Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 10 (1854)
- Issue
- 9-10 (1854)
- Date
- 1854-01-01
- Page
- – (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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140 Recht erwartet werden; denn in ihrem Zustande der Verbannung und der .später» Wänderungen, konnten sie kaum die Stammesuyterschicde festhalten; obwohl sie später, als ihre Zahl in den neuen Niederlassungen wuchs, eine ähnliche Eintheikung dürsten angenommen haben. - Cs folgt sodann eine Darstellung verschiedener Sitten und Gebräuche dieses Volkes, welche den unter den Juden bekannten ähnlich sind. Es tnuß nicht vergessen werden, daß Beweise von gleichem Charakter zu Gunsten anderer Stämme geltend gemacht worden sind, deren Ansprüche auf Verwandtschast mit dem Volke Israel eben so ernstlich hervorgehoben worden sind. Der letzte Theil dieses Buches ist von größerer Wichtigkeit und enthält'viele interessante historische Nachrichten und die Geschlechtsrcgister der meisten der gegenwärtigen Theile des Volks bis zu den Punkten hinauf, wo zwei oder mehre in einem Stammvater vereinigt ftnb'. —Hier möchte ich erwähnen, daß diese Geschlechtsregister sehr sorgfältig unter den Afghanen erhalten werden, in welcher Hinsicht wir eine fernere Aehnlichkeit mit den Hebräeril wahrnchmen. Ich will hier nicht der ferneren Geschichte dieses Volkes folgen, welche sie zu ihren gegenwärtigen Wohnsitzen bringt, weil obwohl interessant, es nichts zu der vorliegenden Frage beiträgt, sondern will fortgehen, einige der besondern Gebräuche darzustellen, die unter ihnen bestehen und jüdischen Ursprungs zu sein scheinen. »Ueberraschend ist die Weise, das Land durchs Loos zu vertheilen, welche herrührt von ihrer frühesten Niederlassung, als sie die Dilazaks vertrieben, welche für dieselbe Völkerschaft gehalten werden, die das Panjab bevölkerten und später als Sikhs bekannt wurden. Es wird' von ihnen berichtet, daß sie ein starkes und mächtiges Volk waren und Götzen anbeteten. Nun ist die Weise, solche eroberten Länder durchs Loos zu vertheilen, eine der wenigen nationalen Sitten, von der wir etwa annehmen können, daß sie für eine lange Zeit wohl bekannt und erhalten blieben durch die Israeliten auf de.m Wege der Ueberlieferung, wenn wir alle die merkwürdigen Wirkungen betrachten, welche ihre siegreiche Einnahme Canaans begleiteten. Diese Theilung hat die Grundlage aller Art, Land