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Dibre Emeth · 1854-01-01 · 9-10 (1854) · page 6

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
10 (1854)
Issue
9-10 (1854)
Date
1854-01-01
Page
– (sequence 6)
Language
German
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134 Daß die zehn Stämme Israels nicht mit Judw vereinigt sind, kann aus Stellen der Schrift entnommen werden, welche von beider Rückkehr als unterschiedenen obwohl gleichzeitigen Ereignissen sprechen. In dem 31. Kap. Jeremias sind sie beide getrennt besprochen. Vers 27.' Siehe es kommt die Zeit, spricht der Herr, daß ich das Haus Israel, und das Haus Juda besamen will, beides mit Menschen und Vieh. 31. Siehe es kömmt die Zeit, spricht der Herr, da will ich mit dem Hause Israel und mit dem Hstuse Juda einen neuen Bund machen. Eine Unterscheidung ist auch bezeichnet im-11. Cap. Jesaias Vers 12. Und wird ein Panier unter die' Heiden aufrverfen und zusammen bringen die Verjagten Israels und die Zerstreuten aus Juda zuhauf führen von den vier Oertern des Erdreichs. 13. Und der Neid wider Ephraim wird aufhören, und dio Feinde Judas werden ausgerottet werden, daß Ephraim nicht neide den Juda und Juda nicht sei wider Ephraim. Noch bemerkenswerther ist Ezech. 37, 19 bis 22. So spricht der Herr: Siehe ich will das Holz Josephs, welches ist in Ephraims Hand, nehmen, sammt ihren Zugethanen, den Stämmen Israels und willsiezudemHolzJudas thun und einHolz daraus machen und sollen Eins in meiner Hand fein.— 22. Und willein einiges Volk aus ihnen machen im Lande aufdem Gebirge Israels, und sie sollen allesammt einen einigen König haben; und sollen nicht mehr zwei Völker, noch in zwei Königreiche zertheilt sein. Sollten wir nicht gerechtfertigt sein anzunehmen', daß die, welche buchstäblich den Fluch ertragen habey, buchstäblich die Segnungen erben werden, besonders wenn wir wissen, daß auch in dem Anfang ihrer Gefangenschaft ihr beleidigter Gott sie noch mit Namen der Zärtlichkeit nannte und siezukünftigerBarmherzigkeitverstcherte. Soge- , wißwiedas verbannteJsrael länger als2500 Jahre die traurige Strafe seiner Schuld getragen hat, so gewiß wird esseiue verheißene Barmherzigkeit erlangen— so gewiß wie Juda, einst das begnadigte Juda, sich im Blute seines durchbohrten Heilandes rein waschen wird. — Nachdem der Redner seine Schriftgründe entwickelt hatte, auf Grund derer wir veranlaßt werden zu glauben , daß eine Zeit kommen wird, in der Barmherzigkeit und Segen sich über die zerstreuten und

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