Mannheim
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  1. 1854-01-01 · 9-10 (1854) · page 2

    130 Beachtung und Aufmerksamkeit Anspruch haben, sind der Ansicht, daß diezehn Stämme in der Gegenwart mit den zwei andern, gemischtsind', und daß sie, obwohl emeZeit kommen wird, wannsienach ihren bezüglichen Theilungen werden gesondert se…

  2. 1854-01-01 · 9-10 (1854) · page 3

    131 besonders wenn er hinzufügte, daß die Pflicht, Juden zu evange- - lisiren, christlichen Privatleuten'obliege. Die Berufung geht aus die' Privat-Gewissen, Privat-Anstrengung, den Privat-Eifer.— In dem Briefe, welcher die Aufmerksamkeit d…

  3. 1854-01-01 · 9-10 (1854) · page 4

    133 derte erörtert wurde, daß die Afghanen die Nachkommen der zehn Stämme Israels sind. Diesen Punkt möcht ich euch vorlegen, versuchen, einen kurzen Umriß der Beweise zu geben, die zur Unterstützung dieser Annahme beigebracht wurden, und e…

  4. 1854-01-01 · 9-10 (1854) · page 5

    133 maßung die einzige Autorität war, und daß ein gelehrter Theologe, der nichts in dem Zustande der Welt um ihn herum sah>, das auf das Herannahen vorhergesagter Ereignisse hinwies, kein Bedenken trug, diese Müthmaßung zu unterstützen? Abe…

  5. 1854-01-01 · 9-10 (1854) · page 6

    134 Daß die zehn Stämme Israels nicht mit Judw vereinigt sind, kann aus Stellen der Schrift entnommen werden, welche von beider Rückkehr als unterschiedenen obwohl gleichzeitigen Ereignissen sprechen. In dem 31. Kap. Jeremias sind sie beide…

  6. 1854-01-01 · 9-10 (1854) · page 7

    135 leidenden Stämme ausdehnen wird , ging er fort, die Gründe darzulegen, die ihn und andre zu dem Schluffe führten, daß die zehn Stämme in den Afghanen zu finden seien. Wenn wir denn dessen gewiß sind, daß die verlorenen Stämme Cänaan wie…

  7. 1854-01-01 · 9-10 (1854) · page 8

    136 Der zuerst durch ältere Autoritäten geltend gemachte Grund ist der jüdische Gesichtscharakter, der unter den Afghanen beobachtet worden ist; -dies scheint, von allen Reisenden in diesem Lande 'zugestanden worden zu sein, und obgleich vr…

  8. 1854-01-01 · 9-10 (1854) · page 9

    137 worden; verschiedene.Anführer der Afrudles, Khybecus und Mumunds, lauter wilde Bergstämme, haben mir dasselbe gesagt. Es giebt kaum einen Mann durch das ganze Land, der auf die Frage in Betreff seiner Vorfahren nicht antworten wird, daß…

  9. 1854-01-01 · 9-10 (1854) · page 10

    138 stellt sie dar als ein Volk, geeignet, menschlich gesprochen, das vorausgesagte Geschick Israels zu erfüllen, — was von keiner andern Nation gesagt werden kann. Kärglicher, Venn-ihre mündliche Ueberlieferung, ist ihre geschriebene Gesch…

  10. 1854-01-01 · 9-10 (1854) · page 11

    139 Geschlechtsregistern werden alle afghanischen Anführer Muliks öder Könige genannt, ihre unterscheidende Bezeichnung bis aufden heutigen Tag. Nun ist es nicht unwahrscheinlich, daß der Schreiber ihre Abstammung auf König Saul deshalb zur…

  11. 1854-01-01 · 9-10 (1854) · page 12

    140 Recht erwartet werden; denn in ihrem Zustande der Verbannung und der .später» Wänderungen, konnten sie kaum die Stammesuyterschicde festhalten; obwohl sie später, als ihre Zahl in den neuen Niederlassungen wuchs, eine ähnliche Eintheiku…

  12. 1854-01-01 · 9-10 (1854) · page 13

    141 zu-besitzen, bis auf den heutigen Tag gebildet; in den meisten Theilen des Distriktes wird.darauf zurückgegangen, wenn in Folge von Veränderungen, die durch Anschwemmung oder Abspülung veranlaßt sind, es nothwendig ist, das Land zu vert…

  13. 1854-01-01 · 9-10 (1854) · page 14

    142 Stück der einen Art Landes gleichen Werth hatte mit tausend andern Stücken. — . - Von dieser Sitte wollen wir uns zu einem Gebrauche wenden, . durch den man den Allmächtigen zu versöhnen gedachte, wenn das Volk wegen seiner Sünden durch…

  14. 1854-01-01 · 9-10 (1854) · page 15

    143 Fälle haben sich hieraus ergeben. Zwei Nachbarn bauen ihre Häuser auf dem Grunde des Einen'und bebauen d'en des Andern. Dieß ist sehr werthvoll, da es wegen seiner Lage im Dorfe abgabenfrei ist. Wenn das Land, zu dem diese häusliche Bes…

  15. 1854-01-01 · 9-10 (1854) · page 16

    144 ' Das war zu viel: Meine Bemühungen, den Mörder gefänglich einzuziehen, waren vergeblich; das Nächste, was ich in Betreff dieses Falles hörte, war die Flucht des Jünglings in die Berge; zwar mit seinem Weibe, aber auch dem Blute seines …

  16. 1854-01-01 · 9-10 (1854) · page 17

    145 Ich darf auch nicht das Vorwaltende der hebräischen Namen übergehen. Wir wurden nicht 'allein durch die unfern Ohren gewöhnlicheren Namen überrascht, wie Abraham, David, Joseph, Jacob, Samuel, Isaak, Salomon, Moses, sondern die Aehnlich…

  17. 1854-01-01 · 9-10 (1854) · page 18

    146 den; wenn auch die Natur über das bußfertige Israel,frohlocken und es dem Herrn zu einem Stamme, zu einem ewigen Zeichen, das nimmer wird vernichtet werden, sein wird. In demüthigem Vertrauen auf Gottes Barmherzigkeit lasset uns denn ei…

  18. 1854-01-01 · 9-10 (1854) · page 19

    I sein Vater, und die besten Wünsche seiner Mutter begleiteten ihn. Unser Jacob aber konnte nicht erwarten, sich dieses Glücks zu erfreuen, als er beabsichtigte, das Haus seines Vaters zu verlassen, in das er nie wieder zurückkehrte. Er wuß…

  19. 1854-01-01 · 9-10 (1854) · page 20

    148 ling zu Hause geblieben wäre und seine Verwandten durch ein christliches Lehen zmd durch-Gespräche für Christum zu gewinnen gesucht hätte; darauf aber muß geantwortet werden, das dies durchaus unmöglich war. " In Berditscheff, seinem da…

  20. 1854-01-01 · 9-10 (1854) · page 21

    149 Abscheu hatte. Bisher hatte ich immer als ein strenger Jude'und unter Juden gelebt; Alles war mir neu und fremd. Als ich die Stadt verließ, überfiel mich ein tiefes melancholisches Gefühl und ich rief aus: Adieu, meine Vaterstadt; Adieu…