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Dibre Emeth · 1856-01-01 · 11-12 (1856) · page 28

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Journal
Dibre Emeth
Volume
12 (1856)
Issue
11-12 (1856)
Date
1856-01-01
Page
– (sequence 28)
Language
German
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188 gegossen wird; daß die Buße mir dem Glauben an den verbunden sein muß, welcher durchstochen ist, welcher, obschon durchbohrt von gottlosen Händen, als er am Holze des Fluches hing, es doch nicht für einen Raub hielt, Gott gleich zu sein, ja Gott selbst ist, wie dies klar aus dieser und vielen andern Stellen erhellet: daß er für diejenigen, welche so die Buße mit dem Glauben an den für unsere Sünden und von unfern Sünden durchbohrten Sohn Gottes verbinden, daß er für die „ein Born wider alle Sünde und Unreinigkeit" werden wird, indem er sie von aller Schuld und Gottlosigkeit reinigt und geschickt macht zu wohnen im Himmel. Einer meiner Zuhörer erwiederte, daß sie keine Gelehrten unter, sich hätten, daß sogar ihr Khakham unwissend sei, daß sie aber nicht begreifen könnten, wieGott, welcher schon durch die Bezeichnung seines Namens ewig sei, ohne Anfang und ohne Ende, wie der könne geboren werden und sterben? Ich zeigte ihnen zunächst aus der Schrift und besonders gerade aus diesem Propheten (Sacharja) die zwei Naturen des Messias, daß er sei der ewige Sohn, oder das Wort Gottes, der unerschaffene Engel Gottes, und doch der Sohn Davids, hineingeboren in die Welt, allen unfern Schwachheiten unterworfen, aber ohne Sünde; und dann zeigte ich ihnen durch Vernunftschlüsse „das gottselige Geheimniß, Gott geoffenbart im Fleisch," daß nur durch die Vereinigung der menschlichen und göttlichen Natur in Christo Jesu, und durch sein Leiden und Sterben für uns, Gott gerecht sein konnte, und doch den Sünder gerecht machen. Der Pascha. Da sie nun länger als eine Stunde zugehört hatten, und keiner von ihnen gefrühstückt hatte, so sagten sie mir, daß sie mich jetzt verlassen müßten. Ich fragte sie, ob ich später wieder kommen und sie in ihren Häusern besuchen könne, worauf sie erwiederten, daß sie sich freuen würden, mich an jedem andern Tage zu sehen, heute jedoch erwarteten sie ihre muhamedanischen Freunde und Beschützer, welche kommen und sich in ihren Laubhütten vergnügen wollten, und darum würde meine Arbeit vergebens sein. Ich machte daher dem Pascha meine Aufwartung, der erst vor Kurzem für Solyma-

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