkeit, ja sogar mit H…

  5. 1856-01-01 · 11-12 (1856) · page 30

    190 sei» würde, wenn sie hebräisch mit mir sprächen. Hierauf öffnete ein junger Mann ein hebräisches Buch, zeigte mir eine Stelle und bat mich, sie zu lesen und zu erklären. Es war ein rabbinischer Commentar über das Hohelied Salomos, und d…

  6. 1856-01-01 · 11-12 (1856) · page 31

    191 schwarz in meiner eigenen Gerechtigkeit, aber ich bin lieblich in der Gerechtigkeit meines Heilandes." Ich sprach dann eine geraume Zeit über die Lehre von der Erbsünde und die Rechtfertigung durch den Glauben an den Erlöser. Sie hörten…

  7. 1856-01-01 · 11-12 (1856) · page 32

    wie zufällig — über den Zweck meines Herumreisens. Ich antwortete ihm, daß er Gelegenheit gehabt hätte, es oft genug sowohl in Ravanduz, als auch in Solymaniah zu hören, daß mein Zweck der sei, Heil durch einen gekreuzigten Erlöser, durch J…

  8. 1856-01-01 · 1-2 (1856) · page 1

    Pibre Emeth oder Stimme« -er Wahrheit an Israeliten und Freunde Israels. Zn Verbindung mit vr. Biesenthal und Z. G. Lange, herausgegeben von ML. t$. S. 1866. SS. Jahrgang. Denn die Weissagung wird einst erfüllt werden zu seiner Zeit, und de…

  9. 1856-01-01 · 1-2 (1856) · page 2

    Glaubensanker sich festhaltend, vom Herrn nicht lassen will, bis er ihm über Alles Auskunft geben und Trost gewähren wird. In der That war das schreckliche Bild, das sich vor den Augen des Propheten entrollte, geeignet, in die tiefste Traue…

  10. 1856-01-01 · 1-2 (1856) · page 3

    3 Dank- und Lobliede, wie wir es in Cap. 3 lesen. Aber nicht dem Propheten allein soll diese Weissagung zum Tröste gereichen, sondern auch andern Gläubigen in Israel und besonders den künftigen Geschlechtern, daher befiehlt ihm der Herr, di…

  11. 1856-01-01 · 1-2 (1856) · page 4

    4 nunftmenschen ungescheut gegen den Herrn und seinen Gesalbten toben und ein Christenthum ohne Christum aufrichten wollen; wie viele unzählige Namenchristen das Wort Gottes verachten und Schriften , in denen Christus geschmäht wird, mit Wo…

  12. 1856-01-01 · 1-2 (1856) · page 5

    5 Welche Kämpfe hat nicht die kleine Gemeinde der Gläubigen schon in der ersten Zeit zu bestehen gehabt, wie wurde sie gleich zu Anfang, als sie sich kaum in Jerusalem gesammelt, von Juden verfolgt, und als sie dennoch später wuchs und sich…

  13. 1856-01-01 · 1-2 (1856) · page 6

    6 lichen Glauben, an christliche Sitte erinnerte, zu beseitigen, und gleichsam das Christenthum mit Stumpf und Stiel auszurotten. Doch dieses satanische Treiben rächte sich schwer an seinen Urhebern, und als diese aus den» Lande der Lebendi…

  14. 1856-01-01 · 1-2 (1856) · page 7

    Israel empfindest, die bei dem Apostel Paulus den Wunsch erzeugte, „von Christo verbannt zu sein für seine Brüder, die seine Gefreundte sind nach dem Fleische" (Rom. 9, 5). Du siehst gewiß beim Jahreswechsel mit Schmerzen auf das verflossen…

  15. 1856-01-01 · 1-2 (1856) · page 8

    8 euch nicht verhalten, lieben Brüder, dieses Geheimniß, auf daß ihr nicht stolz seid. Blindheit ist Israel eines Theils widerfahren, so lange bis die Fülle der Heiden eingegangen sei und also das ganze Israel selig werde." Diese Weissagung…

  16. 1856-01-01 · 1-2 (1856) · page 9

    9 dessen wir auch in diesen Blättern gedachten, sagt ausdrücklich, „es sei jetzt grade an der Zeit, sich wieder einmal jüdischer Seits mit dem Chrifienthum gewissermaßen auöeinanderzusetzen." Zwar sagt der Verfasser jenes Artikels, es sei n…

  17. 1856-01-01 · 1-2 (1856) · page 10

    …Vorwort muß der Juden schmähend gedenken, er muß sich zu denen gesellen, welche der Verfasser bekämpft. Die Juden haben Napoleon III. als Herrscher Frankreichs nichts vorzuwerfen.... So wenig uns daher in diesem Blatte das Werk des Schriftstellers Napo…

  18. 1856-01-01 · 1-2 (1856) · page 11

    11 verbunden habe." Dies sei „sicherlich kein glücklicher Gedanke des Verfassers und man sehe ihm den Zweck allzusehr an. Cäsar und Napoleon sollen zu Messiasen der Menschheit gestempelt werden und der Cultus des letzteren selbst eine relig…

  19. 1856-01-01 · 1-2 (1856) · page 12

    IS „Nehmen wir einen Augenblick es als eine historische Thatsache an, daß die Juden Jesus gekreuzigt. Denn da wir diesen Vorgang aus keiner einzigen geschichtlichen Quelle berichtet haben, wird man uns den Zweifel an dem ganzen Factum nicht…

  20. 1856-01-01 · 1-2 (1856) · page 13

    13 Standpunkte das Factum zu beurtheilen wäre, wenn es so wirklich geschehen wäre, wie es uns erzählt wird. Wir haben es hier nur von dem weltgeschichtlichen Standpunkte, auf welchen es der Verfasser des Vorworts stellt, zu betrachten, und …