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Dibre Emeth · 1854-01-01 · 9-10 (1854) · page 10

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
10 (1854)
Issue
9-10 (1854)
Date
1854-01-01
Page
– (sequence 10)
Language
German
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138 stellt sie dar als ein Volk, geeignet, menschlich gesprochen, das vorausgesagte Geschick Israels zu erfüllen, — was von keiner andern Nation gesagt werden kann. Kärglicher, Venn-ihre mündliche Ueberlieferung, ist ihre geschriebene Geschichte; auch das, was wir haben, ist mit vielem gemischt, das als irrthümlich bekannt ist,' und vieles, das einander widerspricht und den Charakter des Unwahrscheinlichen trägt. Ein Werk kam in meine Hände, mir geliehen von einem alten mohamedanischen Heiligen, der , in den Bergen der Moolagoree - Stämme wohnt, nordwestlich von Peschawur. Es ist die Abschrift eines filtern Werkes, aber selbst nicht viel mehr, denn 100 Jahr alt. Dieses Buch stimmt mit zwei andern, welche Theile der Afghanischen Geschichte behandeln, überein. Alle diese Bücher leiten die Abstammung dieses Volkes von den Israeliten her und berichten, daß, als sie aus ihrem Lande fortg'eführt wurden, sie in Ghor und Khorasan ansäßig gemacht wurden. Die erste in der Folge erwähnte Person von Bedeutung ist Kisch, welcher in der Zeit Khalids eingeladen wurde, gegen die Ungläubigen vorzurücken, und mit einer Parthei seiner Genossen einen so guten Dienst leistete, daß er den Namen Abdool-Rascheed empfing. Er war der erste Israelit, der , zum Glauben an Mahomed bekehrt war, und erhielt als fernere Gunstbezeugung den Beinamen Patan oder Mast. Er fehrte später nach Ghor zurück und bekehrte die Reste der Stämme. Alle diese Bücher leiten den Namen Afghan von Afghana, dem Sohne Jeremias, ab. Gs ist eine große Unvereinbarkeit in dem Berichte, den wir von diesem Manne haben. An einer Stelle ist gesagt, daß Jeremias und Barachia zwei Söhne Sauls waren, die nach seinem Tode geboren und durch David erzogen wurden. Afghana'war der Sohn des Jeremias und Asuph der des Barachia; diese beiden Söhne sollen Diener Salamo's gewesen sein, wie ihre Väter die David's waren. Ein Punkt ist jedoch zu beachten, daß der Schreiber dieses Buches, ein Mohamedaner, den Titel Mulik, (buchstäblich König, jetzt aber Bezeichnung des Hauptmannes jedes Biuidee oder-Abtheilung) vom König Saul ableitet. Er sagt, daß der obenerwähnte Kisch ihn mit seinen andern Titeln, erhielt als Nachkomme Sauls; in den späteren

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